Steht auf für Iran!
Der iranische Filmregisseur Jafar Panahi, Gewinner der Goldenen Palme von Cannes, ist in New York ausgezeichnet worden. Seine Dankesrede nutzt er für scharfe Kritik an Irans Regierung – und einen Aufruf.
Seinen Cannes-Siegerfilm „Ein einfaches Unfall“ drehte er heimlich. Jetzt ist Jafar Panahi in den Iran zurückgekehrt, obwohl ihm wegen seines Werks eine Haftstrafe droht.
Der iranische Filmregisseur Jafar Panahi, Gewinner der Goldenen Palme von Cannes, ist in New York ausgezeichnet worden. Seine Dankesrede nutzt er für scharfe Kritik an Irans Regierung – und einen Aufruf.
Jafar Panahis Film „Ein einfacher Unfall“ erzählt davon, was passiert, wenn die Opfer des iranischen Regimes an ihren Peinigern Rache nehmen. In Cannes gewann der Film die Goldene Palme. Jetzt kommt er ins Kino.
Er ist ein Chronist der iranischen Gesellschaft und einer der bedeutendsten Regisseure des Weltkinos. Ein Gespräch mit Jafar Panahi über Widerstand, Großmut und seinen neuen Film „Ein einfacher Unfall“.
Im Mai gewann er die Goldene Palme in Cannes. Jetzt meldet sich der iranische Regisseur mit einem öffentlichen Statement zur Lage in seinem Land und zum Krieg mit Israel zu Wort.
Der Regisseur Jafar Panahi durfte erstmals seit 15 Jahren zu einem Festival ausreisen – und hat die Goldene Palme von Cannes gewonnen. Ein Gespräch über seine Zeit im Gefängnis, künstlerischen Widerstand und seinen Film „It Was Just an Accident“.
Ein Hauptpreisträger, der unter bösartiger Drangsalierung ein großer Künstler bleiben konnte, und konsequente Vielstimmigkeit bei Programm wie Auszeichnungen: Das Filmfestival von lebt.
„It Was Just an Accident“ beschäftigt sich mit der Gewalt des iranischen Regimes: Der Regisseur Jafar Panahi erhält den Hauptpreis der Filmfestspiele von Cannes. Auch die Berlinerin Mascha Schilinski wird geehrt.
Trump will sich offenbar aus den Ukraine-Verhandlungen zurückziehen, in Cannes wird die Goldene Palme vergeben und Bielefeld hofft gegen Stuttgart auf die Sensation im DFB-Pokal. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
„Black Bag“ ist Steven Soderberghs sechsunddreißigster Film – und ein neuer Beweis seiner Meisterschaft im Spiel mit dem Genrekino. Noch meisterlicher sind seine Stars Cate Blanchett und Michael Fassbender.
Die Deutschen halten sich für eine große Filmnation. Aber das Festival in Cannes zeigt ihnen immer wieder die rote Karte. In diesem Jahr sieht es anders aus: Ein deutscher Beitrag läuft im Wettbewerb.
Jury-Präsidentin Juliette Binoche bekommt für die Vergabe der Goldenen Palme Unterstützung aus Hollywood – auch vier große Filmemacher sitzen in der diesjährigen Jury.
Vierzig Jahre nach ihrem ersten Auftritt bei den Filmfestspielen in Cannes übernimmt sie den Vorsitz der Jury: Greta Gerwig übergibt an die vielfach ausgezeichnete Schauspielerin Juliette Binoche.
Emir Kusturica hat Jugoslawien auf die Landkarte des Weltkinos gesetzt. Aber der serbische Nationalismus, dem er seit vielen Jahren anhängt, färbt auf seine Filme ab. Jetzt wird er siebzig.
Die Jury von Cannes prämiert Sean Bakers Komödie „Anora“ mit der wichtigen Auszeichnung. Der vor kurzem aus dem Iran geflüchtete Regisseur Mohammed Rassulof erhält einen Sonderpreis.
Schon bei seiner Premiere eroberte Sean Bakers Komödie „Anora“ die Herzen von Publikum und Kritik – und nun auch die der Jury in Cannes. Der kürzlich aus Iran geflüchtete Regisseur Mohammed Rassulof erhält einen Sonderpreis.
Mohammad Rasoulof präsentiert seinen neuen Film „The Seed of the Sacred Fig“ bei den Filmfestspielen in Cannes. Der Film, der um die Goldene Palme konkurriert, reflektiert die Proteste im Iran und Rasoulofs eigene Erfahrungen mit dem Justizsystem.
