Die Instinkte der CDU
Eines hat der Parteitag in Leipzig klar gemacht: Die CDU stürzt ihre Führung nicht, sie stützt sie. Aber das Grundproblem der Partei besteht weiter.
Eines hat der Parteitag in Leipzig klar gemacht: Die CDU stürzt ihre Führung nicht, sie stützt sie. Aber das Grundproblem der Partei besteht weiter.
Annegret Kramp-Karrenbauer triumphiert in Leipzig. Friedrich Merz leistet einen Lehnseid. Wie kommt es zu dieser neuen Harmonie?
In Leipzig ist es der CDU gelungen, die Reihen vorerst wieder zu schließen. Auch inhaltlich wurde viel gearbeitet und beschlossen. Woran es der Partei dennoch mangelt, analysiert Eckart Lohse im Video.
Der CSU-Chef spricht mit seinem pointenreichen Grußwort offenbar vielen CDU-Delegierten aus der Seele. Dass er sich gegen die Urwahl eines Kanzlerkandidaten wendet, hätte es aber gar nicht gebraucht: Die CDU lehnt sie deutlich ab.
Vom Leipziger Parteitag sollte ein großes digitales Signal ausgehen. Das Stichwort „Huawei“ war dabei nur ein kleiner, wenn auch schriller Ton.
Die CDU hat eine Urabstimmung über ihren Kanzlerkandidaten zur nächsten Bundestagswahl abgelehnt. Verfolgen Sie das weitere Geschehen auf dem Parteitag in Leipzig hier im Livestream.
CSU-Chef Markus Söder beschwört in seinem Grußwort in Leipzig die Geschlossenheit der Union – und wünscht sich, dass die Schwesterparteien zur ersten Adresse für Optimismus werden.
Die Christdemokraten wollen die private Altersvorsorge forcieren und die Versicherungskonzerne unter Druck setzen. Das Geld soll vorwiegend in Aktien angelegt werden, um die Rendite zu steigern.
Der CDU-Parteitag soll eigentlich ein Arbeitsparteitag sein. Aber wie es eben so ist: Es stecken immer zwei Parteitage in einem. Was bedeutet das für Annegret Kramp-Karrenbauer? Eine Analyse.
Ihre selbst gesuchte Machtprobe hat die CDU-Vorsitzende vorerst bestanden. Doch auf dem Parteitag warten auf Kramp-Karrenbauer neue Probleme. Attacken gibt es unterdessen von der SPD.
Der Rebell, den Annegret Kramp-Karrenbauer fürchten sollte, gibt sich in Leipzig lammfromm: „Wenn Sie wollen, dass ich dabei bin, dann bin ich dabei.“ Eine Drohung ist das kaum mehr.
Annegret Kramp-Karrenbauer hält auf dem CDU-Parteitag keine Verteidigungsrede gegen ihre Kritiker, sie geht in die Offensive und stellt die Machtfrage. Und Friedrich Merz betont, die CDU sei „loyal zu unseren Vorsitzenden“.
Zum Auftakt des CDU-Parteitages in Leipzig hielt die Vorsitzende eine kämpferische Rede. Von einer Spaltung der Partei, gar von einer Revolution, will sie nichts wissen.
Revolte abgesagt: In seiner Rede auf dem CDU-Parteitag stützt Friedrich Merz Annegret Kramp-Karrenbauer. Die Parteivorsitzende hatte zuvor demonstrativ die Machtfrage gestellt.
In Leipzig beraten rund 1000 Delegierte der Bundes-CDU auf einem Parteitag über den künftigen Kurs der Christdemokraten. Das mit Spannung erwartete Duell zwischen AKK und Friedrich Merz spielen die Parteimitglieder herunter.
In Leipzig wird das große Schaulaufen zwischen Annegret Kramp-Karrenbauer und Friedrich Merz erwartet. F.A.Z.-Ressortleiter Jasper von Altenbockum verrät im Video die Chancenverteilung und wen man nicht vergessen darf.
Der Rivale hatte versichert: Über die K-Frage wolle er auf dem CDU-Parteitag nicht reden. Die Aussicht auf eine Konfrontation zwischen der CDU-Parteivorsitzenden Kramp-Karrenbauer und ihm sorgt dennoch für Unruhe. Und in der Partei wächst die Sehnsucht nach „glasklaren Positionen“.
Wirtschaftsrat, Mittelstandsunion und Junge Union forcieren die Diskussion. Sie haben nicht nur den Grundrenten-Kompromiss im Visier.
