Der Louvre setzt aufs Nachäffen
Mehr als 70 Millionen Klicks im Netz: Der Louvre bietet eine Führung entlang der siebzehn Werke an, die im Video zu „Apeshit“ von Beyoncé und Jay-Z gezeigt werden. Ist bei dieser Glamour-Tour etwas zu lernen?
Mehr als 70 Millionen Klicks im Netz: Der Louvre bietet eine Führung entlang der siebzehn Werke an, die im Video zu „Apeshit“ von Beyoncé und Jay-Z gezeigt werden. Ist bei dieser Glamour-Tour etwas zu lernen?
Die Auktionen mit Alten Meistern bei Sotheby’s und Christie’s während der Londoner „Classic Week“ sehen vielversprechend aus. Eine Vorschau.
Beyoncé und Jay-Z haben ihr neues Musikvideo unter der pompösen Deckenmalerei im Louvre gedreht. Doch der Louvre spielt in dem Video eine geringe Rolle: Eher sieht es umgekehrt nach einer Übernahme des Louvre durch zwei Superstars aus.
Niemals haben die Menschen so viele Daten produziert wie heute. Doch was wird man in hundert Jahren noch von uns wissen? Die Furcht ist: nicht mehr viel.
Als Zivilisationsskeptiker machte Eugène Delacroix das Meer zur Wüste, aber vermenschlichte Tiere nicht: Eine Ausstellung im Louvre zeigt glücklicherweise auch seine dunkle Seite.
Camille Corot ist für seine eindrucksvollen Landschaftsmalereien bekannt. Paris zeigt ihn nun auch als Maler moderner Porträts.
Wie Mel Gibson „The Passion of the Christ“ fortsetzen will und wie Frankreich den Antrag begründet, die D-Day-Strände in die Weltkulturerbeliste aufzunehmen: Kurze Kulturmeldungen im Überblick.
Der Louvre verkauft Kunstwerke aus Geldnöten an wohlhabende Unternehmer. Jetzt landet der Leonardo da Vinci zugeschriebene „Salvator Mundi“ über Umwege in Abu Dhabi. So war es nicht gedacht.
Der spektakuläre Louvre Abu Dhabi, in dem künftig das teuerste Gemälde der Welt zu sehen sein wird, spiegelt dem Westen vor, was dieser sehen möchte – aber warum spielt der Westen dabei mit?
Der jüngst versteigerte „Salvator Mundi“ wird künftig im Louvre Abu Dhabi zu sehen sein. Dass er nicht in einer Privatsammlung verschwindet, ist eine gute Nachricht.
Was sich Saudi-Arabien von der Aufhebung des Verbots von Kinos verspricht und wie dreißig Pop-Art-Porträts in Moskau Putin zeigen: Kurze Kulturmeldungen im Überblick.
Da haben die Alten Meister in London kaum eine Chance: Dem Angebot fehlt Glanz und Gloria.
Die Golfstaaten lieben Megaprojekte. Von heute an ist der Louvre Abu Dhabi für das Publikum geöffnet. Das Emirat lässt sich das spektakuläre Museum Hunderte Millionen Dollar kosten.
Französische Präsidenten verewigten sich gern selbst in einem Kulturbau. Doch seit einiger Zeit ist das aus der Mode gekommen. Schafft Emmanuel Macron die Wende?
Nie wollten Politik und Kunst so sehr eins sein – und überall wird nach „unserer Identität“ gesucht: 4200 Kilometer quer durch Europa, von Macron in Paris zur Kunstbiennale in Venedig und an den Grenzzaun in Ungarn.
Emmanuel Macron präsentiert sich als designierter Präsident im Hof des Louvre. Die beeindruckende Inszenierung seines Auftritts lässt an einen seiner Vorgänger denken.
In Paris macht sich nach dem Wahlsieg Emmanuel Macrons vor allem Erleichterung breit. Doch erste Proteste zeigen bereits, dass den neuen Präsidenten auch in seiner Hochburg einiges an Arbeit erwartet.
Emmanuel Macron wird der jüngste Staatschef in Frankreich seit Louis-Napoléon Bonaparte. Seine Anhänger jubeln – und sehen Frankreichs Ehre gerettet. Und Marine Le Pen will ihre Partei tiefgreifend umbauen.
