Wenn das Gras zu grün ist
Für „The Piano" wurde ihr als erster Frau in Cannes eine Goldene Palme verliehen, für „The Power of the Dog“ unlängst in Venedig ein Silberner Löwe. Ein Gespräch mit der Regisseurin Jane Campion.
Für „The Piano" wurde ihr als erster Frau in Cannes eine Goldene Palme verliehen, für „The Power of the Dog“ unlängst in Venedig ein Silberner Löwe. Ein Gespräch mit der Regisseurin Jane Campion.
Beim Filmfestival in Cannes standen in diesem Jahr 24 Filme im Wettbewerb, bei vier von ihnen führten Frauen Regie. Die Goldene Palme ging in diesem Jahr an das Grusel-Drama „Titane“ der Französin Julia Ducournau.
Mit Julia Ducournaus „Titane“ hatten nur wenige gerechnet. Der Genre-Mix aus Horror-, Familien- und Actionkino gewann die Goldene Palme in Cannes. Ob das gerechtfertigt ist, darüber lässt sich streiten.
Jurypräsident Spike Lee hat das Wichtigste versehentlich zu früh am Abend verraten: Mit dem französischen Horrorfilm „Titane“ gewinnt ein bizarres Werk die Goldene Palme in Cannes – und erst zum zweiten Mal in der Geschichte des Festivals der Film einer Frau.
Zwei große, vier gelungene und ein paar annehmbare Filme: War Cannes in diesem Jahr wirklich so enttäuschend? Ein Blick auf die Jahrgänge vor zehn, zwanzig, dreißig Jahren, eine Vermutung und Eingeständnis.
Tief „Bernd“ hat zahlreiche Menschenleben gekostet. Angela Merkel ist in Washington auf Freunde getroffen. Und: Wer holt in Cannes die Goldene Palme? Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter.
Die Gewinner der Filmfestspiele von Cannes werden jedes Jahr mit einer Goldenen Palme ausgezeichnet. Und genauso heißt auch das Restaurant, das die höchste Promi-Dichte während des Festivals aufweist: „La Palme d'Or“.
Wie eine Arche Noah der Unverzichtbaren, aus deren Genie eine verjüngte Kinokultur ersteht: In diesem Sommer hat das Filmfest an der Côte d’Azur die Kraft einer Fanfare.
In Cannes war das Kino ein Zuhause. Aber es ist durch Skandale und die Streamingdienste schwer beschädigt. Nun heißt es auch, von einem Filmfestival Abschied zu nehmen.
Das Filmfestival Cannes verzichtet wegen der Corona-Krise nicht ganz auf seine 73. Ausgabe. Statt Trophäen vergibt es ein Gütesiegel. Ein solches bekommt auch ein Film eines deutschen Regisseurs.
Bei den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes ist der südkoreanische Regisseur Bong Joon Ho für seine Tragikomödie „Parasite“ mit der Goldenen Palme ausgezeichnet worden. Damit ist er der erste Südkoreaner, der den Hauptpreis des weltweit größten Filmfests gewinnt.
Eine Jury ist ein haariges Biest: Obwohl in Cannes längst mal wieder eine Frau dran wäre, ist der überzeugendste Kandidat in diesem Jahr ein alter Bekannter.
Rücksichtslos rebellisch: Der Regisseur Yilmaz Güney war ein mutiger Gegner der türkischen Misere. Der Film „Die Legende vom hässlichen König“ erinnert an ihn.
Regisseur Hirokazu Kore-eda durfte sich in Cannes über die Auszeichnung seines Films „Manbiki Kazoku“ freuen. Es handelt sich um die Geschichte von Kleinkriminellen am Rand der japanischen Gesellschaft.
In Kore-Eda Hirokazu hat die Goldene Palme von Cannes einen würdigen Preisträger gefunden. Auch mit dem Sonderpreis für Jean-Luc Godard zeigte die Jury das richtige Gespür. Nur eine Entscheidung bleibt schwer nachvollziehbar.
Für sein Drama „Shoplifters“ erhält der Japaner Kore-Eda Hirokazu die Goldene Palme in Cannes. Erstmals in der Geschichte des Filmfestivals verleiht die Jury zudem einen Sonderpreis.
