Kunst ist eben doch keine Demokratie
Auf der Frankfurter Buchmesse macht sich das Selfpublishing immer breiter. Bleibt überhaupt noch Platz für richtige Verlage? Wir hafteten uns an die Fersen der kühnen Selbstverleger.
Auf der Frankfurter Buchmesse macht sich das Selfpublishing immer breiter. Bleibt überhaupt noch Platz für richtige Verlage? Wir hafteten uns an die Fersen der kühnen Selbstverleger.
Filme und Musik werden häufig damit finanziert, im Verlagswesen ist es noch wenig verbreitet: Crowdfunding. Mit Carlsen wagt sich nun ein großer Verlag an die Schwarmfinanzierung – und das in Serie.
Einsamkeit und Weltferne, das war einmal das Bild für die Arbeit des Schriftstellers. Heute führen unter den vielen Wegen vom literarischen Blog zum Buch manche im Kreis. Geht so die Zukunft?
Kein Tamtam: Die Verleihung der deutschen E-Book-Awards ist nicht zu vergleichen mit der internationalen Gala, die vor ein paar Jahren in der Alten Oper ausgerichtet wurde. Das hat sein Gutes. Und noch ein Gutes.
Der Internet-Händler bietet künftig keine Fernsehgeräte von Apple und Google mehr an. Verkauft werden nur Geräte, die den hauseigenen Service unterstützen.
Mit dem F.A.Z. Lesesaal lädt die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) ihre Leser auf FAZ.NET zu einem Literaturexperiment ein. Jede Woche werden von der Redaktion ausgewählte Bücher auf der E-Book-Plattform Sobooks, ausgehend von einer umfangreichen Leseprobe, zur Diskussion gestellt.
Der E-Reader „Tolino“ hat in Deutschland die Marktführerschaft übernommen - eine echte Chance für den Buchhandel. Selbst Amazons Kindle kommt nicht dagegen an.
Im F.A.Z. Lesesaal wollen wir neue Möglichkeiten digitaler Lektüre und des Gesprächs über Bücher erkunden. Den Auftakt macht der Flüchtlingsroman „Gehen, ging, gegangen“ von Jenny Erpenbeck.
Mit dem Literaturforum F.A.Z. Lesesaal wollen wir neue Möglichkeiten digitaler Lektüre und des Gesprächs über Bücher erkunden. Eine Kurzeinführung.
Ein Anbieter verkauft raubkopierte E-Books auf Google Play. Doch Google will seine Daten nicht herausgeben. Jetzt geht der Fall wohl vor Gericht.
Sechzig Jahre skurrile Phänomene: Auch die Jubiläumsausgabe des Guinness-Buchs der Rekorde ist voller seltsamer Höchstleistungen. Präsentiert wurde der neue Band in Hamburg – bei einem deutschen Rekordhalter.
Während in den Bestsellerlisten gedruckter Bücher der massentaugliche literarische Realismus vorherrscht, werden im Digitalen Experimente gewagt. Die Ergebnisse sind ebenso unterhaltsam wie lehrreich.
Wer Texte nur als E-Books und nicht auch gedruckt publiziert, muss damit rechnen, dass dem Format stärkeres Interesse gilt als dem Inhalt. Dennoch wagen auch große Verlage sich an „E-Only“-Programme.
Kein Leineneinband, der Bedeutung behauptet. Aber auch kein Bücherschrank mehr, der etwas von uns zeigt. Warum das Lesen von E-Books beglückend sein kann, aber doch etwas fehlt.
Denny JA hat Geld, Ideen und Ideale. Ihn eine der schillerndsten Figuren des indonesischen Politik- und Literaturbetriebs zu nennen wäre eine groteske Untertreibung.
Ohne kiloschweres Buchgepäck in die Ferien? In den fünfziger Jahren hat Ed McBain den Polizeiroman nicht erfunden, wohl aber erneuert. Jetzt werden seine Bücher digital wiederbelebt.
Der Roman „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ hat John Green berühmt gemacht. Jetzt kommt auch „Margos Spuren“ ins Kino. Warum stellen Jugendliche die klügsten Fragen? Was verbindet Internet und Roman? Ein Gespräch.