Er hat für die Kennedys und Mao Tse-tung gearbeitet, für François Mitterrand, Helmut Kohl und den Emir von Qatar. Heute wird der Architekt I.M. Pei hundert Jahre alt. Sein Werk ist einmalig.
Am Versailler Hof Ludwigs XIV. blühte die Kunst des Kupferstichs. Was für Werke dabei entstanden sind, zeigt eine Ausstellung in der Bremer Kunsthalle.
Auch der aufgeklärte Zeitgenosse muss sich mit der Identität des Abendlandes beschäftigen, wenn man ihn dafür umbringen und seine Kultur zerstören will: Islamistische Zuschreibungen wie „Kreuzzügler“ und Bomben lassen keine andere Wahl.
Nach der Macheten-Attacke nahe dem Pariser Louvre ist der Täter außer Lebensgefahr. Es soll sich um einen 29 Jahre alten Ägypter handeln. Ob er die Tat im Auftrag des IS verübte, ist aber noch unklar.
Bei einem Macheten-Angriff auf Sicherheitskräfte im Zentrum von Paris sind zwei Soldaten und der Angreifer verletzt worden. Das Motiv des Täters ist noch unklar – doch offenbar nicht für Donald Trump, der mit einem Tweet auf den Vorfall reagierte.
Jugendliche kartografieren ihre Städte heute entlang von Kaufhäusern und Shopping Malls. Museen fehlen auf der Liste. Das muss sich ändern. Ein Gastbeitrag.
Frauen leiten Museen, der Markt boomt, Jean Nouvel baut einen arabischen Louvre – und was wird aus unseren Vorurteilen über die Emirate?
Barockkommoden, Biedermeierschränke und Rokokotische sind günstig wie nie. Denn die Jugend von heute richtet sich anders ein. Goldene Zeiten für alle, die jetzt kaufen wollen.
Die 3-D-Brille Oculus Rift gibt einem das Gefühl, sich tatsächlich in der virtuellen Welt zu bewegen. Facebook will mehr. Die Wirklichkeit soll in die virtuelle Welt gezogen werden. Für das Unternehmen ein klarer Fall von Weltverbesserung.
Der Louvre öffnet mit der Petite Galerie eine eigene Abteilung für Kinder – und zeigt gleich zu Beginn eine spektakuläre Leihgabe aus dem archäologischen Museum von Saint-Germain-en-Laye.
Seine Bücher sind längst Klassiker, und nicht bloß auf akademischem Terrain: Dem Genfer Ideenhistoriker, Literaturwissenschaftler und Kritiker Jean Starobinski zum Fünfundneunzigsten.
Vom repräsentativen Gemälde bis zum Ordensschmuck: Bei Sotheby’s in Paris kommt Besitz der ehemaligen französischen Könige zur Versteigerung. Manche Werke wurden zuvor als national wertvolles Kulturgut eingestuft.
Ein Rothschild-Erbe will zwei Rembrandt-Porträts verkaufen. Frankreich will sie im Land halten, doch der Louvre kann sie sich nicht leisten. Ist eine Kostenteilung mit dem Rijksmuseum die Lösung?
In „The Danish Girl“ ruft alles nach Preisen: Tom Hooper zeigt in Venedig einen starbesetzten Film über einen der ersten Männer, der zur Frau wurde. Auch die Werke von Alexander Sokurov und Frederick Wiseman können sich sehen lassen.
Rund zehn Millionen Besucher zählt der Pariser Louvre pro Jahr. Kein Haus der Kunst zieht mehr Menschen an. Das Depot des drittgrößten Museums der Welt soll jetzt umziehen. Die Gründe sind umstritten. Und es gibt Widerstand.
Privatführung durch den Louvre und Weltrekord in Nizza: Ein chinesischer Firmenchef hat die Hälfte seiner Belegschaft auf einen Trip nach Frankreich eingeladen. Die Reise soll 13 Millionen Euro gekostet haben.
Höflich und zuvorkommend: Dries Van Noten ist der Liebling der Mode. Und versteht es trotzdem ausgezeichnet, sich die aufdringliche Branche auf Distanz zu halten.
Wurde in der Schweiz wirklich ein echter Leonardo da Vinci gefunden? Wenn es stimmt, wäre das eine Sensation für die Kunstgeschichte. Doch es regen sich Zweifel.