Der Müll und der Main
Das Gewirr aus Rädern, Holzstücken, Plastikrohren und einem Stuhl hat etwas von einer Installation auf der Documenta. Doch was am nördlichen Mainufer in Frankfurt herum liegt, ist etwas anderes.
Das Gewirr aus Rädern, Holzstücken, Plastikrohren und einem Stuhl hat etwas von einer Installation auf der Documenta. Doch was am nördlichen Mainufer in Frankfurt herum liegt, ist etwas anderes.
Der chinesische Künstler Ai Weiwei hat mit Scherenschnitten experimentiert. Herausgekommen sind Entwürfe, die an seine Werke erinnern und sich sogar tragen lassen.
Manifesta, Berlin Biennale, Berlin Art Week, Messen: Die Ausstellungssaison beginnt, als wäre nichts, dabei ist alles anders als zuvor. Welche Spuren wird die Pandemie in der Kunst hinterlassen? Drei Prognosen.
Angst vor dem Bürgerentscheid: Warum Kassels Stadtverordnete ihren eigenen Beschluss zurücknehmen, das geplante Documenta-Institut auf dem Karlsplatz zu bauen.
Kaum hatte sie ihre Form gefunden, stellte sie im Epochenjahr 1968 die Arbeit auch schon wieder ein: In der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen ist das Rätsel Charlotte Posenenske zu studieren.
Er „habe Anne Frank umgebracht“, stand auf einer Papierschnitt-Installation Felix Droeses auf der Documenta 7 in Kassel: Jetzt wird der Kunst-Provokateur 70 Jahre alt.
Das Geld ist da, fehlt nur noch die Entscheidung für den geeignetsten Standort: Kassels Bürger streiten engagiert über die Lage ihres künftigen Documenta-Instituts.
Der Documenta-Kurator Werner Haftmann hat nach dem Krieg nichts über seine Rolle in der Zeit des Nationalsozialismus mitgeteilt. Hatte seine Mitgliedschaft in der Partei Auswirkungen auf seinen vehementen Einsatz für die abstrakte Kunst nach 1945?
Vor 35 Jahren gründete sich in Köln das Kollektiv Pentagon, das Design neu erfand. Mit einer Ausstellung im MAKK werden die Protagonisten nun geehrt.
Manfred Schneckenburger leitete gleich zweimal die Weltkunstausstellung documenta. Jetzt ist der Kölner Kunstkurator im Alter von 81 Jahren gestorben.
Im Münchner Haus der Kunst eskaliert der Streit zwischen den Mitarbeitern und der Geschäftsführung. Direktor Bernhard Spies gibt den Elefanten im Porzellanladen. Der Freistaat Bayern sollte überlegen, was ihm sein Museum wert ist.
Eine Wald-Installation im Klagenfurter Fußballstadion, das als Mahnmal für den populistischen Größenwahn Jörg Haiders gilt, wird zum Politikum: In der Kärntner Provinz ist die Aufregung groß.
Auf 80.000 Besucher im Jahr hofft die Stadt Kassel zur Eröffnung der Grimmwelt. Vier Jahre später können Politiker und Geschäftsführer strahlen. Die Bilanz fällt viel besser aus als gedacht.
Das Museum, ein Ort für Narrheit, Irrtum, Podium für gesellschaftliche Diskussionen und Kämpfe um die Kunst für die Ewigkeit: In Frankfurt beschreibt das MMK die grundsätzlichen Freiheiten des Ausstellungsraums.
Initiativbewerbung bei der Documenta: Der Briefwechsel zwischen Hans Kohnstam und dem Chefkurator Harald Szeemann zeigt ein Kunstverständnis im Übergang.
Weil sie sich der Vermarktung durch die Kulturindustrie entzog, ließ sich die sardische Künstlerin Maria Lai für allerlei Aufbruchsdenken einspannen: Das Maxxi in Rom widmet ihr zum Hundertsten eine Retrospektive.
Die Malerei der Schweizerin Miriam Cahn stürzt uns vom Thron der Selbstgewissheit. Jetzt wird sie neu entdeckt. Eine Begegnung in ihrer grandiosen Münchner Ausstellung.
