Literatur und Verfassung
Justizromane sind ein gängiges Genre, Verfassungsromane indessen gibt es keine. Oder doch? Eine Spurensuche.
Justizromane sind ein gängiges Genre, Verfassungsromane indessen gibt es keine. Oder doch? Eine Spurensuche.
Marcel Reich-Ranicki ließ sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Nicht einmal angesichts einer finnischen Tankstelle mitten in Oberbayern – eine seiner größten Rollen.
„Das literarische Quartett“ mit Marcel Reich-Ranicki lief im ZDF von 1988 bis 2001. Die Sendung kann uns bis heute einiges lehren. Auch über den Umgang mit Hassrede im Netz.
Zwillingsfeinde: Volker Weidermann zeichnet das Verhältnis zwischen Günter Grass und Marcel Reich-Ranicki nach und beschränkt sich dabei aufs Loben und Paraphrasieren. Welche wesentlichen Fragen hat er verpasst?
An die Figuren lässt das Buch uns nicht heran: Maxim Billers Roman „Sechs Koffer“ bedient mit seiner stereotypen Sprache Klischees.
Knapp vier Wochen vor der Preisverleihung hat die Jury die engste Auswahl für den Deutschen Buchpreis veröffentlicht. Vier Autorinnen und zwei Autoren haben es auf die Shortlist geschafft.
Der Schriftsteller Maxim Biller poltert als Poetikdozent in Heidelberg. Es offenbart sich die Zerrissenheit eines Autors, der sich mit seiner eigenen Polemik im Weg steht.
Wer die Romane von Maxim Biller nicht gut findet und das als Literaturkritiker auch schreibt, muss einen dunklen Hintergrund haben. Das meint der Schriftsteller zumindest.
Wechsel im „Literarischen Quartett“: Die Schriftstellerin Thea Dorn übernimmt in der ZDF-Sendung den Platz von Maxim Biller.
Wenn der Stil zum Protagonisten eines Romans wird: Maxim Billers „Biografie“ ist ein Kampf von Balzac gegen Flaubert. Über Billers Lust am Textexzess und eine Leseerfahrung, die das Selbst des Lesers demontiert. Das Buch hat beinah tausend Seiten, deshalb hat sich der Rezensent etwas Zeit gelassen.
Als Sohn eines Schriftstellerehepaars kam der Regisseur Oskar Roehler früh in Kontakt zur Gruppe 47. Sollte es sie wiedergeben? Besser nicht, findet er.
Zwei Jahre im Leben von zwei jüdischen Freunden - und das ganze Leben ihrer Familien gleich mit: Maxim Billers Romanfarce „Biografie“ witzelt und kitzelt die Tragödie dahinter heraus. Doch dem Riesenbuch fehlt etwas Entscheidendes.
Vor zehn Jahren, am 22. November 2005, wurde Angela Merkel Bundeskanzlerin. Was hat dieses Jahrzehnt mit uns gemacht? Wir haben deutsche Schriftsteller und Regisseure gefragt.
Christine Westermann macht was mit Büchern. Und sie gibt Anstöße. Auf der Frankfurter Buchmesse hatten die Fähigkeiten der Fernsehliteraturkritikerin jetzt weitreichende Folgen – bis hin zum Weltrekord.
Teils vehement, teils einstudiert: Im ZDF streitet von diesem Freitag an das neue „Literarische Quartett“. Aber worum geht es hier eigentlich: um Kritiker oder um Bücher?
In Deutschland gibt es keine gute Zeitung und kein gutes Theaterstück; deutsche Autoren sind Langweiler. Dies und mehr hat Maxim Biller in einem Interview der Zeitung „Jediot Ahronot“ erklärt.
Bis 2001 war „Das literarische Quartett“ die mit Abstand erfolgreichste Sendung der deutschen Literaturkritik. Schon länger plante das ZDF eine Wiederbelebung des Formates, jetzt stehen die Nachfolger fest.
Ein spätes Eingeständnis, eine Kinderstimmenkomposition, ein Abgleich mit Gelehrten und ein Einblick in ein bewegtes Jahr: Die letzten großen Bücher von Günter Grass in der F.A.Z.-Kritik.
Als populärster Holocaust-Überlebender Deutschlands hat man es nicht leicht. Markus Lanz drückt einem den Arm und freut sich über jüdischen Humor. Und dann lädt auch noch Pegida ein.
Rund hundert Texte sind für den Michael-Althen-Preis 2014 eingereicht worden, dreizehn von ihnen kommen in die engere Wahl. Der Preis wird am 15. Oktober verliehen.
Zur Debatte um die Deutsche Gegenwartsliteratur: eine Replik auf die Herren Kessler, Biller, Dath, Stahl und viele andere.
Die Gegenwartsliteratur steht unter dem ständigen Vorwurf, zu angepasst zu sein. Sie müsse wieder von echten, wilden Geschichten ihrer Autoren zehren, heißt es. Literatur aber muss gar nichts! Schon gar nicht authentisch sein.
Der Schriftsteller Maxim Biller findet, in Deutschland sorgten Nazi-Enkel dafür, dass Autoren mit Migrationshintergrund abgedrängt werden. Und auch diese Autoren wären korrumpiert. Eine Entgegnung.
Vergangene Woche erschien Maxim Billers beeindruckende Novelle „Im Kopf von Bruno Schulz“ über einen Mann, der, seit er denken konnte, jeden Morgen mit Angst
Maxim Biller begibt sich mit seiner Novelle „Im Kopf von Bruno Schulz“ auf die Spur eines der größten und tragischsten jüdischen Schriftsteller.
Christine Westermann über Ampel-Flirts, Chicken Wings an den Oberarmen, das Gefühl, aussortiert zu werden - kurz: das Älterwerden.
Anlässlich des Todes von Marcel Reich-Ranicki stellt die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) ein eBook vor, das die Stationen seines Wirkens anhand von aktuellen und zeitgenössischen Texten würdigt.
Wer kriegt den Literaturnobelpreis dieses Jahr? Für einige Kandidaten, die Marcel Reich-Ranicki mit seinem „Literarischen Quartett“ am 22.
von MAXIM BILLERAls Panofsky am Morgen der Bundestagswahl aufwachte, saß er bereits angezogen am Küchentisch und trank sein Zahnputzwasser und aß dazu die
Neben „Ihm“ und „Ihr“ übernahm er im „Literarischen Quartett“ meist den Part der Viola, manchmal auch des Cellos - schrille Obertöne ruhig dämpfend,
Rund neunzig Texte sind für den Michael-Althen-Preis 2013 eingereicht worden, vierzehn von ihnen kommen in die engere Wahl. Der Preis wird am 15. Oktober verliehen.
Von Maxim BillerSeit Rosa, Kohns siebenjährige Tochter, herausgefunden hatte, wie man sich in die Computer der NSA einwählt, unterhielt sie ihren Vater mit
Von Maxim BillerSeit Pep Gurjewitsch aus Haifa den FC Bayern trainierte, waren die Münchener die schlechteste Mannschaft der Liga.
Von Maxim BillerSeit sich der amerikanische Ex-Agent Edward Snowden bei Kohns Eltern vor Obamas Leuten versteckte, hatte Herschel, Kohns Vater, endlich wieder
von MAXIM BILLERSeit Kohns Mutter Balalaika für ein paar Euro auf Jewbay eine alte israelische Überwachungsdrohne ersteigert hatte, guckte sie nicht mehr den
von MAXIM BILLERDas hatte Kohn noch gefehlt! Erst beschloss seine israelische Ex-Freundin Ruby, die er sieben Jahre vorher aus dem Fenster geschubst hatte,