Du sollst nicht heiraten!
Effi, Emma und Anna: Wolfgang Matz untersucht in einer brillanten Studie den Ehebruch als literarisches Phänomen. Sein Material: Drei Romane von Fontane, Flaubert und Tolstoi.
Effi, Emma und Anna: Wolfgang Matz untersucht in einer brillanten Studie den Ehebruch als literarisches Phänomen. Sein Material: Drei Romane von Fontane, Flaubert und Tolstoi.
Der Abend der Couture-Schau von Armani: Isabelle Huppert kommt derangiert, Anna Wintour verschwindet im Laufschritt, der Meister hat Leitmotive.
Die Liebe ist ein Ränkespiel in den „Falschen Vertraulichkeiten“ des Pierre Carlet de Marivaux. In Luc Bondys Pariser Inszenierung ist sie dagegen ein großer Rausch. Und Isabelle Huppert fliegt durch einen Glücksfrauenkosmos.
In den nächsten Tagen kann einem in Frankfurt immer wieder dieselbe Frau begegnen: Die Ausstellung „Roni Horn. Portrait of An Image“ ist nicht nur in der Schirn Kunsthalle zu sehen, sondern auch im öffentlichen Raum.
Das Anziehen des Pullovers fällt dem alten Schauspieler schwer, noch aber kann er leicht in verschiedenste Rollen schlüpfen.
Die Schauspielerin Isabelle Huppert ist nicht nur für Franzosen eine Ikone. Ein Gespräch über Frauen und Freiheit, Unschuld und Skandal, die Gunst der Publikums und das Erstaunen des Schauspielers.
Selbstsuche, Rollenwechsel, Aufbruch: Die 47. Hofer Filmtage erzählen mehr von privaten Bewegungen als von der politischen Wirklichkeit. Es gab wenig Ausfälle und einige schauspielerische Entdeckungen.
Sein Film „Die Nonne“ mit Isabelle Huppert und Martina Gedeck, eine Adaption des gleichnamigen Romans von Denis Diderot, lief in diesem Jahr auf der Berlinale
Kunstsommer: Ohne die Galerien sind die Musik- und Theaterfestspiele in Salzburg gar nicht mehr vorstellbar. Ein Rundgang zwischen Marmorgehirnen, geometrischen Formen und Bildern des Hofmalers von Österreich, Italien und Siam.
Seit er 1987 in Cannes einen Eklat auslöste, hat Maurice Pialat sich zurückgezogen und ist in Deutschland fast vergessen. 3Sat zeigt nun seinen besten Film und eine Dokumentation über den großen französischen Regisseur.
Dieter Wollstein hat die Berliner Republik mit Freundlichkeiten und Tagesgerichten versorgt. Jetzt geht er. Ein Gespräch über die DDR, die Einheit und das „Café Einstein Unter den Linden“.
Er sinnt auf Rache, weil seine Familie umgebracht worden ist, sie, weil sie bei einem Unfall entstellt wurde. In Niels Arden Oplevs melancholischem Thriller „Dead Man Down“ machen Colin Farrell und Noomi Rapace gemeinsame Sache.
Sie weiß mehr über ihre Rollen, als die meisten ihrer Kollegen - und doch sieht sie sich nicht als Intellektuelle. Isabelle Huppert gibt Auskunft über die prägenden Begegnungen ihres Lebens.
Von Pascale Anja DannenbergFrankfurt. Buster Keaton, der Mann, der nie lacht, bestimmte das Eröffnungsprogramm des Kommunalen Kinos in Frankfurt am 3.
Die wildesten Liebesfilme kommen nach wie vor aus Frankreich, die bravsten Kostümdramen auch. Und Julie Delpy und Ethan Hawke sind immer noch ein großes Kinopaar. Einsichten eines Festivaltages
Juliette Binoche, Catherine Deneuve und Isabelle Huppert kommen zu den Berliner Filmfestspielen, Steven Soderbergh, Gus Van Sant und Jafar Panahi zeigen ihre neuen Filme: Blicke ins Programm der Berlinale 2013.
Michael Hanekes Film „Liebe“ ist alles, was der Titel verspricht: zart, wahrhaftig und groß. Er ist eine Schatzkammer von Erinnerungen, die weit über die Geschichte zweier alter Menschen hinausreichen.
Raf Simons entwirft nach seinem Abgang bei Jil Sander zum ersten Mal überhaupt eine Couture-Kollektion – für Dior. Die Wände zieren dabei eine Million Blüten, doch den Betrachtern blüht noch ganz anderes.
Aus der Perspektive von Marie Antoinettes Vorleserin erzählt Benoît Jacquots Film „Leb wohl, meine Königin!“ von den letzten Tagen am Hof von Versailles.
Vertraute Orte, von denen wir plötzlich glauben, wir hätten sie in Film und Leben nie gesehen: Reisende Beatniks, geschäftige Thriller und mehr im Wettbewerb von Cannes.
Nach Kassenfüllern wie „Madagaskar“ kommen Ulrich Seidls „Paradies: Liebe“ und der mit Spannung erwartete neue Film „Liebe“ von Michael Haneke zur Aufführung. Sie zeigen zwei sehr verschiedene Spielarten eines Gefühls.
Am Mittwoch wurde das Filmfestival in Cannes eröffnet. Im Wettbewerb um die Goldene Palme bleiben die Männer unter sich. Und ernten Protest von den Frauen.
Mit Michael Haneke und Ulrich Seidl gehen in diesem Jahr gleich zwei Österreicher in das Rennen um die Goldene Palme. Zur Konkurrenz zählen Ken Loach, David Cronenberg und Wes Anderson.
Die Normandie inspirierte nicht nur die Impressionisten. Gustave Flaubert machte Rouen und Umgebung zum Schauplatz seiner Madame Bovary.
Begeistert von Bresson: Unter den Meistern des europäischen Autorenfilms ist Michael Haneke einsamer Rigorist. Ein Regisseur im Kampf gegen die Lust am Bild. Manchmal gewinnt er ihn.
Marina Abramovic macht sich selbst zum Geschenk. Christian Petzold lauscht dem Soundtrack der DDR. Und Brillante Mendoza lichtet den Dschungel. Drei Filme auf der Berlinale.
Siebzehn Filme konkurrieren um den Goldenen Bären und die anderen Preise, sechs weitere laufen im Wettbewerb außer Konkurrenz. Eine Übersicht, ergänzt um die Stimmen der Kinokritiker der F.A.Z.
Regisseure interessieren sie mehr als Figuren oder Plots, und doch trägt sie alle ihre Rollen noch in sich: ein Gespräch mit der französischen Schauspielerin Isabelle Huppert.
"Making a movie is like romancing a girl", sagt der Hollywoodproduzent Jonathan Shields in Vincente Minnellis wunderbarer Hollywoodinsiderkomödie "The Bad and the Beautiful". Auch Filmfestivals sind im Grunde hochromantische Ereignisse.