Telekom steigt bei Tolino aus
Die Telekom hatte es geschafft, Amazon mit seinem E-Reader die Stirn zu bieten. Jetzt aber gibt das Bonner Unternehmen sein Vorzeigeprojekt überraschend auf. Für die Kunden soll sich vorerst nichts ändern.
Die Telekom hatte es geschafft, Amazon mit seinem E-Reader die Stirn zu bieten. Jetzt aber gibt das Bonner Unternehmen sein Vorzeigeprojekt überraschend auf. Für die Kunden soll sich vorerst nichts ändern.
Wer wird seine Spielkarten als erster los? Bei „Halt mal kurz“ hat jede abgeworfene Karte eine bestimmte Funktion, und das Spiel nimmt ständig unerwartete Wendungen.
Der Astronom und Autor Aleks Scholz unterwandert Flughäfen – und spürt in seinem reportagenhaften Essay schlafende Ungeheuer auf.
Wenn es ein digitales Exemplar gibt, bekommt der Besucher das materielle Buch nur auf Anfrage: Für die Deutsche Nationalbibliothek gelten neue Leseregeln. Sind sie sinnvoll?
Wir wollten doch nur ein Buch, stattdessen bekamen wir einen Bildschirm: Warum die Nationalbibliothek ihren Bestand nur noch elektronisch herausgibt.
Wie viel Zeit könnte man sparen, wenn alles Wichtige bereits unterstrichen wäre. Die Digitalisierung macht es möglich. In Kants Kritik der reinen Vernunft sind übrigens lediglich die ersten acht Prozent relevant.
Buchhandlungen haben vor Jahren schon Konkurrenz aus dem Internet bekommen. Sie trotzen dem Wettbewerb mit neuen Konzepten. Einfach ist das nicht.
Jedes Jahr werden Autoren auf der Buchmesse wie Popstars gefeiert. Doch selbst wer Bestseller schreibt, hat es finanziell schwer. Wie bestreiten da erst die anderen ihr Leben?
Die Preisbindung für rezeptpflichtige Medikamente hat der Europäische Gerichtshof für rechtswidrig befunden. Der Chef der Monopolkommission deutet jetzt Folgen für den Buchmarkt an.
Den ihr prophezeiten Untergang hat die Buchbranche überlebt. Probleme gibt es trotzdem reichlich. Auch der schöne Schein der Buchmesse wird sie nicht verschwinden lassen.
Mehr Antiquariate und Buchläden auf so engem Raum gibt es nirgendwo sonst in Europa: Hay-on-Wye in Wales.
Immer wieder wurde das Ende des Buches vorausgesagt. Doch die Branche mit ihren vielseitigen Berufen lebt und zeigt auf der Buchmesse,wie sie sich neu erfindet.
Bücher reichen nicht mehr fürs Geschäft. Wenn sie ihre Aussteller- und Besucherzahlen halten will, ist die Buchmesse gezwungen, die Grenzbereiche des Buchhandels einzubeziehen. Die Messe setzt nun auch aufs Bild.
Sechzehn junge Autoren befassen sich in einem oft poetischen, schier unendlichen E-Book mit der Geburt der Zukunft aus der abgeschmierten Gegenwart.
Wer nicht sehen kann, muss hören: Das Smartphone liest mit Hilfe der App Voice Dream Reader vor. So wird aus dem Text nahezu von allein ein Hörbuch.
Linkes Kunststück: Die Hamburger Edition Nautilus ist seit mehr als vierzig Jahren als Kleinverlag im Geschäft. Sie hat Bücher herausgebracht, die Epoche gemacht haben, und sie trotzt den Gesetzen der Branche.
E-Books können laut einem Gutachten höher besteuert werden als herkömmliche Bücher. Endgültig entschieden ist der Fall allerdings noch nicht.
Produktpiraterie? Halb so schlimm. Das Bildungsministerium stützt sich im Urheberrecht auf ein dürftiges Gutachten. Und folgt damit dem blinden Urteil von Lobbyisten.
Deutschlands größte Buchhandelskette Thalia bekommt neue Besitzer. Ein Konsortium um die Familie des traditionsreichen Freiburger Herder-Verlags übernimmt die Mehrheit.