In Leipzig sind der CDU Wunden geschlagen worden, die bis heute nicht ganz verheilt sind. Für Annegret Kramp-Karrenbauer kann der Blick zurück eine Warnung sein – und Trost bieten.
Was plant Annegret Kramp-Karrenbauer für den CDU-Parteitag? Im F.A.Z.-Interview spricht die Vorsitzende über ihren Führungsanspruch und das „C“ im Parteinamen, über Optionen mit den Grünen, sowie über Wehrpflicht, Dienstjahre und Deutschlands Beitrag zur Nato.
CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer sieht dem Auftritt von Friedrich Merz auf dem Parteitag in Leipzig gelassen entgegen. Die Partei könne kritisch-konstruktive Stimmem gut gebrauchen, sagte sie bei einer Begehung des Parteitaggeländes.
Vor ihrem Parteitag macht die CDU einen aufgescheuchten Eindruck. Der stellvertretende Parteivorsitzende und NRW-Ministerpräsident, Armin Laschet, spricht im F.A.Z.-Interview über die Querelen in der CDU, über AKK, über Windkraft – und Kopftücher.
Lange sah es so aus, als würde Friedrich Merz das große Thema des CDU-Parteitags. Doch jetzt wird es vor allem um zwei Sachthemen gehen.
„Nicht spurlos an mir vorübergegangen“: Vor dem CDU-Parteitag in Leipzig spricht die CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer ungewohnt offen über Versäumnisse beim Europa-Wahlkampf – und beim Umgang mit dem Youtuber Rezo.
Für viele in der Union war Schwarz-Grün mal eine moderne Idee. Jetzt wächst die Angst, dass die Grünen übermächtig werden – und sie selbst als Juniorpartner enden.
Eine Woche vor dem CDU-Bundesparteitag verzichtet Friedrich Merz auf weitere Attacken gegen die Parteichefin oder die Kanzlerin. Um Sachfragen müsse es in Leipzig gehen. Da hat er auch schon einige Ideen.
Ein junger Mann soll sich 2016 an Nazikrawallen in Leipzig beteiligt haben. Inzwischen ist er Referendar in Chemnitz und will von der Gewalt selbst erschrocken gewesen sein. Nun verhandelt das Leipziger Landgericht über seinen Fall.
Sie sind aus Leipzig, Greifswald oder Prag in den Westen gekommen: Fünf Frankfurter erzählen, wie sie vor 30 Jahren die Wende in der DDR erlebt haben
Der Fall der Mauer war letztlich keine Überraschung. Der Druck wurde immer größer, die Menschen kämpften auf der Straße für ihre Freiheit. Und nicht zu vergessen: Manche haben immer an die Einheit geglaubt.
Vor einem Jahr musste sich Friedrich Merz im Rennen um die CDU-Spitze geschlagen geben. Jetzt macht er wieder kräftig Wirbel. Kann er den Plan der Kanzlerin zur geordneten Übergabe der Macht gefährden?
Der Dokumentarfilmer Andreas Voigt erlebte das Ende der DDR in Leipzig hautnah mit. Für seine Reihe über die Folgen der Wende hat er Zeitzeugen von damals bis heute begleitet. Sie sprachen mit ihm über ihre Gedanken, Träume, Hoffnungen.
Bei seinem Besuch in Deutschland gibt sich Amerikas Außenminister freundschaftlich. Die gemeinsame Erinnerung ist für Deutsche und Amerikaner in diesen Tagen einfacher als der Austausch über die Gegenwart.
1984 versuchte unser Autor im Alter von 19 Jahren aus der DDR zu fliehen. Er wurde gefasst, saß im Knast, wurde freigekauft. Erst jetzt hat er seine Stasi-Akte eingesehen.
Der Unternehmer Ludwig Koehne heuerte als junger Mann bei der Treuhand an. Gut ein Jahr lang wickelte er DDR-Betriebe ab, bis er selbst einen in Leipzig übernahm – und zum Weltmarktführer ausbaute.
Walter Momper war Regierender Bürgermeister in Berlin, als am 9. November 1989 die Mauer fiel. Ein Gespräch über die Nacht seines Lebens, die Panik der DDR-Führung – und die unterschiedliche Selbstwahrnehmung in Ost und West.
Es grummelt in der CDU. Friedrich Merz hat angekündigt, auf dem Parteitag in Leipzig eine Programmrede zu halten. Er will Lösungen für die Union präsentieren und gibt sich selbstbewusst: „Es wurden schon andere Reden in Leipzig gehalten.“