Die Kunst als Schicksal und Spielmaterial
Die Erfahrung des Krieges hätte die beiden Maler verbinden können, doch sie trennte sie: Eine Berliner Schau zeigt Ernst Wilhelm Nay im Dialog mit dem Franzosen André Masson.
Die Erfahrung des Krieges hätte die beiden Maler verbinden können, doch sie trennte sie: Eine Berliner Schau zeigt Ernst Wilhelm Nay im Dialog mit dem Franzosen André Masson.
Der Blick von außen listet alle Documenta-Pannen schwarz auf weiß auf: Eine unabhängige Unternehmensberatung analysiert die von der Documenta 15 begangenen Fehler und gibt konkrete Empfehlungen.
Malerei, Video und Fotogramme: Eine Schau in Mannheim zeigt, dass die Künsterlinnen Nan Hoover, Anneliese Hager und Maria Lassnig noch mehr verbindet als biographische Analogien.
Ob es um den Gazakrieg, den Ukrainekrieg oder auch nur die Documenta geht: Früher oder später taucht als Argument immer der „Globale Süden“ auf. Über Phantasma und Realität eines einflussreichen Schlagworts.
Bazon Brock lässt sich bei einer Frankfurter Debatte zur Kunstfreiheit nicht ausbremsen. Der Siebenundachtzigjährige hält die Deutsche Bahn für terroristischer als die „Klimakleber“.
Lange galt die Documenta Kassel als wichtigste Ausstellung der Welt. Doch im Antisemitismus-Streit trat jetzt die Findungskommission zurück. Was nun? Ein Gespräch mit dem Documenta-Geschäftsführer Andreas Hoffmann.
Bracha L. Ettinger bricht ihr Schweigen. Zum ersten Mal spricht die renommierte israelische Künstlerin öffentlich darüber, warum sie die Findungskommission der Documenta 16 verlassen hat. Wer ihre Kunst sieht und ihre Lebensgeschichte kennt, begreift, dass sie gar nicht anders konnte.
Eine Tagung des Documenta-Instituts in Kassel wollte „nach vorne schauen“, steckt aber in der Identitätskrise fest. Politisch motivierte zeitgenössische Kunst wird gerade von Politik gnadenlos überrollt.
Ein debattenfreudiges Publikum, linke Aktivisten, feministische Filme: „Wir sind das Kino“ blickt auf 40 Jahre Filmladen Kassel und die Gegenwart.
Ungewisse Zukunft für die Documenta in Kassel
Bitte lasst die Documenta pausieren und plant neu: Die Kasseler Weltkunstschau verliert den Rest ihrer Kommission. Wie und wann soll es nun weitergehen?
Die Documenta in der Dauerkrise: Nach dem Rücktritt des Kunstkritikers Ranjit Hoskoté aus der Findungskommission, haben am Donnerstag auch die verbliebenen Mitglieder ihre Ämter niedergelegt.
Die Documenta 2027 macht schon üble Schlagzeilen. Ein gerade zurückgetretenes Mitglied der Kommission hat eine Resolution zugunsten der Boykottbewegung BDS unterschrieben. Wann greift Claudia Roth durch?
Erst ein antisemitischer offener Brief, jetzt eine neue Krise bei der Documenta: Die Kunstszene zeigt sich im Gazakrieg von ihrer fragwürdigsten Seite.
Die EU-Verteidigungsminister beraten über weitere Hilfen für die Ukraine. Die Linksfraktion im Bundestag beschließt ihr eigenes Ende. Und König Charles III. feiert 75. Geburtstag.
Ihr reicht es: Nach antisemitischen Äußerungen eines Documenta-Findungskommissionsmitglieds droht Kulturstaatsministerin Claudia Roth der Kasseler Weltkunstschau mit dem Ende der finanziellen Unterstützung des Bundes.
Nähmen die Gesellschafter die Documenta ernst, würden endlich Reformen erfolgen und Strukturen geschaffen, die mit einer komplexen Situation umgehen können.
Die israelische Künstlerin Bracha Lichtenberg Ettinger tritt laut einem Bericht aus der sechsköpfigen Kommission aus, die die künstlerische Leitung der 16. Ausgabe der Documenta auswählen soll.
Die israelische Künstlerin Bracha Lichtenberg Ettinger tritt laut einem Bericht aus der sechsköpfigen Kommission aus, die die künstlerische Leitung der 16. Ausgabe der Documenta auswählen soll.
Aus den Skandalen nichts gelernt: In der Findungskommission der nächsten Documenta sitzt mit dem indischen Kulturtheoretiker Ranjit Hoskoté erneut mindestens ein antiisraelischer BDS-Unterstützer - wie schon in der letzten.
Nach dem Antisemitismus-Eklat um die Documenta 15 im vergangenen Jahr werden neue Vorwürfe gegen ein Mitglied der Findungskommission für die Leitung der kommenden Schau laut.
Die deutsche Fußgängerzone feiert Geburtstag: Über ihren Aufstieg und schleichenden Niedergang, siebzig Jahre nach ihren Anfängen.
Die jüngsten Äußerungen und Likes aus dem Umkreis der Documenta 15 zeigen, wie viel noch zur Sprache gebracht werden muss zu Kunstwelt und Antisemitismus.
Nicht nur zwei Kuratoren der Documenta XV applaudieren der Hamas für ihren Überfall auf Israel: Welche Reaktionen gibt es in Deutschland, dem Land, das die Existenz Israels zur eigenen Staatsräson erklärt hat?
Kulturstaatsministerin Claudia Roth im Gespräch über die Neubesetzung der Berlinale, das Museum der Moderne und andere Baustellen der deutschen Kulturpolitik zur Hälfte ihrer Amtszeit.
Das Wiener Museum für angewandte Kunst setzt sich mit unserem Umgang mit Mode auseinander. Was zu tun ist, weiß die Ausstellung „Critical Consumption“.
Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Hessen hat ihren Jahresbericht vorgelegt. Unter den Vorfällen sind auch solche mit extremer Gewalt.
Im Ausland und vor allem in Amerika ist Filmemacherin Dore O. als eine Pionierin des Avantgardefilms bekannter als hierzulande. Das Deutsche Filminstitut und Filmmuseum würdigt die Künstlerin.
Israel bleibt die Lebensversicherung aller Juden der Welt. Deswegen muss man nicht alles gutheißen, was Israel tut. Was aber, wenn Kritik dazu dient, Hass auf die Juden zu verbrämen? Ein Gastbeitrag.
Rudolf Zwirner hat von Köln aus die deutsche Nachkriegskunstgeschichte mitgeschrieben. Ein Gespräch kurz vor seinem 90. Geburtstag über Kunsthandel heute, die frühe Documenta und den Ort, an dem er sich selbst wiederfindet.
Was Documenta und Netanjahu vereiteln wollten, reicht das Berliner Haus am Lützowplatz nun nach: Die Werke von zwölf Künstlern aus Israel verkörpern den prekären Zustand der dortigen Gesellschaft.
Zwei Ausstellungen als Glücksfall für Wien: Im Mumok und in der Secession wird das Mutter-Tochter-Gespann Elisabeth Wild und Vivian Suter gewürdigt.
Sie gab dem jungen Werner Haftmann wichtigen Rückhalt: Lotte Jacoby, die Widmungsträgerin seiner Dissertation, konnte identifiziert werden.
Marc Grünbaum ist Mitglied im Vorstand der Jüdischen Gemeinde Frankfurt. Wir sprechen mit ihm über Claudia Roths Auftritt beim Festival „Jewrovision“. Was folgt aus den Buhrufen?