Ihre Karriere begann sie mit feministischen Texten, heute feiert Antje Kunstmann, die Vorzeigefrau der Verlagsbranche, vierzig Jahre Unabhängigkeit. Ein Gespräch über Internetmonopole und wirklich gute Autoren.
Die digitale Lektüre ist von ständiger Datenauswertung begleitet. Welche Erkenntnisse werden daraus gezogen und welche Literatur entsteht auf diese Weise?
Amerika denkt nicht nur an die Wirtschaft und transformiert seine Bibliotheken zu Integrationsmaschinen des 21. Jahrhunderts. Eine Reise nach Washington, Cleveland und New York.
Bei E-Readern sorgt schon die einfache Umstellung der Schriftgröße für neue Zeilenumbrüche: für Lyriker ein Problem. Doch einfallsreiche Verleger finden Wege, wie man E-Books für Gedichte fit macht.
Thyssen Krupp hat schon 2006 erste Ermittlungen wegen Kartellabsprachen im Schienengeschäft eingeleitet und Cisco will 500 Millionen Dollar in Digitalisierung in Deutschland stecken.
Michel Houellebecq, der an diesem Freitag sechzig Jahre alt wird, ist reif für eine Gesamtausgabe. In jedes Detail dieser unkritischen Edition mischt sich der Schriftsteller ein – auf seine ureigene Art.
Bildungsministerin Wanka beauftragt die Wikimedia-Stiftung, sich um Lehrmaterial zu kümmern, das im Internet frei verfügbar ist. Ob das Schülern und Lehrern nützt, ist zweifelhaft. Sie wurden nie gefragt.
Tilman Rammstedts Fortsetzungsroman „Morgen mehr“ oder die Fortsetzungsanthologie „Tausend Tode schreiben“: Der digitale „Work in Progress“ bietet literarische Grenzerfahrungen.
Sie verkauft sich glänzend, heißt es aus dem Verlag. Dennoch hat Carlsen den Vertrag mit einer Autorin kündigen müssen – weil sie abgeschrieben hatte. Ausgerechnet aus einem Carlsen-Buch. Die Leser haben es gemerkt.
Nach Niederlagen im Nahen Osten will der „Islamische Staat“ nun Europa zu einem Schlachtfeld machen. Dafür kann er auf mehrere tausend Schläfer zurückgreifen.
In der kommenden Woche beginnt der Klimagipfel in Paris. Das neue Buch von Hans Joachim Schellnhuber ist eine düstere Beschreibung des Status quo. Für den Klimaforscher gibt es nur noch eine Hoffnung.
Bücher hinterlassen Spuren im Leben ihrer Leser. Heutzutage aber immer weniger im Raum. Trotzdem ist das Bücherregal in den Wohnzimmern noch nicht out geworden.
Der in der Überschrift genannte Roman wurde in unserem Herbsträtsel gesucht, geschrieben hat ihn die Schriftstellerin Elia Barceló – somit war Barceló das Lösungswort. Da sich unser Lösungsformular im Internet mit Sonderzeichen schwer tat, haben wir auch Schreibweisen mit einem akzentfreien „o“ zugelassen. Insgesamt 1177 Lösungen gingen per Leserformular oder Postkarte ein, davon waren 1149 richtig.
Muss die Gestalt dem Inhalt folgen? Auch der Kreis der kompetenten Bibliophilen hat das E-Book für sich entdeckt. Worum es bei Auszeichnungen im E-Book-Bereich gehen könnte.
Die Deutschen wollen sich in diesem Jahr zu Weihnachten spendabel geben. Statistisch will jeder im Schnitt 259 Euro für Geschenke ausgeben. Aus einem guten Grund.
Warum wird nicht konsequent gegen die Verbreitung von „Mein Kampf“ im Netz vorgegangen? Es wäre ganz leicht. Man muss es nur wollen.
Das war’s schon wieder mit der Buchmesse. Hier sind unsere schönsten Artikel aus den vergangenen Tagen, falls Sie etwas verpasst haben. Und nächstes Mal gibt’s Poffertjes.