Das Künstlerkollektiv ruangrupa hat in Jakarta seine Pläne für die nächste Documenta vorgestellt. Nach der Präsentation war die Verwirrung allerdings noch größer als zuvor.
Wann Madonna ihr vierzehntes Studio-Album veröffentlichen will und wo der Documenta-Obelisk von Olu Oguibe wieder aufgebaut wird: Kurze Kulturmeldungen im Überblick.
Wenige haben den Blick auf die Kunstgeschichte so verändert wie er: Zum Tod des Kurators, Documenta-Leiters und Kunsttheoretikers Okwui Enwezor.
Der künstlerische Leiter der Documenta 11 und einstige Leiter des Münchner Hauses der Kunst starb am Freitag.
Das Künstlerkollektiv Ruangrupa aus Indonesien leitet die nächste Documenta. Die Entscheidung stieß bei vielen auf Ratlosigkeit. Ein Besuch im Zentrum der Gruppe in Jakarta ändert daran wenig.
Die Kuratoren der nächsten Documenta stehen fest. Ihren Weg zwischen kritischer und marktgängiger Kunst, zwischen reiner Ästhetik und Politik müssen sie noch finden. Blick auf eine aktuelle Debatte.
Bitte wer soll die nächste Documenta kuratieren? Ein Kollektiv aus Indonesien? Von Ruangrupa hat bislang kaum jemand gehört.
Die documenta 15 wird ein Teamwork: Das Kollektiv Ruangrupa aus dem indonesischen Jakarta übernimmt die Leitung der Schau für zeitgenössische Kunst in drei Jahren. Vorher muss es sie noch aus einer Krise holen.
Weil Menschen auf dem globalen Kunstmarkt längst den Durchblick verloren haben, sollen doch Maschinen übernehmen. Das Ergebnis wäre womöglich kreativer als einiges, was angeblich echte Kuratoren in Kataloge drucken.
Sein Schaffen war kurz, aber heftig – und wirkt bis heute nach: René Daniëls wird im Brüsseler Wiels Zentrum für zeitgenössische Kunst als Vorreiter präsentiert.
Monatelang verhandelt die Stadt Kassel über den Ankauf eines umstrittenen Kunstwerks. Dann baut sie die Säule ohne Wissen des Künstlers über Nacht ab. Der Eklat scheint perfekt. Nun gibt es doch noch eine Einigung.
Der Kasseler Obeliskenstreit ist ein Lehrstück dafür, wie Kunst ohne Not unter die Räder des Populismus geraten kann. Ein neuer Vorschlag für den künftigen Standort des Werks birgt ungeahntes Potential.
Kein Kunstwerk der vergangenen documenta verursachte mehr Diskussionen. Nun ist eine vom Künstler Olu Oguibe gestaltete Steinsäule in Kassel demontiert worden. Mangels einer Einigung über den Standort schuf die Stadt Fakten im Morgengrauen.
Henrike Naumann ist die Künstlerin der Stunde. Sie untersucht die neue deutsche Teilung anhand ihrer Möbel – aktuell in Südkorea, Berlin und Graz.
Wie der documenta-Künstler Olu Oguibe mitteilte, soll an diesem Mittwoch ein Treffen mit dem Kasseler Oberbürgermeister stattfinden. Der Standort des Kunstwerks ist weiterhin ungeklärt.
Man bräuchte Tage für diese Reise: Die Berliner Nationalgalerie zeigt mit „Hello World“ eine Weltausstellung. Liegt es am politisch korrekten Postkolonialismus, dass sich ihr Sinn verschließt?
Leise und mit feinem Gespür kuratiert, entwirft die zehnte Kunst-Biennale in Berlin neue Weltkarten. Fast übersieht man dabei, wie wild und polemisch sie eigentlich ist.
Eine Mehrheit im Stadtparlament stimmt für einen Ankauf des documenta-Obelisken. Gleichzeitig setzen sie eine Einigungs-Frist mit dem Künstler Olu Oguibe - ansonsten droht der Abbau.
Wer künftig über die Oscars mitentscheiden darf und was der ehemaliger Kunstberater Helge Achenbach nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis vorhat: Kurze Kulturmeldungen im Überblick.