Lichtjahre einer Selbstentdeckerin
Im Februar wird die deutsche Fotografin Gundula Schulze Eldowy siebzig Jahre alt. Zwei Berliner Ausstellungen zeigen aus diesem Anlass Ausschnitte ihres Lebenswerks.
Im Februar wird die deutsche Fotografin Gundula Schulze Eldowy siebzig Jahre alt. Zwei Berliner Ausstellungen zeigen aus diesem Anlass Ausschnitte ihres Lebenswerks.
Geld ausgeben leicht gemacht: Der Berliner Schriftsteller Jakob Nolte sieht die Frankfurter Kleinmarkthalle als Gegenentwurf zu „totsanierten“ Einkaufsmeilen wie die Zeil. Und nicht nur sie.
Ingeborg Bachmann, Ilse Aichinger oder Gabriele Wohmann waren nicht die einzigen Autorinnen in der Gruppe 47. Nicole Seifert erläutert im Interview, warum die übrigen Frauen der Gruppe so unbekannt sind.
Verbotene Liebe in Nijmegen, Ökoterrorismus im Achterhoek und postkoloniale Spurensuche zwischen Surinam und Surrealismus: Eine Begegnung mit Büchern und Autoren aus den Niederlanden und Flandern, die bald auf der Leipziger Buchmesse zu Gast sind.
Kindlicher Übermut, Last des Daseins, Angst vor dem Alter: In diesem Gedicht zieht ein Naturlyriker mit erweiterten Flügeln, wie er sich selbst nannte, poetische Bilanz.
Die europäische Finanzhilfe für Kiew kann am Ende ohne Zugeständnisse an Budapest fließen. Die Versuche des ungarischen Regierungschefs Viktor Orbán, Druck auszuüben, stießen auf entschlossenen Widerstand.
Unglaublich, aber wahr: Erst jetzt zum 150. Geburtstag von Hugo von Hofmannsthal erscheint die erste Biographie. Sie legt Zeugnis ab von einem Leben voller Unruhe und Sehnsucht – und beweist in seinem Werk eine bezwingende Modernität.
Mit den Rattles zählte Achim Reichel zu den deutschen Beat-Pionieren und lernte von den Großen auf dem Hamburger Kiez. In jedem Jahrzehnt hat er Ausrufezeichen gesetzt. Heute wird er achtzig.
Mehr Eigensinn, als ihre Zeit verkraften konnte: Diese Dichterin wusste die trostlosen Seiten einer aufgeklärten und rein rationalen Weltsicht in Worte zu fassen.
RTL unterbietet das Niveau-Limbo im Dschungel am Samstag noch vor Beginn der Sendung. Da werden die gedanklichen Ausfälle der Camper doch glatt zur Wohltat. Und die Zuschauer werfen die erste Kandidatin raus.
Vom Vorprogramm der Beatles bis zum Tiktok-Star in China: In seinen nun 80 Jahren hat der Hamburger Rockmusiker Achim Reichel viel erlebt. Mit neuem Album geht er nun auf Abschiedstournee.
In der neuen Folge seiner FAS-Kolumne „ Kunst der Woche“ schreibt Niklas Maak über die Tänzerin und Bürgerrechtlerin Josephine Baker, der jetzt eine Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie Berlin gewidmet ist.
Seit dem legendären Woodstock-Festival war sie ein Blumenkind. Nun ist die amerikanische Sängerin Melanie im Alter von 76 Jahren gestorben.
Zum Tod der Lyrikerin Elke Erb.
Spät bekam sie den Büchnerpreis, doch schon früh war sie eine zentrale Stimme der gesamtdeutschen Lyrik – über die Systemgrenzen hinweg. Nun ist die Dichterin Elke Erb im Alter von 85 Jahren gestorben.
Jan Röhnert belauscht und beschaut in „Erdtagzeit“ die Welt poetisch genau.
Das russische Musikduo Aigel über das Aufwachsen mit postsowjetischen Banden, den Verlust regionaler Kultur und die Veränderung ihrer Musik im Exil.
