Deutsche Luftfahrt soll Klimavorreiter werden
Kanzlerin Merkel fordert geringere Emissionen in der Luftfahrt, hält aber nichts von Flugverboten. Dafür stößt eine Idee für die Verwendung der Ticketsteuer durchaus auf Sympathien.
Kanzlerin Merkel fordert geringere Emissionen in der Luftfahrt, hält aber nichts von Flugverboten. Dafür stößt eine Idee für die Verwendung der Ticketsteuer durchaus auf Sympathien.
Nur wenige Teilnehmer folgen dem Aufruf des früheren AfD-Landesvorsitzenden André Poggenburg nach Leipzig. Dafür kommen 500 Gegendemonstranten und ein Polizeiaufgebot aus mehreren Bundesländern.
Politik und Branche beraten am Mittwoch in Leipzig über Emissionen und Klimafolgen. Doch helfen höhere Steuern auf Inlandsflüge? Und warum ist synthetischer Kraftstoff auf einmal so populär?
Das zweimotorige Flugzeug soll wohl wieder neu gebaut werden. Der 30-Sitzer könnte künftig am Flughafen Leipzig entstehen.
Der Landeswahlausschuss hat die Kandidatenliste der sächsischen AfD auf 18 Namen zusammengestrichen - das hat das sächsische Verfassungsgericht nun für rechtswidrig erklärt.
1989 – in das Trauma der Doppeldiktatur krachte das Trauma der Verunsicherung. Verstörung, Abwehr, Gefühlsmüdigkeit, Desillusion machten sich breit. Nach vorn hin wurde saniert und saniert, inwendig blieb das Ganze ohne Boden.
Wer in der DDR einen Ausreiseantrag stellte, war der Willkür des Staates ausgesetzt. Eine Familie aus Saalfeld in Thüringen wartete fast drei Jahre auf die erlösende Nachricht.
Der letzte Staatsratsvorsitzende der DDR, Egon Krenz, über die Grenzöffnung, seinen Vorgänger Erich Honecker und das, was er in der Bundesrepublik gut findet.
Starke Kräfte, die ihren Ursprung im ungefügigen Teil der Kunstszene eines abgeschotteten Landes hatten: Eine große Leipziger Ausstellung zeigt die Wechselwirkung von Wende und Kunst.
Nicht das Volk, sondern die Opposition mit den Kirchen an der Spitze hat die friedliche Revolution in der DDR ausgelöst, urteilt der Bürgerrechtler Werner Schulz. Eine Erwiderung auf Detlef Pollack.
Die Schlüsselfrage wurde verwischt: Ohne den Vergleich mit anderen osteuropäischen Ländern kommt die Debatte um Revolution und Protestkulturen von 1989 nicht voran. Ein Gastbeitrag.
Neue Forschungen zeigen, wie Anna Magdalena Bach, die zweite Ehefrau des Komponisten, als Unternehmerin arbeitete: Ein Gespräch über eine Frau mit Vollbeschäftigung und die Frage, ob Bach ein Macho war.
In der „Zeit“ hat der Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich den Maler Neo Rauch in die rechte politische Ecke gestellt. Der antwortet mit dem absichtlich schlecht gemalten Bild „Der Anbräuner“. Das wurde nun für einen guten Zweck versteigert. Ist das die Schlusspointe?
Das Panorama Museum in Bad Frankenhausen zeigt Bilder, auf denen Werner Tübke die Eindrücke seiner zahlreichen Russland-Reisen verarbeitet hat. Zeitlos meisterlich zeigen sie den Maler als Alchimisten.
Laut einer Studie verzerrt die AfD die Realität zulasten ausländischer Tatverdächtiger. In Pressemitteilungen der AfD sind zu 95 Prozent ausländische Straftäter erwähnt – der tatsächliche Anteil liegt laut Kriminalstatistik unter 35 Prozent.
In der Marktwirtschaft ist der Wert von Waren und Diensten subjektiv. Daher führte die Wiedervereinigung zu einem plötzlichen Wertverfall der DDR-Produkte.
In der Bundesrepublik fragte die junge Generation, was ihre Eltern in der NS-Diktatur getan hatten. In Ostdeutschland gibt es solche Fragen mit Hinblick auf die SED-Herrschaft nicht. Im Gegenteil, der Vorwurf kommt von den Alten.
Iberogast ist ein altbewährtes Pflanzenextrakt gegen Magenbeschwerden. Nun steht es im Verdacht, Leberschäden zu verursachen. Nach einem Todesfall ermittelt die Kölner Staatsanwaltschaft.
