Corona provoziert Lügen
Falschnachrichten gedeihen im Netz wie nie zuvor. Auf europäischer Ebene müssen die Regeln nachgeschärft werden.
Falschnachrichten gedeihen im Netz wie nie zuvor. Auf europäischer Ebene müssen die Regeln nachgeschärft werden.
In diesem Jahr begannen Facebook, Twitter und Google, Falschnachrichten wirksam zu begrenzen. Werden sie noch weiter gehen?
Als Präsident des Verlegerverbands BDZV sitzt Springer-Chef Mathias Döpfner fest im Sattel. Warum, das deutet seine Grundsatzrede an: Er teilt in alle Richtungen aus. Nur die „Bild“-Zeitung ist seine offene Flanke.
Die Probleme rund um Studentenvertretungen beschränken sich keinesfalls auf die Humboldt-Universität. Das ergaben Recherchen zur Kontrolle studentischer Vertretungsarbeit und zu Wahlbeteiligungen.
Eine Initiative peitscht Bürger in der Corona-Pandemie auf, um sie zu ihren Demos zu locken. Doch angebliche Belege sind gefälscht, Fotos aus dem Zusammenhang gerissen.
Im deutschen Amateur-Fußball gehört die regelmäßige Einnahme von Schmerzmitteln offenbar zum Alltag. Dies legen Zahlen einer Umfrage nahe, über die die ARD in einer Dokumentation berichtet.
Mit welchen Strafen haben die vier Polizisten zu rechnen, die an der Tötung von George Floyd beteiligt waren? Und kann Donald Trump die Proteste durch das Militär niederschlagen lassen?
Ein Tweet des Präsidenten zu den Unruhen in Minneapolis wurde von Twitter kritisiert. Was ist Auslöser des Streits? Und was steckt hinter der „Section 230“? Hier kommen Antworten auf die wichtigen Fragen zum Dekret des amerikanischen Präsidenten.
Die Recherchegruppe „Correctiv“ hat einen Bericht von „Tichys Einblick“ im Auftrag von Facebook mit einem „Teils falsch“-Stempel versehen. Das hat das Oberlandesgericht Karlsruhe nun untersagt.
Verschwörungsfanatiker und Online-Kriminelle nutzen Facebook und die sozialen Netzwerke für ihre kruden Thesen. Und die Monetarisierung.
Während der Bundestag über Neuregelungen zur Organspende abstimmt, treffen sich Politiker, Verbraucherschützer und Landwirte auf der Grünen Woche. Was sonst heute wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Im aktuellen Podcast sprechen wir unter anderem über das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, wonach die Erstausbildung der Persönlichkeitsentfaltung genauso dient wie dem beruflichen Fortkommen – und deshalb nicht von der Steuer abgesetzt werden kann.
Im aktuellen Podcast sprechen wir unter anderem über das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, wonach die Erstausbildung der Persönlichkeitsentfaltung genauso dient wie dem beruflichen Fortkommen – und deshalb nicht von der Steuer abgesetzt werden kann.
Das Haudrauf-Magazin „Tichys Einblick“ hat einen „teils falsch“-Stempel bekommen. Laut Gericht ist das zulässig. Doch die Begründung zeigt, was passiert, wenn aus Furcht vor Fake News und Filterblasen ein Wahrheitsrichter installiert wird.
Mark Zuckerberg ändert seinen Kurs und auch Twitter arbeitet an neuen Maßnahmen. Tiktok dagegen muss sich gegen Vorwürfe wehren.
Postengeschacher, intransparente Strukturen? Zwei Journalistinnen wollen in einer Online-Umfrage herausbekommen, wie es um die Demokratie in den Studentenvertretungen steht.
Ein Wirtschaftsanwalt bricht mit dem System, von dem er sehr gut gelebt hat. Seine Aussage im Prozess gewährt tiefe Einblicke in die Cum-Ex-Industrie.
Auf dem ersten F.A.Z.-Kongress diskutieren Journalisten über den Umgang mit Fake News und über die Frage: Ist Objektivität überhaupt möglich?