Vielfalt als Trumpf: In Kooperation mit dem Bridges-Ensemble zeigt die Volksbühne mit „Colours of Democracy“ ein Programm aus Musik und Lyrik zu den Facetten von Demokratie.
Roman Paul Widera denkt über den Zerfall von Filmstreifen nach.
E- und U-Kultur sind schon seit Langem kommunizierende Röhren. Dieses Gedicht fragt auf ironische Weise danach, welche der zirkulierenden Flüssigkeiten bedeutsamer sei: der Tee oder die Sahne?
Gisela Trahms analysiert das Gedicht „Tee mit Sahne“ von Georgi Gospodinov.
Fußball, Radrennen, Eislaufen und Hochsprung: Die Fragen unseres neuen Literaturrätsels führen in die Welt des Sports. Aus Buchstaben ihrer Antworten ist auch diesmal ein Lösungswort zu bilden.
Bloß nicht den Wörtern auf den Leim gehen: Eine Biographie von Klaus Siblewski und ein Sammelband seiner Gedichte erinnern an Peter Härtling
Er war Dichter, vor allem aber langjähriger Mitarbeiter und Leiter des Hessischen Literaturforums in Frankfurt. Nun ist Harry Oberländer in seiner Heimatstadt Bad Karlshafen gestorben.
Eine Begegnung mit Bertrand Badiou, der jetzt eine bedeutende Bildbiographie über den Dichter Paul Celan herausgegeben hat. Ein Gastbeitrag
Das Romandebüt „Feuchtes Holz“ der österreichischen Schriftstellerin Sophia Lunra Schnack ist eine virtuose Gratwanderung zwischen Prosa und Poesie.
Der Wald als Andachtsraum? Baumgedichte gehören zum lyrischen Kanon - vom Frühromantiker Eichendorff bis zum deutsch-britischen Lyriker Michael Hamburger. Dieses Gedicht fragt nach den Buchstaben hinter dem Buchenwald.
In Gießen kommt es beim Eritrea-Festival zu Ausschreitungen Juli. In Frankfurt wird ein Standort für die Städtischen Bühnen gefunden.
Melancholisch wird es zum Jahresabschluss in der Kakadu Bar mit der musikalischen Lesung „Hier endet das Meer, und das Land beginnt“.
Hinter einem Hauch von Menschenhaut wartet ein neues Jahr auf uns: Dieses Gedicht erzählt von Aufbruch und Neubeginn und dem Geschenk eines neuen Tages.
Literarische Buchhandlungen sind selten geworden, aber „Quichotte“ in Tübingen hält tapfer dagegen. Das hat seinen Grund in einer besonderen Einstellung des Inhabers.
Raymond Roussel wurde viel bewundert von Kollegen und viel gescholten von der Kritik, jetzt erschienen frühe Texte unter dem Titel „Der Anblick“ erstmals auf Deutsch.
„Nicht ich“ heißt der erste Roman, den die israelische Schriftstellerin Zeruya Shalev geschrieben hat – und der jetzt erstmals auf Deutsch erscheint. In ihm wird ein Kind entführt und über die Grenze gebracht. Auch von einem Tunnel ist die Rede. Ein Gespräch über bestürzende Aktualität und die Frage, wohin uns das alles führt.
Der Verlag S. Fischer hat einen Monat nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober Autoren gebeten, Texte zu senden, die ihnen Trost verschaffen. Nun ist das daraus resultierende Buch da: „Worte in finsteren Zeiten“.
Einer der schönsten und traurigsten Liebesbriefe in neuer Übersetzung von Mirko Bonné: Oscar Wildes „De Profundis“ firmiert bei seinem deutschen Kollegen jetzt als „Aus der Tiefe“.
Der Italo-Svevo-Preis für eigensinniges Schreiben ist in diesem Jahr mir zuerkannt worden, was mich mit doppelter Ehrfurcht erfüllt: gegenüber dem Namensgeber und dem Anspruch der Auszeichnung. Wie aber ist mein eigenes Schreiben entstanden? Ein Gastbeitrag.