Genau richtig
In diesem Jahr wird die Frankfurter Buchmesse so klein gehalten wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Und dennoch ist es die richtige Entscheidung gewesen, auf eine Messe mit Ausstellern und Publikum im Herbst zu setzen.
In diesem Jahr wird die Frankfurter Buchmesse so klein gehalten wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Und dennoch ist es die richtige Entscheidung gewesen, auf eine Messe mit Ausstellern und Publikum im Herbst zu setzen.
150 Autoren, 112 Veranstaltungen und fünf Tage Literatur: Zur Buchmesse lockt das Festival „Open Books“ in die Innenstadt. Etwa 8000 Gäste können die Lesungen besuchen.
Nun hat das Deutsche Romantikmuseum in Frankfurt für das Publikum geöffnet: Am ersten Tag im neuen Haus sind die Besucher sehr angetan.
Klaus Theweleit, der Autor von „Männerphantasien“, erhält den Theodor W. Adorno-Preis der Stadt Frankfurt am Main. Die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung wird zu jedem dritten Geburtstag Adornos verliehen.
Die Tänzer vor der Frankfurter Gedenkstätte sollen umziehen. Denn die Erinnerung an die Deportation von jüdischen Bürgen soll nicht gestört werden. Der Kirchendezernent fordert ein Verbot als Ultima Ratio.
Frankfurts Opernintendant Bernd Loebe leitet jetzt auch die Tiroler Festspiele in Erl. Er wollte nicht tatenlos mitansehen, wie ein tolles Opernfestival in den Abgrund treibt.
Mit Freilichtbühne und Terrasse: Der Architekturwettbewerb für das Kinder- und Jugendtheater im Zoogesellschaftshaus ist entschieden. Jetzt soll die Planung des Umbaus beginnen.
Während Kulturdezernentin Ina Hartwig weiter nach oben strebt, muss SPD-Chef Mike Josef seine Versprechen einlösen. Nach dem schwierigen Start der Römer-Koalition bleibt fraglich, ob ihm das gelingen wird.
Die SPD Frankfurt bestätigt Mike Josef als Chef. Er bekommt zwei neue Stellvertreter, darunter eine Frau. Und will mit der SPD, die er als „Leistungspartei“ preist, vermehrt um junge Leute werben.
Wenn die Delegierten der Frankfurter SPD am Samstag zusammenkommen, werden sie außer dem Vorsitzenden zwei neue Stellvertreter bestimmen. Darunter wird voraussichtlich mindestens eine Frau sein.
Drei Jahre hat Miguel Casares den Frankfurter Zoo geleitet. Nun kehrt der Spanier in seine Heimat zurück. Zum Abschied hinterlässt er eine Anleihe aus dem in Spanien so traditionsreichen Stierkampf.
Beim Parteitag der Frankfurter SPD geht es am Mittwochabend harmonisch zu. Die Genossen stimmen dem Koalitionsvertrag mit großer Mehrheit zu und nominieren ihre Kandidaten für den Magistrat.
Die alte Frankfurter Kulturdezernentin wird auch die neue sein: Ina Hartwig muss keine Abstriche hinnehmen. Die Bühnen bleiben auch in der nächsten Amtszeit ihre größte Aufgabe.
Der Frankfurter Zoo sucht einen neuen Zoodirektor: Der Spanier Miguel Casares kehrt aus persönlichen Gründen in seine Heimat zurück. Die Corona-Pandemie spielt bei der Entscheidung eine Rolle.
Ina Hartwig ist mit der Parole „Kultur für alle“ im Frankfurter Wahlkampf angetreten. Das scheint vielen Wählern gefallen zu haben. Sie haben sie um zwei Dutzend Listenplätze nach oben gewählt.
Neuerdings werden auch politische Veranstaltungen in scheinbar gemütlicher Wohnzimmer-Atmosphäre veranstaltet. Das verleiht den Diskussionen den Biss einer Pyjamaparty.
Das wird die Frankfurter Kulturpolitik noch lange beschäftigen: Die Städtischen Bühnen müssen neu gebaut werden. Fragt sich nur, wo.
Die Stadt Frankfurt muss eine dreistellige Millionensumme im Haushalt einsparen. Das bekommt auch die Kultur zu spüren. Laut Dezernentin Hartwig geht es dabei aber um „verkraftbare Summen“.
