Zur Hölle mit den anderen
Einst war sie Teilnehmerin am Regiestudio des Schauspiels Frankfurt. Jetzt inszeniert Johanna Wehner dort Jean Paul Sartres „Geschlossene Gesellschaft“.
Einst war sie Teilnehmerin am Regiestudio des Schauspiels Frankfurt. Jetzt inszeniert Johanna Wehner dort Jean Paul Sartres „Geschlossene Gesellschaft“.
Viele Schulen fördern eifrig die Naturwissenschaften, auch außerhalb des Unterrichts. Wo bleibt die Philosophie? Ein Schüler fragt nach.
Das Stück „Wie man Wünsche beim Schwanz packt“ von Pablo Picasso ist „eine Dichtung wie ein Theater in einem Ohrring“. In ihm spiegelt sich der Geist einer nervenaufreibenden Zeit.
Peter Handke hat den Nobelpreis natürlich verdient – aber er hätte ihn niemals annehmen dürfen. Mit schmeichelnden Worten hat sich der Kritiker des Westens selbst besiegt. Ein Gastbeitrag.
Ob auf dem Unterarm von Brad Pitt, dem Rücken von Evan Rachel Wood oder dem Oberarm von Lady Gaga: Literarische Tattoos eröffnen neue Welten – und einen ganz neuen Blick auf Bücher.
Das Buch „Opération Macron“ sorgt in Frankreich für Aufsehen: Schrieben die Medien der Milliardäre das Skript zu Emmanuel Macrons Wahlerfolg?
Masken waren ihm früh vertraut: Edward Snowden erzählt in einer fesselnden Autobiographie, wie er zum Whistleblower wurde.
Strickt Texte, wie es sich für ein unordentliches Frauenzimmer gehört: Der Germanistin und Essayistin Hannelore Schlaffer zum achtzigsten Geburtstag.
Kinder der Galaxie: Der Moskauer Theatererneuerer Vsevolod Lissovsky bringt die Performance-Gruppe „Transformator“ nach Berlin, um den Stadtraum zu erforschen.
Das wäre das große Los gewesen: Sechs Episoden meines Lebens aus der Zeit, bevor der Zweite Weltkrieg zu Ende ging und ich erwachsen geworden bin.
Die Stadt Wiesbaden prangert Verstöße gegen Hygienevorschriften öffentlich an. Frankfurt will sich Gratis-Eintritt für Kinder unter 15 Jahren in Schwimmbäder leisten. Und wir fordern ein Heidi-Denkmal. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main steht in der FAZ.NET-Hauptwache.
Lässt sich die Weltphilosophie des zwanzigsten Jahrhunderts zwischen zwei Buchdeckel bringen? Gerald Hartung und Laurent Cesalli wollen das versuchen, und dabei Afrika und Asien nicht vergessen.
„Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“, sang einst Jürgen Marcus. Aber was heißt das für die CSU und Markus Söder? Eine Glosse.
Hat der Aufruhr in Frankreich einen Gesamtwillen? Die Gelbwesten fordern Macrons Rücktritt und zugleich die Einlösung seiner Wahlversprechen: Ein französisches Paradox.
Claire Foy ist als Königin Elisabeth II. in „The Crown“ bekanntgeworden. Jetzt spielt sie Lisbeth Salander, die Rächerin misshandelter Frauen. Ein Interview über stereotype Frauen-Bilder, die Leitfigur Madonna und ihre Tochter.
Ich weiß, was es heißt, die Heimat zu verlieren und ein Flüchtling zu sein. Und ich weiß, was es bedeutet, eine Zuflucht zu finden. Gastbeitrag eines Dichters.
Gauloises und Gitanes gehörten zum Lebensgefühl der Franzosen dazu. Aber Gefühle können sich ändern. Die Zeit uneingeschränkter Tabak-Glorifizierung ist endgültig vorbei.
Die diesjährige Jury des Man-Booker-Preises klagt über zu viele lange Romane. Stecken in den meisten Büchern bessere, dünnere Exemplare? Und was würden Tolstoi und Fitzgerald dazu sagen?
