Wie Landwirtschaft und Klimawandel sich auf Kuckucke auswirken
Der Kuckuck büßt zusehends seine Heimat ein. Die Verschiebung der Jahreszeiten und der ökologische Wandel setzen dem viel besungenen Singvogel mächtig zu.
Der Kuckuck büßt zusehends seine Heimat ein. Die Verschiebung der Jahreszeiten und der ökologische Wandel setzen dem viel besungenen Singvogel mächtig zu.
Vom Klassenkampf bleibt nur die Melodie übrig: Das Berliner Ensemble eröffnet die Theatersaison mit einer mitreißenden Brecht-Revue. Regie führt Intendant Oliver Reese, auf der Bühne stehen und singen Katharine Mehrling und Paul Herwig.
Er war Punkdichter, Seeräuber im Geiste und hat den Ruf des Prenzlauer Bergs als Keimzelle des künstlerischen Untergrunds der DDR mitbegründet: Nun ist der Lyriker Bert Papenfuß gestorben. Ein Nachruf.
Auch wenn er längst alle amerikanischen Vorbilder dankend aus seinem Spiel verabschiedet hat, ist er einer der originellsten und witzigsten Jazzmusiker des alten Kontinents: Dem Schlagzeuger Günter „Baby“ Sommer zum Achtzigsten.
Sergej Rachmaninow war nicht nur als Pianist brillant, sondern ebenso als musikalischer Denker. Darum steht er beim Musikfest Berlin zu Recht im Mittelpunkt.
Einer ahnte Pfusch, ein anderer kindische Kritzelei: Bis zur angemessenen Würdigung von Emily Dickinsons lyrischem Genie war es ein langer Weg, wie ein Blick auf ihre Rezeption in der angelsächsischen Moderne zeigt.
Seit 2020 fördert der Freistaat Bayern ausgewählte Publikationen unabhängiger Verlage. Hier sind die diesjährigen Empfänger.
Wie tarnen sich William und Kate im Lokal? Warum geht Schweighöfer in Therapie? Was gönnt sich Gisele Bündchen? Und was tat Frank Thelen, um eine Frau zu finden? Die Herzblatt-Geschichten der Woche.
Der Schriftsteller Dinçer Güçyeter liest „Vatermal“ von Necati Öziri, geht durchs Frankfurter Bahnhofsviertel, hört Rap und ist genervt von Talkshows.
Epikurs späte Geschwister haben inniges Heimweh nach Eden: Der Garten bestimmt als vielfältig eingesetztes Motiv auch die Gegenwartslyrik.
Spaziergänger in der Frankfurter Taunusanlage wundern sich, wo die Bronzefigur zu Ehren Heinrich Heines geblieben ist. Sie soll zurück an den alten Standort – der ihr 1933 genommen wurde.
Wer an solchen Orten schlafen kann, kann auch dichten: Die Pulitzer-Preisträgerin Diane Seuss gibt sich „Frank“ und steht damit endgültig in der ersten Reihe der amerikanischen Gegenwartslyrik.
„Früher begann der Tag mit einer Schußwunde“ hieß sein Debüt. Seitdem ist Wolf Wondratschek eine unverwechselbare Stimme der deutschen Literatur. Heute wird er 80 Jahre alt.
Wer wird das neue schönste Paar der Politik? Darf man als Feministin bügeln? Und wie viel kostet Merkels Frisur? Die Herzblatt-Geschichten.
Widerhaken in der glatten Oberfläche der Erinnerung: Dieses Gedicht handelt von der Macht der kleinen Geste und den Produktivkräften, die der Skrupel zu entfesseln vermag.
Mathias Mayer analysiert das Gedicht „Aphoristiker“ von Durs Grünbein.
1971 erschütterte der internationale Protest gegen die Inhaftierung des Dichters Heberto Padilla das Castro-Regime. Jetzt hat der Regisseur Pavel Giroud aus einem geheimen Video einen sensationellen Film gemacht.
Die Krimireihe um DCI Alan Banks hat den 2022 verstorbenen Peter Robinson zum Bestsellerautor gemacht. Jetzt liegt sein letzter Band vor. Er lohnt sich.
Er wurde als Lyriker bekannt, hat immer die Bedeutung von Gedichten verteidigt, wurde dann zum erfolgreichen Romanautor und jetzt zum Träger des Georg-Büchner-Preises: Ein Gespräch über den Schriftsteller Lutz Seiler.
Unschuldsvermutung für Promovenden +++ Windungen des Koalitionsvertrages +++ Gendern in den Medien +++ Migrantenstadt Offenbach +++ 90. Geburtstag von Ko Un
Norbert Hummelt analysiert das Gedicht „… man nennt es Glück“ von Rainer René Mueller.
Denn dort, wo eine vertraute Stimme auf uns wartet, sind wir nicht allein: Dieses Gedicht umkreist und umfängt den flüchtigsten aller Zustände, in denen Menschen sich befinden können.
Lyrik ist mehr als Gedichtbände. Und nicht nur von Dichter zu Dichter, sondern auch von Land zu Land ganz verschieden. Über all das unterhält der Sound- und Spoken-Word-Poet Dirk Hülstrunk sich mit Kollegen aus aller Welt.
Er selbst unterzeichnet seine Lyrik gerne mit „Dichter und Nationalheld“. Doch zuletzt ist Ko Un in seiner Heimat sexueller Übergriffe beschuldigt worden. Der ewige Nobelpreiskandidat Koreas aber ist er geblieben.
Wo ist das klassische politische Spektrum? +++ Transparenz der Grundsteuer +++ Klara Blum +++ Rat für deutsche Rechtschreibung
Nico Bleutges Gedichte in seinem neuen Lyrikband „schlafbaum-variationen“ folgen Herders Programm und werden „unmittelbarer Instrument auf die Seele“.
Joachim Sartorius analysiert das Gedicht „Und heute Nacht“ von Cees Nooteboom.
Ein profundes und klug kommentiertes Buch nimmt sich Wiens als Lebensort von Thomas Bernhard an: Martin Huber und Wolfgang Straub haben alle ihre Expertise hineingepackt.
Dieser Schriftsteller wurde in Deutschland mit Romanen berühmt und in seiner niederländischen Heimat mit Reiseberichten populär. Aber wie er selbst sagt: Kern und Grund seines Werkes stecken in seinen Gedichten.
Die in Zagreb geborene Autorin, die in Österreich aufgewachsen ist, ist nach Überzeugung der Jury eine „Forschungsreisende zwischen ihren Welten“.
Erschreckende Vorzeichen in Frankreich +++ Mangelnde Resonanz +++ Nur Siegermentalität ist gefragt +++ Verfehlter Lenkungseffekt +++ Intelligent informiert
Thomas Brose analysiert das Gedicht „Felix Randal“ von Gerard Manley Hopkins.
In diesem Gedicht ist in nuce alles enthalten, worum es seinem Schöpfer geht: Schrecken und Schönheit, Natur und Gnade, Mensch und Gott.
Der Sänger Ulf Bästlein hat im Frankfurter Goethe-Haus Einblick in die Biographie und die Musik des Goethe-Enkels Walther gegeben.
Als „Der Landarzt“ wurde er zum Publikumsliebling, mit der „Tatort“-Episode „Reifezeugnis“ hat er Fernsehgeschichte geschrieben. Nun ist der Schauspieler Christian Quadflieg gestorben.