Gewählt, aber ohne Mandat
Drei hauptamtliche Frankfurter Dezernentinnen sind ins Stadtparlament gewählt worden. Ihr Mandat können sie nicht annehmen.
In „Gott und die Welt“ sind Kurztexte von Marie Luise Kaschnitz versammelt, denen vom 20. April an in Frankfurt ein zweiwöchiges Lesefest gewidmet wird – zu Recht.
Drei hauptamtliche Frankfurter Dezernentinnen sind ins Stadtparlament gewählt worden. Ihr Mandat können sie nicht annehmen.
Blinkt sie nur links, oder biegt sie auch ab? Nach der Kommunalwahl wird in Frankfurt kein Weg an der SPD vorbeiführen. Mit der Wahl ihrer Koalitionspartner steht viel auf dem Spiel, nicht nur in der Kultur.
Der linke Club Voltaire in Frankfurt ringt um seine Zukunft. Ein Ankauf durch die Stadt, das Engagement eines Mäzens oder der Erwerb durch den Trägerverein stehen zur Debatte. Aber es geht nicht nur um Geld, sondern auch um die Bedingungen, unter denen der Club weiterbestehen kann.
Nach dem Club Voltaire und der Bar La Gata steht mit dem Musikklub Südbahnhof seit Jahresanfang die dritte Frankfurter Institution vor dem Aus. Für jede findet sich eine Partei, die eine Rettung fordert.
Die Frankfurter SPD-Vorsitzenden Kolja Müller und Ina Hartwig führen ihre Partei in die Kommunalwahl. Er kommt vom Fußball, sie aus der Welt der Bücher. Was verbindet sie?
Wohin geht die Reise für die Frankfurter Kultur? Wenn es nach dem Kulturentwicklungsplan geht, werden Teilhabe, Digitalisierung und die freie Szene im Zentrum stehen.
Eine schwebende Netzskulptur soll ab Juli die Konstablerwache in Frankfurt verschönern. Zwei Millionen Euro soll sie kosten. In Porto gibt es schon ein ähnliches Projekt der amerikanischen Künstlerin Janet Echelman.
In der letzten Sitzung des Frankfurter Kulturausschusses vor der Kommunalwahl geht es um die Städtischen Bühnen: Ihr neues Logistikzentrum soll in Sossenheim entstehen.
Nach langer Suche sollen Oper und Schauspiel ein gemeinsames Zentrum für ihre Lagerbestände bekommen. Das ist ein wichtiger Schritt in Richtung Neubau der Bühnen.
Maria Achrait kandidiert in Frankfurt für die Sozialdemokraten zum ersten Mal für ein politisches Amt. Dabei wird sie angefeindet, weil sie Kopftuch trägt. Warum sie sich davon nicht einschüchtern lässt.
Wer wird die Kommunalwahl in Frankfurt gewinnen? Eine Umfrage der F.A.Z. sieht die CDU wenige Wochen vor der Wahl vorn. Von schlechten Prognosen wollen sich andere Parteien jedoch nicht irritieren lassen.
Das Frankfurter Künstlerhaus Mousontum hat eine Perspektive. SPD-Kulturdezernentin Hartwig stellt überraschend 800.000 Euro bereit, um Kürzungen der schwarz-roten Bundesregierung auszugleichen.
Kostbare Kunst und heiliger Müll: Die antike Stadt Nida birgt viele Überraschungen. Nun steht gut eine Million Euro bereit, um das Zentralheiligtum der Grabungsstätte auf Frankfurter Stadtgebiet näher zu erforschen.
Der Übergangsstandort für die Städtischen Bühnen soll zum Kern eines neuen Stadtquartiers im Frankfurter Gutleutviertel werden. Einen Zeitplan gibt es dafür bisher nicht.
Mehr Raum für die freie Szene und eine Strategie für die Digitalisierung: Das sind die Schwerpunkte des neuen Kulturentwicklungsplans der Stadt Frankfurt. Einige Vorhaben laufen bereits.
Ihre Kampagne für den Kommunalwahlkampf stellt die Frankfurter SPD unter das Verb „machen“ als Oberbegriff. Und sie widmet sich einem Thema, das für die Partei bisher kein Schwerpunkt war.
Die Besucherzahlen zeugen nach wie vor von einer großen Beliebtheit des Frankfurter Zoos. Die Leitung zieht aber den Schluss, dass Handlungsbedarf besteht. Unter anderem soll vieles umgebaut werden.