Der ehemalige Generalstaatsanwalt Klaus Pflieger und Hans-Christian Ströbele begegnen sich in Berlin erstmals für eine Debatte. Der eine hat dem anderen wenig entgegenzusetzen.
„Du bist, was du isst“ oder „Kleider machen Leute“? Die Modejournalistin Alicia Drake zeigt in ihrem Buch, dass es in Paris vor allem darauf ankommt, wo man wohnt. Ein Roman über das Befremden von dieser Welt.
Die britische Labour-Partei trat traditionell für Benachteiligte ein. Wie konnte daraus nur eine Partei werden, vor deren Regierungsübernahme britische Juden nun ernsthaft warnen?
Passen Gärtnern und Schreiben eigentlich zusammen? Beides sind doch höchst kreative Tätigkeiten und erfordern intensives Nachdenken. Und das ist auch der Haken daran.
Zum neunten Mal erscheint der Gemeinschaftskatalog der Antiquare. Er öffnet auf 160 Seiten eine wahre Schatzkiste für Bibliophile – und für alle, die noch an das gedruckte Wort und Bild glauben. Hier eine kleine Auswahl aus dem Angebot.
Noch als Schüler kämpfte er in der Résistance, sein Film „Shoah“ über den Völkermord an den europäischen Juden hat ihn weltberühmt gemacht: Im Alter von 92 Jahren ist Claude Lanzmann gestorben.
Den Antikapitalismus gibt es als linke oder rechte „Globalisierungskritik“, als Antiamerikanismus oder in der Gestalt des Ökologismus. Er enthält einen tragischen Widerspruch.
Die Frühjahrs-Auktion der Galerie Bassenge wartet mit Büchern und Autographen auf. Darunter finden sich Briefe von Robert Musil sowie Erstdrucke von Goethes „Götz von Berlichingen“ und Schillers „Die Räuber“.
Reiseführer, Selbsthilfe-Anleitungen, Gesammelte Essays und Regenschirme – was man in Buchläden nicht mehr findet, sind große Werke aus unserer eigenen Gegenwart. Übersehen wir sie, oder ist ihre Zeit zu Ende gegangen?
„Recht auf Belästigung“ oder „Me Too“? Der Aufruf französischer Frauen für die sexuelle Freiheit findet in Paris Beifall, stößt aber auch auf heftige Kritik.
Die besinnlichen Tage sind vorbei. Im Ersten treffen vier Freunde aus Studienzeiten aufeinander. Es dauert nicht lange, da heißt es: „Zur Hölle mit den anderen“. Es kommt zu einem sehr unterhaltsamen Showdown.
Dieses Buch leistet eine Menge. Aber es bleibt noch viel zu tun. Die RAF-Sympatisantenszene bleibt zum Beispiel deutlich unterbelichtet.
Wie kein anderer verkörperte er die Institution des französischen Autors: Jean d’Ormesson wurde und wird als „aristokratischer Volksschriftsteller“ verehrt. Ein Nachruf.
Einsatz von Napalm ist laut Hersteller keine moralische Frage, liest die Hauptfigur der „Jahrestage“ in der New York Times. Die berichtet auch vom Vorwurf, die Vereinigten Staaten begingen in Vietnam Völkermord.
Wenn Wohnen zum Albtraum wird: Arnulf Herrmanns Oper „Der Mieter“ nach dem Roman von Roland Topor erlebt ihre Uraufführung in Frankfurt.
Viele Eltern wollen das Beste für ihre Kinder – und stecken sie trotzdem in die maroden Schulsysteme bildungsferner Bundesländer. Eine innerdeutsche Flucht könnte dem Nachwuchs weitaus bessere Chancen bieten.
Jean Touitou ist Gründer der Pariser Modemarke A.P.C. Im Interview spricht er über seine trotzkistische Vergangenheit, emanzipatorische Kleidung und politische Rückschritte in der Mode.