Aus den Akten der Frau für „Kunst von drüben“
Schon vor der Wiedervereinigung überwand die Galeristin Hedwig Döbele die Mauer zwischen Ost und West. Ihr Archiv birgt spannende Zeitdokumente. Nun kommt es in die Sächsische Landesbibliothek.
Schon vor der Wiedervereinigung überwand die Galeristin Hedwig Döbele die Mauer zwischen Ost und West. Ihr Archiv birgt spannende Zeitdokumente. Nun kommt es in die Sächsische Landesbibliothek.
Ruangrupa gerieren sich als politisch hellwache Macher der diesjährigen documenta. Warum nutzen sie das Forum dann nicht für Kritik an ihrer indonesischen Heimat?
Seit fünf Jahren leitet Raphael Gross das Deutsche Historische Museum in Berlin. Ein Gespräch über historische Vergleiche und das geplante Dokumentationszentrum zur deutschen Besatzungsherrschaft in Europa.
Die neuen Kuratoren der Documenta wollen vor allem politisch sein. Doch kaum müssen sie sich einer Debatte stellen, inszenieren sie sich als Unterdrückte.
Wo ist hier der Blick von außen? Die Documenta-Kuratoren des indonesischen Kollektivs Ruangrupa kommentieren die Antisemitismusvorwürfe in perfektem Bürokratendeutsch.
Das kuratierende Kollektiv Ruangrupa hat eine ab dem 8. Mai geplante Antisemitismus-Gesprächsreihe kurzfristig abgesagt, zu welcher der Zentralrat der Juden in Deutschland wegen fehlender „wissenschaftlicher Expertise“ ohnehin nicht eingeladen war – der falsche Weg.
Die Documenta setzt ihre für das Wochenende geplante Gesprächsreihe „We need to talk“ zu Antisemitismus und Kunstfreiheit ab. Grund ist die Kritik des Zentralrats der Juden.
Wegen der unbeantworteten Antisemitismusvorwürfe hat der Zentralrat der Juden in Deutschland nun einen Brandbrief an die Documenta XV in Kassel gerichtet. Er fordert ein klares Bekenntnis.
Die Documenta verweigert sich zum Thema Israel-Boykott. Viele andere Künstlerkollektive gehen besser mit der Thematik um. Was ist bloß in Kassel los?
Deutsche Verantwortung und postkoloniales Denken: Die Documenta Fifteen will mit „diskutieren. We Need To Talk“
Sie stellt Windsbräute auf Straßen, baut Skulpturen, die an die Bootsflüchtlinge erinnern und hat die documenta von Anfang an erlebt: Die Frankfurter Künstlerin E. R. Nele wird 90
Unser Autor wagt den Selbstversuch und versucht ein ausstellungswürdiges Kunstwerk zu erschaffen. Sein Ziel: die Documenta 15 – die weltweit bedeutendste Reihe von Kunstausstellungen.
Tarnname Taubenkraut in 1001 Nacht: Der libanesische Künstler Walid Raad legt in der Kunsthalle Mainz seine alternativen Fakten vor.
Erst 2019 wurde seine NSDAP-Mitgliedschaft bekannt, zwei Jahre später seine SA-Vergangenheit: Das Freiheitspathos des Kunsthistorikers Werner Haftmann stammt aus der Zeit vor 1945. Ein Gastbeitrag.
Sie will Mauern einreißen und Europa und Afrika kulturell verbinden – aber in der Debatte über die Documenta setzt sie auf ein Expertengremium: Ein Gespräch mit Kulturstaatsministerin Claudia Roth.
Yazan Khalili ist ein Sprecher des auf der Documenta 15 eingeladenen Künstlerkollektivs „The Question of Funding“. Er äußert sich zu dem Vorwurf, er habe Antisemitismus verbreitet.
Wer Ausstellungen zur Kollektivsache macht, zerstört den Schutzraum der Kunst und setzt sie politischer Einflussnahme aus. Das zeigt die Debatte um die kommende Documenta.
Der Vorstand der documenta forum Kassel e. V. veröffentlichte diese Woche ein Statement zu den Antisemitismus-Vorwürfen, die gegen die für Juni geplante Kunstschau erhoben wurden. Seine Positionierung überrascht.
Die Auseinandersetzung um möglicherweise antisemitische Kunst auf der Documenta 15 kommt nicht zur Ruhe. Die internationale Großausstellung, die im Juni eröffnet, könnte zu einem Problem für die deutsche Kulturpolitik werden.
Auf der Künstlerliste der kommenden Documenta findet sich auch der Name eines palästinensischen Kulturzentrums, von dessen Gründer und Mitgliedern es antiisraelische Äußerungen gibt. Die Politik muss handeln.
Wenn die Pandemie keinen Strich durch die Rechnung macht, steht Rhein-Main 2022 ein pralles Kunstjahr bevor. Es wird gebaut, Stellen werden neu besetzt, Festivals gefeiert und auf Konzerten getanzt.
Erste Überraschung vom Künstlerkollektiv Ruangrupa, das die im nächsten Jahr beginnende documenta fifteen kuratiert: Die Liste der 54 teilnehmenden Künstler wurde exklusiv in einer Straßenzeitung veröffentlicht.
Die Galerien in Düsseldorf und Köln eröffnen die Herbstsaison wieder unter dem gemeinsamen Motto „DC Open“. Was ist zu sehen?
Auch das Museum Wiesbaden feiert den 100. Geburtstag von Joseph Beuys, würdigt aber weniger den Bildhauer und Zeichner als den Denker und Theoretiker.
Kopfstand: Das Festival „Sonsbeek“, die Quadriennale der Kunst in den Niederlanden, krempelt manch gewohnte Sichtweise um.
Warum die westliche Kultur aus ihrem Kokon herauskommen muss: Ein Gespräch mit Bonaventure Ndikung, dem künftigen Leiter des Hauses der Kulturen der Welt.
Kölner Erzdiözese +++ Ausstellung zur Documenta +++ Medienpolitik im Bundestagswahlkampf +++ Milliarden von der EU
Eine Ausstellung im Deutschen Historischen Museum erzählt die Geschichte der Documenta. Sie zeigt, wie sehr die persönlichen Interessen der Gründer den Blick auf die Kunstwerke prägten.
In Berlin enthüllt eine Ausstellung die NS-Vergangenheit des documenta-Mitgründers Werner Haftmann. Ein Gespräch mit Raphael Gross, dem Präsidenten des Deutschen Historischen Museum.
Beuys’ monumentalstes Werk: Einst Skandal, wünschen sich heute viele eine solche grüne Stadtverwaldung, wie Kassel sie seit 1982 hat.
Und eine Feier des Positivismus in der Kunst: Unser Gastautor erinnert sich an die Documenta IV in Kassel im Jahr 1968.
Die New Yorker Ausstellung „Grief and Grievance“ zeigt ausschließlich Werke schwarzer Künstler. Sie ist das künstlerische und politische Vermächtnis des verstorbenen Kurators Okwui Enwezor.