Der Online-Händler Amazon hat die Buchpreisbindung illegal umgangen, entschied der Bundesgerichtshof. Und zwar mit einem Gutschein-Trick. Warum das demnächst verboten ist.
Buchhändler, Autoren und Agenten haben das amerikanische Justizministerium beauftragt, Amazons Praktiken auf dem Buchmarkt zu prüfen. Das Unternehmen missbrauche seine Monopolstellung.
Amazon führt ein neues Vergütungsmodell für die Autoren von E-Books ein. Welchen Einfluss haben diese auf das literarische Schreiben? Literaturwissenschaftler Guido Graf über das Streamen von Literatur und Social Reading.
E-Book-Autoren, die ihre Werke bei Amazon veröffentlichen, bekommen bislang Tantiemen erst, wenn der Kunde zehn Prozent ihres Textes gelesen hat. Das ändert sich jetzt: von Juli an werden Seiten gezählt.
Augmented Reality ist im Bilderbuch angekommen: Da stapfen Saurier über die Seiten, und perfektes Polnisch hören wir auch. Die Technik verändert das Lesen – und vor allem das Vorlesen.
Fehlende Gassenhauer und anhaltende Strukturprobleme: Die Erlöse im deutschen Buchmarkt gehen weiter zurück. Doch der Einzelhandel frohlockt.
Während gedruckte Bücher viele Monate Vorbereitungszeit erfordern, können sich E-Books der drängenden Themen der Zeit unmittelbar annehmen. Bei den Digitalverlagen ist die Aufarbeitung der Flüchtlingskatastrophe in vollem Gang.
Die Buchpreisbindung schützt Verlage und Buchhandel. Warum wir fürchten müssen, dass sie beim Handelsabkommen TTIP geopfert wird: Ein Gespräch mit dem Verlagsleiter, Autor und Juristen Georg M. Oswald.
Erst hielt Amazon die Verlagswelt mit seinen Preisvorstellungen bei E-Books in Atem, jetzt sind die Hörbücher dran. Die Buchbranche spricht von Erpressung, die Amazon-Tochter Audible von Innovation.
Heute muss man Familie für antiquiert, DDR-Krippen für vorbildlich und den Euro für das größte Friedensprojekt halten: Sind die alle irre, diese linken Solidaritätkasperl? Ein Aufschrei von Bruno Jonas.
Im Internet, heißt es, wird alles auf ewig Platz finden. Wer heute auf viele Websites klickt, sieht jedoch massenhaft gefrorene Zeitkapseln. Warum das Internet kein Speichermedium ist.
2013 wurde Aboud Saeed über Nacht zum E-Book-Star. Sein neues Werk „Lebensgroßer Newsticker“ wirft ein Licht auf die Frage, wie sich Literatur im digitalen Raum entwickelt.
Der Buchhandel kämpft mit der Digitalisierung: Er muss die Chancen der digitalen Welt erkennen, ohne alle Vorteile der analogen Welt über Bord zu werfen. Hugendubel gelingt das bislang besser als Weltbild.
Die Republica, die am Dienstag eröffnet wird, steht diesmal im Zeichen Europas. Deshalb haben wir mit Julia Reda gesprochen, die für die Piraten im EU-Parlament sitzt – über Geoblocking, Lobbyisten und die Mühlen der Bürokratie.
Gegen Selbstverleger gibt es viele Vorurteile. Doch eins muss man der neuen Generation meist junger Autoren lassen: Sie weiß, was sie will und lässt sich in ihre Texte so wenig hineinreden wie in die Verkaufskonditionen.
Das Statistische Bundesamt hat das Internetverhalten der Deutschen untersucht. Und festgestellt: Noch lieber als Filme oder Musik bestellen sie Bücher.
Eine Drohung steht im Raum: Die Frankfurter Buchmesse könnte ohne die Schweiz stattfinden. Die eidgenössischen Verlage verzweifeln am teuren Franken und hoffen auf den Staat.
Die Lage ist ruhig, ist das nicht unheimlich? Londons Buchmesse festigt ihren Ruf, wichtigstes Parkett für das internationale Geschäft zu sein. Aber was bedeutet das für das gedruckte Buch?
Günter Grass war die Stimme des deutschen Geistes in der Welt: ein Patriot, kein Rechthaber, auch wenn er oft über das Ziel hinausschoss. Erinnerung an einen Freund.