Den Oppositionsgruppen der DDR ging es nicht darum, die Massen zu mobilisieren. Es mussten erst verschiedene Entwicklungen aufeinandertreffen, um die friedliche Revolution einzuleiten. Ein Gastbeitrag.
Zwei Kitas wollten kein Schweinefleisch mehr servieren. Ein schlimmes Verbot? Mitnichten – Rücksichtnahme! Und die ist keine Unterwerfung oder „Kapitulation vor dem Islam“.
Es ist ein Teilerfolg für die AfD in Sachsen: Die Parteiliste darf nun 30 Bewerber enthalten. Das entschied nun das Landesverfassungsgericht in Leipzig – ein endgültiger Richterspruch steht noch aus.
Detlef Pollack wirft den DDR-Oppositionellen vor, das Volk verachtet zu haben. Das ist perfide! Eine persönliche Antwort auf Pollacks Umdeutungsversuche des Herbstes 1989.
Zwei Kitas in Leipzig wollten kein Schweinefleisch mehr anbieten – legen den Beschluss nach öffentlicher Kritik aber auf Eis. So hielt Klöckner die Maßnahme für falsch, die AfD sprach von einer „kulturellen Unterwerfung“.
Mitte Juni 2018 wollte die Studentin Sophia L. von Leipzig in die Oberpfalz trampen. Auf dem Weg zu ihrer Familie wurde sie von einem Lkw-Fahrer getötet. Gut ein Jahr nach dem bundesweit beachteten Mord an Sophia hat der aus Marokko stammende Mann die Tat gestanden.
Was ist da los? Die Friedensrevolution der DDR spaltet die Gemüter. Warum der Streit um die Deutung der friedlichen Proteste dreißig Jahre nach dem Herbst 1989 aufs Neue entbrennt. Ein Gastbeitrag.
Zu allem Unglück verhielt sich das „Volk“ ganz anders als erwünscht: Weshalb der Leipziger Herbst 1989 nicht in dualistische Weltbilder passt – eine Erwiderung.
Die Bundesregierung will benachteiligten Regionen helfen: mit Geld und schnellem Internet. Dass sich dort mittlerweile bizarrerweise Pendlerströme umkehren, kann man mit diesen Mitteln aber nicht beheben. Denn oft geht es um ein Lebensgefühl.
Der Umbruch von 1989 in der DDR war das Werk von wenigen, die Normalbürger warteten ab. Erst als die großen Fragen entschieden waren, setzte sich das Volk in Bewegung. Ein Gastbeitrag zu aktuellen Versuchen, die ostdeutsche Revolution umzudeuten.
In vier Bundesländern geht die Polizei gegen bandenmäßige Scheinehen vor. Der Schwerpunkt liegt im Großraum Leipzig.
Mehrere Hundert Menschen haben in Leipzig gegen die Abschiebung eines Mannes protestiert – teils gewaltsam. Ein Grünen-Politiker berichtet, die Situation sei „völlig eskaliert“.
Mehr als 4000 Menschen haben an der Auftakt-Demonstration des #unteilbar-Bündnisses in Leipzig teilgenommen. Dem Bündnis gehören neben Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbänden über 300 Organisationen und Vereine aus Kultur, Wissenschaft und Politik an.
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass ein Suizident gegen seinen freien Willen nicht am Leben gehalten werden darf. Das ist ein weiterer Schritt zu mehr Selbstbestimmung am Lebensende. Vorsichtige Kritik ist dennoch angebracht.
Ein Arzt, der einen Patienten nicht vom Suizid abhält, kann dafür nicht strafrechtlich belangt werden. Das hat der Bundesgerichtshof am Mittwoch in Leipzig entschieden. Es ging um zwei konkrete Fälle.
Die Volks-Offensive von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer kommt gut an im Freistaat. Doch Sachsens CDU schwächelt und muss vor der Landtagswahl um jede Stimmen kämpfen – versäumt das aber.
Blablabus bietet fortan fünf verschiedene Fernbus-Verbindungen an, darunter auch eine Linie von Frankfurt über Leipzig nach Berlin. Preise werden noch getestet.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie Leipzig und der Universität Osnabrück haben Schimpansen im Loango-Nationalpark in Gabun wiederholt dabei beobachtet, wie sie die Reptilien gegen Baumstämme schlugen, bis der Panzer aufbrach.