Selbständigkeit in jeder Hinsicht
Mit Herz und Hirn die einen wie die andere: Julia Korbiks und Julia Bernhards Comicbiographie von Simone de Beauvoir.
Mit Herz und Hirn die einen wie die andere: Julia Korbiks und Julia Bernhards Comicbiographie von Simone de Beauvoir.
Schon wieder Ferien. Aber wohin? Die Antwort liegt diesmal ganz nah: ein Hotel in Regensburg, ein Urlaub in der eigenen Stadt.
Noch ein Jahr bis zum ersten Spiel: Die Spielorte der Fußball-EM in Deutschland sind in der heißen Vorbereitungsphase. Gerade Frankfurt will mit einer spektakulären Fanzone am Main wie bei der WM 2006 Imagewerbung betreiben.
Kaum einer kann hohe moralische Standards immer selbst einhalten, aber sollte man sie deshalb gar nicht erst vertreten? Psychologen haben darauf eine klare Antwort.
Aus der Bretagne in die bayerische Hauptstadt: Plötzlich werden überall in München Austern angeboten. Was hat sie nur hierher verschlagen? Eine Spurensuche.
Aber vor der Zukunft des Mannes: Nicolaus Sombart in Neuausgaben und einer Biographie.
Er war der wandelbare Papst der französischen Intellektuellen: Zum Tod des katholischen Schriftstellers Philippe Sollers.
Zeitlebens unterhielt George Orwell ein vorurteilsbeladenes Verhältnis gegenüber Juden. Eine chronologische Sammlung sämtlicher Passagen, die Aufschluss darüber geben, ist nun als Buch erschienen.
Lauter Paare, keine Menschen, nur Plappertaschen: „Am Strand der weiten Welt“ von Simon Stephens und August Strindbergs „Totentanz“ werden in Berlin inszeniert.
Er schrieb die Geschichte der Romanistik und schrieb sie fort: Der Historiker, Erklärer, Sprecher und Meister seines Faches Frank-Rutger Hausmann wird achtzig.
Nachdenken darüber, was das Schöpferische eigentlich ausmachen mag: Vladimir Jankélévitschs frühe Studie über Henri Bergson
Die Redaktion der Satirezeitung „Charlie Hebdo“ wurde von Islamisten fast ausgelöscht. In einer Sonderausgabe erinnert sie daran und blickt auf die Gegenwart: das Mullah-Regime in Iran.
Eine Ausstellung im Literaturhaus München widmet sich dem Buch, das Simone de Beauvoir berühmt gemacht hat. Und stellt die Frage, wie aktuell das damalige Skandalwerk heute noch ist.
Annie Ernaux erhielt am Samstag den Literaturnobelpreis. Binnen vierzehn Jahren sind drei französische Schriftsteller damit ausgezeichnet worden, außer ihr Jean-Marie Gustave Le Clézio und Patrick Modiano. Was verbindet und was trennt sie?
Eine Geld- und Selbstwertschwächung: Viele Menschen bangen vor den aktuellen Preissteigerungen. Doch in der Sorge liegt auch eine Chance. Ein Plädoyer für die Haltungsfreiheit.
Die ARD hat ein zweiteiliges Biopic über Alice Schwarzer gedreht. Dass die Vorlage von ihr selbst stammt, merkt man. Nina Gummich in der Hauptrolle reißt es wieder raus.
Auch zur Fußball-WM 1978 in Argentinien gab es eine Debatte über Menschenrechte und Sport. Doch an der brutalen Militärjunta störte sich beim DfB niemand. Auch ein Gast mit brauner Vergangenheit war willkommen.
Mal etwas mit Hand und Fuß anzupacken, wurde in den Kommentaren zu meinem vorletzten Artikel gefordert. Viele Studierende tun genau das, doch fliegen sie mit ihrem Engagement unter dem Radar.
Wie wanderte die Kaffeepflanze von Äthiopien aus in die ganze Welt? Und was lässt sich von ihr noch nutzen? Das Coffeetable-Buch „In 80 Kaffees um die Welt“ reist auf dem Spuren des Kaffees einmal um die Erde.
Für zwölf Millionen D-Mark wurde in Stuttgart-Stammheim einst eine Mehrzweckhalle für den RAF-Prozess errichtet. Der geschichtsträchtige Ort soll nun einem Haftkrankenhaus weichen.
Er kann nicht fassen, was die Generation MeToo aus der French Theory gemacht hat: Der Literaturwissenschaftler Éric Marty erklärt, wie der französischen Postmoderne Israel als Sündenbock und Gender als Goldenes Kalb entsprangen.
1992 wurde Louis Schweitzer an die Spitze von Renault berufen – und blieb es mit 13 Jahren so lange wie kein anderer Präsident-Generaldirektor vor ihm.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Das Halbfinale gegen West Ham und einige Ausschreitungen rund um das Spiel sind Geschichte. Nun wollen Zehntausende Eintracht-Fans zum Europa-League-Finale nach Sevilla – aber wie? 4000 kostenlose Eintrittskarten sind nur eine kleine Hilfe.
Vorkämpferin der Gleichberechtigung: Ein Band versammelt Gespräche mit der vor zwei Jahren verstorbenen französischen Anwältin und Aktivistin Gisèle Halimi.
Stundenlang Café au Lait schlürfen? So stellen sich viele Deutsche die französische Art vor, Kaffee zu genießen. Doch unsere Autorin hat da in Paris ganz andere Traditionen kennengelernt.
Von der Tragik der Geschichte: Emmanuel Macron nimmt für seine Begründung einer notwendigen Aufrüstung ein berühmtes Wort in Anspruch. Es stammt von einem Politologen, der für eine ganze Generation von Intellektuellen das Feindbild verkörperte.
Frieden schaffen ohne Waffen +++ Krieg gegen alles +++ Dirigent Valery Gergiev +++ gescheiterte Generation +++ Deutsche Marine +++ Lukaschenko
Höllenspiele: Martin Kusej inszeniert Jean-Paul Sartres „Huis Clos - Geschlossene Gesellschaft“ am Burgtheater in Wien.
Sein Verbrechen war es, ein Fremder in Frankreich zu sein, und die Sprache konnte er auch nicht: Frankreich erinnert sich Picassos früher Jahre. Eine Ausstellung mit politischer Botschaft.
Karrierebücher gibt es viele. Aber für den eigenen Berufsweg finden sich auch anderswo lehrreiche Erkenntnisse. Eine subjektive Auswahl von Sachbuch bis Roman.
Um die Ecke schießen muss beim Tipp-Kick erst mal gelernt werden. Es gibt nur rechtsfüßige Figuren, was das Spiel erschwert. Für den erfolgreichen ’Kick’ braucht es Fingerspitzengefühl.
Ein Psychiater gegen den Kolonialismus: Frédéric Ciriez und Romain Lamy schreiben die Biographie Frantz Fanons in Form einer Graphic Novel.
Dieser französische Bücherherbst macht Literaturgeschichte: Die Vermittlung des Erinnerns in einer Zukunft ohne Zeitzeugen der Schoa ist im Gange, und sie scheint zu gelingen.
Florian Illies sucht für sein neues Buch nach „Liebe in Zeiten des Hasses“ in den Jahren zwischen 1929 und 1939. Mit Pathos spart sein Appell an die Gegenwart nicht.
Zwischen Verehrung, Sehnsucht und dem Mysterium sexuellen Begehrens: Nach fast siebzig Jahren erscheint mit dem Roman „Die Unzertrennlichen“ erstmals Simone de Beauvoirs Geschichte einer frühen Frauenliebe.