Vor mehr als hundert Jahren ließ der Frankfurter Zoo in sogenannten „Völkerschauen“ Menschen aus kolonialen Gebieten teils wie Zootiere vorführen. Nun untersuchen Historiker das damalige Vorgehen.
Durch Kürzungen des Bundes fehlen dem Künstlerhaus rund 600.000 Euro. Die Intendanten appellieren an die Stadt und die Kulturdezernentin verspricht Unterstützung.
Das Caricatura Museum in Frankfurt erhält Loriots gesamtes künstlerisches Erbe als Dauerleihgabe. Dazu gehören 3.000 Zeichnungen, Manuskripte, Briefe, eine Schallplattensammlung, Bilder von Möpsen und Kisten voller Pfeifen.
Die Kulturdezernentin lobt im F.A.Z-Bürgergespräch den Kompromiss von Stadt und Land zum geplanten Kulturcampus. Die Hochschule aber zeigt sich enttäuscht.
In den vergangenen 20 Jahren wurden viele Pläne für das alte Areal der Uni Frankfurt in Bockenheim erstellt. Mit dem, was dort heute unter dem Namen Kulturcampus entstehen soll, haben sie wenig zu tun.
Auf einem Parteitag beschließt die SPD Frankfurt ihr Programm und ihre Liste für die Kommunalwahl. Die Fraktionsvorsitzende im Römer Ursula Busch und „Sheriff Roman“ erhalten einen Dämpfer.
Seit fünf Jahren können die städtischen Museen in Frankfurt wieder auf einen Ankaufsetat zurückgreifen. Das führte zu einigen spektakulären Einkäufen.
Bis 2035 soll in Frankfurt die Musikhochschule ein neues Gebäude bekommen. Aber alle anderen Kunstensembles sollen leer ausgehen. Warum das Frankfurt Lab für sie so wichtig ist und was ein „neuer Kulturcampus“ mit vielen Standorten sein könnte, überlegen Ensemble Modern und Crespo Foundation.
Das Papageno-Theater im Frankfurter Palmengarten muss sein Dach für 350.000 Euro sanieren. Nun könnte ein zinsloses Darlehen dem privat geführten Haus helfen.
Der Magistrat der Stadt Frankfurt will das Zoogesellschaftshaus für 94 Millionen Euro sanieren. Es soll ein Ort für Kinder und Jugendliche werden, mit Theater und Zooschule.
In Frankfurt hat der Wahlkampf ein knappes Jahr vor der Kommunalwahl schon begonnen. Aber eine Stadt zu führen und zu regieren, ist Teamarbeit und keine Einzelleistung.
Die Frankfurter SPD wählt Ina Hartwig und Kolja Müller abermals zu ihren Vorsitzenden. Für die bevorstehende Kommunalwahl will sich die Partei vor allem geschlossen präsentieren.
Ina Hartwig und Kolja Müller wollen bleiben, was sie seit zwei Jahren sind: Doppelspitze der Frankfurter SPD. Vor dem Parteitag und den Vorstandswahlen am Samstag äußern sie sich zur Lage der Partei und zum Zustand der Stadtregierung.
Die Rahmenvereinbarung für Frankfurts neues Schauspielhaus ist unterschreiben. Bis zum Baubeginn ist es aber noch ein weiter Weg.
Im Frankfurter Mousonturm feiert das „Bündnis internationaler Produktionshäuser“ seinen zehnten Geburtstag - und redet sich erfolgreich Mut zu. Den beteiligten Häusern fehlen Finanzierungszusagen des Bundes. Immerhin findet die Gruppe Gob Squad positive Signale im Jenseits.
Die Nacht der Museen bietet am 10. Mai die Möglichkeit, die breite Museumslandschaft in Frankfurt, Offenbach und Eschborn zu erkunden. Vieles ist interaktiv, manches ganz neu.
Bis auf dem geplanten Kulturcampus in Frankfurt neu gebaut wird, vergehen noch mehrere Jahre. Mit Zwischennutzungen soll das Areal in Bockenheim schon einmal belebt werden.
Das Revisionsamt der Stadt Frankfurt kritisiert zum wiederholten Mal die Planung für das Kinder- und Jugendtheater am Zoo. Zu Unrecht, sagt die Kulturdezernentin.
Im Schauspiel in Frankfurt wird unter dem Titel „Das Ende des Westens - Wie geht es weiter?“ über die weltpolitische Lage diskutiert. Die vielen Vorträge und Diskussionen lassen die Besucher mit einer klaren Gewissheit zurück.