Ein libanesischer Waffenhändler vermittelte Fregattengeschäfte mit Algerien – zur selben Zeit stand Frank-Walter Steinmeier, damals noch Außenminister, auf dessen Geschenkliste. Es geht um einen Betrag von mehr als tausend Euro.
Die Europäische Grenzschutzagentur soll laut einigen Berichten Migranten an den EU-Außengrenzen misshandelt haben. Diese Vorwürfe weist Frontex zurück.
Die europäische Grenzschutzorganisation Frontex duldet einem Medienbericht zufolge Menschenrechtsverstöße. Komme es an den EU-Außengrenzen zu Verfehlungen, verschließe sie die Augen – und missachte die Rechte sogar selbst.
Ob in den Wahlkämpfen in Amerika oder in Brasilien, beim Brexit oder den „Gelbwesten“ – immer wieder gab es Vorwürfe, dass Facebook Falschnachrichten nicht schnell genug bekämpfte. Im Europawahlkampf soll das anders werden.
In Erdogans Türkei gilt Fethullah Gülen als der gefährlichste Terrorist, doch der Exilant ist schon alt. Gibt es eine Gülen-Bewegung ohne ihren Gründungsvater?
Stefan Keuter sitzt für die AfD im Bundestag – und soll nach Medien-Recherchen auf WhatsApp mehrfach Bilder mit rechten Motiven verschickt haben. Laut dem Bericht stritt er die Vorwürfe zunächst ab, räumte sie dann aber ein.
Der Skandal um Dividenden-Steuertricks zieht weitere Kreise: Allein deutschen Finanzämtern seien zwischen 2001 und 2016 mindestens 31,8 Milliarden Euro entgangen. Ins Fadenkreuz der Ermittler sind nun die spanische Großbank Santander und das australische Geldhaus Macquarie geraten.
Die Aufarbeitung von Vorwürfen sexueller Belästigung als ein furioses Tauziehen um Wahrheit und Fairness – ein persönlicher Rückblick der ehemaligen WDR-Chefredakteurin auf #metoo und die Folgen.
Investigativer Journalismus ist gefährlich. In der arabischen Welt, unter autokratischen Regimen, umso mehr. Für eine Reporterin bedarf es besonderen Mutes. Für den ihren erhält Rana Sabbagh den Raif Badawi Award. Ein Interview.
Die Zeitung „Deutschland-Kurier“ wirbt auf fragwürdige Weise für die AfD und bietet deren Politikern eine Plattform – ist das noch legal?
Wie kann man Kinder gegen Desinformation im Internet wappnen? Eine Schule in Bayern probiert es aus.
Die AfD untersagt einem Unterstützerverein, das Parteilogo und die Anmutung des Parteidesigns zu übernehmen. Das bringe die AfD in einen „Graubereich der Parteienfinanzierung“, sagt der Parteisvorsitzende Meuthen.
Ein weiterer Angestellter des WDR steht unter Verdacht, Frauen sexuell belästigt zu haben. Der Sender bestätigt die Freistellung des Mitarbeiters.
Der WDR kämpft seit Wochen mit Vorwürfen der sexuellen Belästigung. Zur Klärung der Anschuldigungen holt der Sender nun Hilfe von außen.
Beim WDR wurde ein weiterer Vorfall von mutmaßlicher sexueller Belästigung öffentlich. Medienberichten zufolge wussten ranghohe WDR-Mitarbeiter schon früh von den Vorwürfen.
Exakt 453.294 Euro und zwei Cent hat Bundesbankchef Jens Weidmann im vergangenen Jahr kassiert. Mehr als die Kanzlerin, aber weniger als mancher Sparkassenchef.
Domina, Luder oder gefährliche Verführerin – ständig werden Frauen, die zur neuen Rechten gehören, in den Medien sexualisiert. Warum eigentlich?
Die 87%-Bewegung möchte die AfD ausgrenzen. Doch die Methoden, die gegen die Partei und ihre Anhänger benutzt werden, unterscheiden sich oft kaum von jener Entgrenzung der Sprache, die man Gauland und Höcke vorwirft.