Bei der Preisverleihung in Cannes geht es zu wie im Fußballstadion: Irgendjemand stöhnt immer enttäuscht auf oder jubelt begeistert. Unsere Redakteurin verrät im Vorfeld ihre sechs Favoriten für den großen Abend.
Sie spielte Hauptrollen bei Ferreri, Godard und Orson Welles. Sie wollte kein Filmstar sein. Doch sie war es, bevor sie begriff, was das bedeutete: Der französischen Schauspielerin Marina Vlady zum achtzigsten Geburtstag.
Die Gewinner des 30. Europäischen Filmpreises stehen fest. Die Satire„The Square“ wurde in sechs Kategorien ausgezeichnet. Den Publikumspreis gewann Maria Schrader für den Stefan-Zweig-Film „Vor der Morgenröte“.
Ruben Östlunds „The Square“, der in Cannes gewann, ist eine Kino-Pointe ohne Witz. Man fragt sich, was die Jury geritten hat, als sie diesem Film die Goldene Palme verlieh.
Diane Kruger ist verdient als beste Schauspielerin ausgezeichnet worden, Sophia Coppola ist Siegerin der Herzen – und Will Smith ist Nicole Kidman. Wäre doch die Jury nur mutiger!
Sie war als Favoritin gehandelt worden: Diane Kruger nimmt in Cannes den Preis als beste Schauspielerin entgegen. Die Goldene Palme ging hingegen an einen Film, der das Publikum überrascht hatte.
Überall dicke Lippen, es ist zum Heulen: Beim Filmfestival von Cannes fehlen viele große Hollywood-Stars – und die von früher sind oft kaum gealtert.
Filme von Fatih Akin und Michael Haneke, eine Jury mit Maren Ade, Gäste wie Nicole Kidman, Dustin Hoffman, Isabelle Huppert und Julianne Moore: Am Mittwoch werden die 70. Filmfestspiele von Cannes eröffnet.
Vom nächsten Jahr an hat der amerikanische Streaming-Anbieter Netflix keine Chance mehr, beim Filmfestival von Cannes eine Goldene Palme zu gewinnen. Der Entscheidung gingen harte Verhandlungen voraus.
Diane Kruger steht für Fatih Akin und Isabelle Huppert für Michael Haneke vor der Kamera. Auch Netflix könnte eine Goldene Palme gewinnen: Die Filme im Wettbewerb von Cannes.
Sind die von Sinnen? Schon wieder Ken Loach? Vor zehn Jahren hat der Regisseur schon einmal eine Goldene Palme gewonnen. Für die zweite hätte es eigentlich mindestens ein Meisterwerk gebraucht. Dafür kann es nur eine Erklärung geben.
Die Goldene Palme des Filmfestivals Cannes geht an das Sozialdrama „I, Daniel Blake“ des Briten Ken Loach. Eine Enttäuschung erlebt die deutsche Regisseurin Maren Ade.
Hauptsache, Maren Ades Film „Toni Erdmann“ bekommt eine Palme. Wetten wollen wir nicht, aber wünschen wird man ja noch dürfen.
Das Filmfestival von Cannes hat die zwanzig Filme bekanntgegeben, die Mitte Mai um die Goldene Palme konkurrieren. Die neuesten Werke von Almodóvar, Jarmusch und den Dardennes sind dabei - und das einer deutschen Regisseurin.
Eine gute Nachricht aus Cannes: Von all den Franzosen, deren Filme wir beim Filmfestival ertragen haben, gewinnt der einzig würdige: Jacques Audiards sehr besonderes Flüchtlingsdrama „Dheepan“.
Die Gewinner der Filmfestspiele von Cannes stehen fest: Die Goldene Palme bleibt in diesem Jahr in Frankreich.
Nachdem Joel und Ethan Coen bereits häufig mit ihren Filmen in Cannes vertreten waren, nehmen sie dieses Jahr eine neue Rolle ein: die Jury-Leitung. Das Doppel spricht von einer „besonderen Ehre“.
Wenn Schönheit zum Mittel der Erkenntnis wird: Nuri Bilge Ceylans Film „Winterschlaf“ wurde in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet. Nicht immer bedeutet das auch großes Kino. In diesem Fall aber gewiss.
Die Preise der Filmfestspiele in Cannes sind vergeben. Es gab nur eine Überraschung: gar nichts für Naomi Kawase.