Wie weise war die Jury?
Die Palmen sind vergeben. Es gab nur eine Überraschung: gar nichts für Naomi Kawase.
Die Palmen sind vergeben. Es gab nur eine Überraschung: gar nichts für Naomi Kawase.
Ein Favorit hat sich bei den diesjährigen Filmfestspielen von Cannes im Hauptprogramm durchgesetzt: Die Goldene Palme geht an den türkischen Regisseur Nuri Bilge Ceylan.
Manchmal muss es eben quadratisch sein: Der Kanadier Xavier Dolan zeigt mit der Mutter-und-Sohn-Geschichte „Mommy“ Kino jenseits des Vorhersehbaren und hebt sich damit von der Masse ab. Ein erster Cannes-Rückblick.
Der eine hat mit seinem letzten Film die Goldene Palme und den Oscar gewonnen, der andere ist der amtierende Gott des Kinos. Michel Hazanavicius zeigt in Cannes widerliche Propaganda, Jean-Luc Godard verabschiedet sich von der Sprache.
Diese Filmregisseurin will und erreicht, dass wir mit ihren Figuren um Atem ringen: Atemberaubende Landschaften, wahre Helden und pure, ganz unliebliche Romantik zeichnen das Werk von Jane Campion aus. Jetzt wird sie sechzig.
Godard, Loach, Leigh, die Brüder Dardenne: Im Wettbewerbsprogramm der Filmfestspiele von Cannes konkurrieren namhafte Regisseure um die Goldene Palme. Ein Deutscher ist nicht darunter.
Eine Frauenliebe: In Cannes gewann „Blau ist eine warme Farbe“ die Goldene Palme - heute wurde er in Frankreich zum „Film des Jahres 2013“ gekürt. Von der Premiere an aber gab es auch manchen Protest gegen Inhalt wie Form.
"La vie d'Adèle. Kapitel 1 & 2" gewinnt die Goldene Palme von Cannes. Alain Guiraudie bekommt den Regiepreis des Certain Regard für "L'ìnconnu du lac" - zwei große Preise für die schwulsten Filme des Festivals. Das ist ein politisches wie auch ästhetisches Zeichen.
Die Goldene Palme 2013 geht an einen französischen Film, der von der ersten großen Liebe eines Mädchens erzählt - zu einer Frau. Zum ersten Mal gab es die Auszeichnung nicht nur für den Regisseur, sondern auch für die Darstellerinnen.
Schwule Pärchen, bitteres Familiendrama und Psychoanalyse. Cannes läuft auf die Zielgeraden zu. Die Männerversteher sind dabei unter sich: Filme von Steven Soderbergh, Arnaud Desplechin und Claire Denis sind Anwärter auf die Goldene Palme.
Mit „Mutter und Sohn“ gewann der rumänische Regisseur Calin Peter Netzer den Goldenen Bären auf der Berlinale. Es ist die Geschichte einer zweigeteilten Gesellschaft und einer übergriffigen Mutter.
Michael Hanekes Film „Liebe“ ist alles, was der Titel verspricht: zart, wahrhaftig und groß. Er ist eine Schatzkammer von Erinnerungen, die weit über die Geschichte zweier alter Menschen hinausreichen.
Am Ende eines unebenen Wettbewerbs steht der richtige Gewinner: Michael Haneke siegt mit „Liebe“ beim Filmfestival von Cannes ein zweites Mal. Die Amerikaner gingen leer aus.
Die Goldene Palme des Filmfestivals in Cannes geht an den österreichischen Regisseur Michael Haneke für seinen Film „Liebe“. Als bester Darsteller wurde Mads Mikkelsen ausgezeichnet.
Die Hälfte des Festivals in Cannes liegt hinter uns. Neue Filme von Cristian Mungiu und Abbas Kiarostami bewegen sich zwischen Mühsal und Buhrufen.
Am Mittwoch wurde das Filmfestival in Cannes eröffnet. Im Wettbewerb um die Goldene Palme bleiben die Männer unter sich. Und ernten Protest von den Frauen.
Mit Michael Haneke und Ulrich Seidl gehen in diesem Jahr gleich zwei Österreicher in das Rennen um die Goldene Palme. Zur Konkurrenz zählen Ken Loach, David Cronenberg und Wes Anderson.