Von Punkterekorden und Mahnungen in Reimform
Seit einem halben Jahrhundert werden in Flensburg die Vergehen der deutschen Autofahrer festgehalten. Beliebt macht sich die Behörde damit nicht, aber ihr Erfolg ist beachtlich.
Seit einem halben Jahrhundert werden in Flensburg die Vergehen der deutschen Autofahrer festgehalten. Beliebt macht sich die Behörde damit nicht, aber ihr Erfolg ist beachtlich.
Seine „New-York-Trilogie“ machte ihn weltbekannt, in den letzten Jahren seines Lebens schrieb er seine beeindruckendsten Bücher. Jetzt ist der Schriftsteller Paul Auster im Alter von 77 Jahren gestorben.
In Würzburg wurde er am 3. Mai 1924 geboren, heute gilt er als der bedeutendste Dichter Israels, und gerade in der schwersten Krise dieses Landes lebt sein Werk fort: Zum hundertsten Geburtstag von Jehuda Amichai.
Auf zum Tempel aller Schmerz- und Lustekstasen: Dieses Gedicht zeigt, wie selbstbewusst und radikal Feminismus um 1900 klingen konnte.
Die Leidenschaft für den lateinamerikanischen Kontinent ist der Ignoranz gewichen. Warum? Die Suche nach Erklärungen führt durch die lateinamerikanische Geschichte und Literatur.
Der britische Dirigent liebt Mahlers sechste Sinfonie. Mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks macht er sie in der Alten Oper zum Ereignis.
Das ist noch nicht der Weisheit letzter Schluss: Lortzings Hans-Sachs-Oper gerät in Leipzig zum bunten Spektakel, die Poesiealbum-Lyrik stört etwas.
Eine Miniaturtragödie in Versen: Dieses Gedicht handelt vom Scheitern der Aufklärung und dem Drama des im eigenen Lande verkannten Propheten.
Die gruseligen Seiten westdeutscher Wohlstandskindheit: Im Literaturhaus Frankfurt stellt Michael Lentz seinen Roman „Heimwärts“ vor.
Der Band „Gute Nachbarn“ besiegelt die fruchtbare Beziehung Peter Handkes zu dem 1988 verstorbenen französischen Dichter René Char, von der beide profitierten.
An diesem Mittwoch beginnen in Hessen die Abiturprüfungen. Erstmals seit drei Jahren gelten keine Corona-Ausnahmeregeln mehr. Auch nicht beim Gendern, was ab sofort als Fehler gewertet wird.
Seid achtsam und mischet euch: Den Künsten tut es gut, wenn sie einander begegnen. Die Reihe „Schnittstellen“ soll Gelegenheit dazu schaffen.
Wenn toxische Weiblichkeit sich in Opfererzählungen flüchtet: Die Oper Wuppertal kombiniert „Erwartung“ von Arnold Schönberg mit „Der Wald“ von Ethel Smyth. Das ist szenisch denkwürdig und musikalisch brillant.
Nona Fernández erzählt in ihrem Roman „Twilight Zone“ von der diktatorischen Vergangenheit in Chile.
Dieser eine Moment, in dem die Sehnsucht in Heimweh umschlägt: Dem großen Erzähler Arnold Stadler zum siebzigsten Geburtstag
In ihrem Buch „Wie wir uns Rassismus beibringen“ analysiert Gilda Sahebi deutsche Debatten. Und schlägt weder einen moralisierenden noch selbstgerechten Ton an.
Russland tötete ukrainische Poeten, Künstler, Intellektuelle. Vor hundert Jahren, vor fünfzig Jahren, und jetzt tötet es wieder. Über eine alte russische Tradition und darüber, dass Kunst immer ihre Mörder überlebt.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Steinerne Naturformen gegen die Kälte der Großstadt: Birgit Ströbel legt eine umfassende Darstellung des architektonischen Jugendstils in Berlin vor.
Seine Erkundungen der homerischen Epen richten sich nicht nur an Fachkollegen: Dem Gräzisten Joachim Latacz zum neunzigsten Geburtstag.
Mit szenischer Härte und großer Glaubensbereitschaft zeigt Vera Nemirova Mut in ihrer Inszenierung von Richard Wagners „Tannhäuser“ am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Aufhorchen lässt Paula Linnosaari als Elisabeth.
Campino hat es doch noch an die Uni geschafft: Er hält zwei Gastvorlesungen an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf – und verbeugt sich vor anderen Autoren. Aber auch seine eigenen Texte bewegen den Punkrocker.
Künstliche Intelligenz kann auch Musik generieren. Die Dienste schaffen alles vom peinlichen Singsang bis zum zweckbetonten Hintergrundsound für die edle Lounge.
Gemeinsam wollten Sozialdemokraten, Liberale und Katholiken den Feinden der Weimarer Demokratie die Stirn bieten. Das misslang. Ein Gastbeitrag über eine weithin vergessene Organisation zum Schutz der Republik.
Auf den Schultern der Ahnen: Wie wichtig Motive und alte Meister in der chinesischen Maltradition sind, erfährt man im Frankfurter Museum Angewandte Kunst.
Als Gesamtkunstwerk ersonnen und Zeugnis einer großen Epoche französischer Dichtung: „L'Éphémère“, eine Zeitschrift zwischen Poesie, Philosophie und Kunst.
Ein sparsamer Gebrauch wird dringend empfohlen: Florence Hazrat verfolgt die Karriere des Ausrufezeichens und blättert dabei ein lehrreiches Kapitel der Ideengeschichte auf.
Der Gartenzaun schützt. Nur wen vor was? Das ist nicht ganz klar. So viel aber ist sicher: Er bewahrt weder vor Streit noch vor gestalterischen Fehlgriffen.
Zwischen Content, Kitsch und Cosplay auf Inseln der Seligen: Während die Bedingungen der Leipziger Buchmesse prekärer werden, bietet sie tolles Programm – noch.
Kaum ein Buch kommt ohne Zitate auf seiner Rückseite aus, die es potentiellen Lesern wärmstens empfehlen. Doch wen überzeugen eigentlich Ein-Wort-Phrasen und Allgemeinplätze?
Wenn „Instapoetry“ politisch wird: Das Beispiel von Rupi Kaur, der meistgelesenen Dichterin der Welt, zeigt, wie auf den sozialen Netzwerken Stimmung gemacht und Spaltung vertieft wird. Ein Gastbeitrag.
Wie nahe sich der Klang des Mittelalters der Schola Ars Choralis Coeln und der des Nouruz-Ensembles kommen, ist in der Alten Oper zu erleben.
Im Park Rosenhöhe in Darmstadt wird der internationale Tag der Poesie den Lyrikern Kurt Krolow und Hildegard Kurt gewidmet.
Wer die größte Plattensammlung hat, schreibt die besten Songs: Wilhelm Bartsch zieht in dem Lyrikband „Hohe See und niemands Land“ die Summe seines Könnens.
Am 10. Mai beginnt die vierzigste Spielzeit der Brüder-Grimm-Festspiele. Schon der Vorverkauf verspricht ein hohes Zuschauerinteresse.
Der Literaturbetrieb macht sich fürs Fernsehen schick. Die F.A.S.-Suada zur Leipziger Buchmesse mit den schönsten Stars und dem schlimmsten Gossip aus der Buchbranche.