Beim Staatsbesuch würdigt Macron Ostdeutschland in besonderer Weise, der Internationale Gerichtshof befindet über den Eilantrag Südafrikas zum Gazakirieg und Bayer Leverkusen steht ein weiteres Finale bevor. Der F.A.Z.-Newsletter.
Mit 38 Jahren zählt Nathanael Liminski zu den erfahrensten CDU-Politikern. Mit Laschet wäre er von Düsseldorf nach Berlin gegangen. Das klappte nicht. Von seinem weiteren Aufstieg wird ihn das wohl nicht abhalten.
Das Filmfestival von Cannes hat gleich zwei Filme ausgezeichnet, in denen Sandra Hüller eine Hauptrolle spielte. Obendrein verwandelt es glamouröse Abschiede in Neuigkeiten.
Doppelt freuen konnte sich die deutsche Schauspielerin Sandra Hüller: Sie war bei den beiden wichtigsten Auszeichnungen der Jury in einer Hauptrolle zu sehen.
Das Filmfestival in Cannes hat zum dritten Mal in seiner Geschichte eine Regisseurin mit der Goldenen Palme ausgezeichnet – Justine Triet erhielt den Hauptpreis der Jury für den Thriller „Anatomy of a Fall“.
Die deutsche Schauspielerin ist beim Festival in gleich zwei Wettbewerbsfilmen zu sehen. Regisseur Wenders bewirbt sich mit „Perfect Days“ ebenfalls um die Goldene Palme. Zudem läuft in einer Seitenkategorie seine Künstlerbiografie „Anselm“.
Das Filmfestival von Cannes hat sein Programm vorgestellt. Im Wettbewerb sind gleich mehrere deutschsprachige Künstler vertreten.
Sein Film „Triangle of Sadness“ über eine Luxuskreuzfahrt gewann in Cannes die Goldene Palme. Ruben Östlunds zweite. Ein Gespräch über Superreiche mit Interesse an der Gesellschaft, die dämlichste Zeile im Skript und ständige Anrufe aus Hollywood.
Der Film wurde bei den Filmfestspielen in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet. Ab dem 13. Oktober ist er in den deutschen Kinos zu sehen.
Die Palme für Ruben Östlunds „Triangle of Sadness“ überstrahlt jede Kritik an seinem Film. Und die Dardenne-Brüder sind die wahren Veteranen von Cannes. Eine Bilanz zum Abschluss des Festivals.
Zum zweiten Mal gewinnt der schwedische Regisseur Ruben Östlund den Hauptpreis beim Filmfestival in Cannes. Insgesamt waren 21 Filme im Rennen.
Der Schwede Ruben Östlund gewinnt für „Triangle of Sadness“ die Goldene Palme von Cannes. Die übrigen Preise zeigen die Verlegenheit der Jury angesichts des diesjährigen Festivalwettbewerbs.
Bei der 75. Ausgabe der bedeutendsten Filmverleihung Europas hat ein schwedischer Regisseur groß abgeräumt. Sein kapitalismuskritischer Film erhielt den Hauptpreis. Auch die Dardenne-Brüder aus Belgien bekamen eine Auszeichnung.
Amerikas Waffenlobby trifft sich nur kurz nach dem Amoklauf von Texas. Russland hat seine Angriffsstrategie in der Ukraine geändert. Und Liverpool und Madrid treffen im Finale der Champions League aufeinander.
Auch außerhalb des Wettbewerbs um die Goldene Palme kann man auf dem Festival Entdeckungen machen: Über Filme von Emily Atef, Mia Hansen-Løve und Emmanuel Mouret.
Den Folgen der Globalisierung kann niemand entkommen, ob auf einer Luxusjacht oder in einem rumänischen Dorf. Davon erzählen Filme von Ruben Östlund und Cristian Mungiu im Wettbewerb von Cannes.
21 Filme stehen im Wettbewerb um die Goldene Palme. In einer überraschenden Ansprache bei der Eröffnungsfeier richtet der ukrainische Präsident das Wort an die Filmbranche.
Für „The Piano" wurde ihr als erster Frau in Cannes eine Goldene Palme verliehen, für „The Power of the Dog“ unlängst in Venedig ein Silberner Löwe. Ein Gespräch mit der Regisseurin Jane Campion.