Ein anderes Wort für Hoffnung
Mathias Enards neuer Roman „Tanz des Verrats“ lässt in Parallelgeschichten auf verschiedenen Zeitebenen Mathematik und Literatur zum universellen Prinzip der Hoffnung verschmelzen.
Mathias Enards neuer Roman „Tanz des Verrats“ lässt in Parallelgeschichten auf verschiedenen Zeitebenen Mathematik und Literatur zum universellen Prinzip der Hoffnung verschmelzen.
Mit Cockney Rebel war Steve Harley eine extra bunte Erscheinung im Glamrock. Nun ist der britische Rockmusiker, der sich im Epos „Sebastian“ so angstvoll porträtierte, mit 73 Jahren gestorben.
Ein Künstlerroman, der sein Personal nicht in höheren Sphären, sondern in billigen Absteigen findet: Aris Fioretos besichtigt „Die dünnen Götter“.
Indische Lyrik und Melismen treffen auf digitale Cello-Kunststücke: Konzert im Lokal des Mousonturms.
Irene Vallejo wurde mit „Papyrus“ berühmt, doch ihre Liebe zur Antike ist schon älter, wie der nun ins Deutsche übersetzte „Elyssa“ zeigt.
Die Gedichte der neuseeländischen Lyrikerin Hinemoana Baker, übersetzt von Ulrike Almut Sandig.
Der unübertroffene Meister der politischen Lyrik: Ein Gedicht über die schreckliche Einsicht, dass fast alle Menschen fast allen Menschen fast alles antun.
Laut und leise, wüst und weise: Die 24. lit.Cologne war ein Spiegelbild aktueller Themen und Debatten. Rückblick auf ein höchst gelungenes Literaturfestival.
Zum dritten Mal präsentieren sich die Niederlande und Flandern auf einer deutschen Buchmesse. Was hat sich zum Auftritt in Leipzig verändert, und inwieweit wird Literatur überhaupt noch national gedacht? Ein Gastbeitrag.
Perfekt ausbalanciert, aber fast apathisch eilt Igor Levit durch die „Lieder ohne Worte“ von Felix Mendelssohn Bartholdy. Michael Barenboim und Natalia Pegarkova-Barenboim entdecken in der gleichen Musik etwas ganz anderes.
In Spaniens Hauptstadt krönt die ARCO wieder eine opulentes Kulturprogramm. Die Messe gibt sich zeitlos und karibisch angehaucht, Museen und Galerien der Stadt locken mit Sonderschauen etwa zu Antoni Tàpies.
Freiluftmuseum der Kulturgeschichte: Warum der Fasanenplatz in Wilmersdorf seit mehr als hundert Jahren eine so große Anziehungskraft auf Künstler ausübt. Ein Gastbeitrag.
Entlang des denk- und Fühlgeländers: Kurt Drawerts Großgedicht „Alles neigt sich zum Unverständlichen hin“.
Ein Verbrechen aus unwiderstehlicher Zuneigung? Dieses Gedicht handelt von der Verletzlichkeit der Rose und all dessen, was sie symbolisiert.
Nicht bloß die seriellen Verfahren der Konkreten Poesie kommen wieder zu ihrem Recht, sondern auch die Sprachmagie: Zu Jürgen Theobaldys achtzigstem Geburtstag erscheint eine Auswahl seiner Gedichte.
Keine Offenbarung nach der Enthüllung: Die „Gesammelten Gedichte“ von Marcia Nardi in einer zweifelhaften deutschen Übersetzung
Sag mir, welche Sätze du weglässt, und ich sage dir, welches Buch du liest: Fabio Stassi schickt einen Bibliotherapeuten quer durch die Weltliteratur – und erzählt einen kriminalistischen Ausnahmefall.
Hundert Jahre nach seinem Tod ist Franz Kafka gegenwärtiger denn je. Mit Reiner Stach spreche ich über seine Neuausgabe von „Der Process“, die Signatur von Kafkas Schreiben und die Schwierigkeit, Kafka in der Schule zu behandeln.
Im Februar haben die Fragen unseres Literaturrätsels mit dem Sport zu tun gehabt. Das Lösungswort ließ sich auch finden, ohne dass alle acht beantwortet werden konnten. Hier kommen die Einzelantworten für Neugierige.
Grausame Expansion in Zyklen: Russland sei Erbe und Adept des Mongolenreichs, erklärt der ukrainische Autor Vasyl Makhno. Eindrücke vom Internationalen Odessa-Literaturfestival.
Vom Popstar zur Autorin: Die Finnin Terhi Kokkonen hat einen Roman vorgelegt, der unter anderem von häuslicher Gewalt handelt. Er verkauft sich gut, aber über sein Thema wird wenig geredet. Warum ist das so? Eine Begegnung in Helsinki.
Dichter, Tänzer, Zeichner: Christian Golusda arbeitet auf vielen künstlerischen Feldern. Jetzt bringt er den Deutschen einen beliebten Lyriker der Niederlande nahe – und nicht nur Kindern ein depressives Huhn.
Ausdruck des verunsicherten Lebens im Exil: Der Roman „Samota“ der belarussischen Schriftstellerin Volha Hapeyeva.
Revolutionäres in der japanischen Liebesdichtung: Die avantgardistisch-feministische Lyrik von Yosano Akiko wird erstmals ins Deutsche übersetzt
Kit Armstrong liest am liebsten Partituren, geht in Gemäldegalerien, hört Wind und Wasser zu - und ist genervt davon, dass die Mathematik einen schlechten Ruf hat.
Er brachte den britischen Lesern deutsche Schriftsteller in einer Zeit nahe, als sich niemand so recht für sie interessieren wollte. Jetzt ist der Verleger Nicholas Jacobs im Alter von 85 Jahren gestorben.
Jede Woche fragen wir Menschen aus dem Kulturbetrieb, was sie lesen und welches Buch in ihrem Schrank sie ganz bestimmt nicht lesen werden. Diesmal antwortet der Pianist Kit Armstrong.
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Der Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik geht in diesem Jahr an Wolfgang Matz.
Mit Zyklen der Spanier Albéniz, Granados und Obradors gestaltete Adriana González ihren Liederabend in der Oper Frankfurt facettenreich melancholisch.
Vorbeischauen lohnt sich: Am 18. Februar findet im Frankfurter Haus am Dom der „Lange Tag der Bücher“ statt.
Von seiner Sorte könnten wir heute wahrlich mehr gebrauchen: Der Verfasser dieses Gedichts war ein heimatverbundener Weltbürger, voller Zuversicht und Heiterkeit.
Ein Ort, hundert Jahre, viele Menschen: Der Roman „Die andere Vergangenheit“ von Vinko Möderndorfer
So schön, so hell und so bedroht: Verse einer Sechzehnjährigen, die den Tod vor Augen hat und dennoch an den Frühling denkt.
Sieben Autorinnen und Autoren haben an den Workshops der jüngsten Textwerkstatt mit Kurt Drawert in Darmstadt teilgenommen. Nun haben sie in der Kunsthalle ihre neuen Werke vorgestellt.
„Die Sonne und ich“: Miron Białoszewski nimmt in seinen verknappten Gedichten fast haikuhaft das Leben im trüben Nachkriegspolen in den Blick.