Politik auf die Ohren: In Podcasts lässt die F.A.Z. wichtige Kandidaten über zentrale Themen der Frankfurter Kommunalwahl diskutieren. Bastian Bergerhoff von den Grünen und FDP-Mann Stefan von Wangenheim streiten über Bildung.
Die Stadt Frankfurt kauft vierhundert Karikaturen des Zeichnerduos Greser & Lenz an. Das Caricatura-Museum für komische Kunst baut damit seine Sammlung entscheidend aus, und ein ganzes Genre wird in seiner Bedeutung gewürdigt.
Der Ton ist gereizt, der Konflikt offensichtlich: Die Stadt Frankfurt und das Land Hessen geizen in Sachen Kulturcampus nicht mit Vorwürfen. Aber die Kommunikation untereinander stockt. Seit Monaten.
Der Kulturcampus in Frankfurt sollte sich in einen Ort für besonders experimentierfreudige Künste verwandeln – doch die Pläne wurden auf Eis gelegt. Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) hat nun einen Vorschlag, wie es weitergehen könnte.
Kultur für alle: Dazu gehörte einst in Frankfurt auch der freie Museumseintritt. Für Kinder und Jugendliche gibt es ihn jetzt wieder. Manche halten das für Symbolpolitik.
Der Streit um die Städtischen Bühnen in Frankfurt geht weiter. Die Landesregierung will keinen Neubau auf dem Raab-Karcher-Areal im Osthafen. Damit will sich die Frankfurter CDU nicht zufrieden geben.
Mit jeder Eintrittskarte für den Frankfurter Zoo kann künftig ein Euro gespendet werden, um zum Erhalt der Artenvielfalt beizutragen. Sechs Projekte sollen auf diese Weise unterstützt werden.
Die Zahl der Standortvarianten für die Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main sinkt. Der Osthafen ist aus dem Rennen, und die Rekonstruktion des Schauspielhauses verträgt sich nicht mit dem Denkmalschutz.
Die Frankfurter SPD geht nicht gerade euphorisch in die Kommunalwahl am 14. März. Längst gibt es in der Partei ein Planspiel für den Fall einer Wahlniederlage.
Frankfurt will auf städtischen Bühnen im März wieder spielen. Die hessischen Staatstheater sind hingegen bis Ostern geschlossen. Damit gehen die Häuser unterschiedlich um.
Vor einem „Bürgerdialog“ zur Zukunft der Städtischen Bühnen ist der Direktor des Deutschen Architekturmuseums angegriffen worden. Ein Rekonstruktionsfreund schlug ihm ins Gesicht.
Die Frankfurter Bühnen bleiben wegen der Pandemie bis mindestens Ende Januar 2021 geschlossen. Kulturdezernentin Ina Hartwig befürwortet die Entscheidung.
Wie kann die Kultur den mehrfach erneuerten Lockdown und seine Folgen überstehen? Die Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig darüber, wie die Stadt mit der Aussicht auf Neubauten von Oper und Schauspiel nach vorne blickt.
Wörter können verschwinden, verbraucht und vereinnahmt werden. Als Schriftsteller ist man sowieso Rettungsdienst: Die Autorin Olga Martynova hat sechs Dichter gebeten, über Begriffe, die sie bewahren wollen, zu schreiben.
Es ist beschlossen: Das „Frankfurt Conservation Center“ wird am Osteingang des Frankfurter Zoos gebaut. Fachleute aus Praxis und Wissenschaft sollen dort interdisziplinär für Natur- und Klimaschutz zusammenarbeiten. Die Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig plant weitere Modernisierungsmaßnahmen.
Kulturstätten als „Lernorte“: Die Frankfurter Institutionen beklagen den Lockdown und betonen ihre Bedeutung als Bildungsträger. Oper und Alte Oper hoffen, bald wieder öffnen zu dürfen.
Ärger, Fassungslosigkeit und Lähmung: Die Enttäuschung und Verzweiflung der Kulturszene nach der bundesweiten Verschärfung der Corona-Regeln ist groß. Reaktionen der Betroffenen in Frankfurt.
Das Jüdische Museum eröffnet mit „Die weibliche Seite Gottes“ seine erste Wechselausstellung im Neubau. Neben antiken Artefakten und Replikationen von Idolen zeigt die Ausstellung auch zeitgenössische Perspektiven.