Bei nichts als stillem Wasser
Zwischen Ratgebern und anderen Büchen treffen Bürger auf Soldaten. Sie reden über den Veteranentag, Erlebnisse aus Afghanistan und es fällt das Wort „friedensverwöhnt“. Nur gegessen wird nicht.
Zwischen Ratgebern und anderen Büchen treffen Bürger auf Soldaten. Sie reden über den Veteranentag, Erlebnisse aus Afghanistan und es fällt das Wort „friedensverwöhnt“. Nur gegessen wird nicht.
Mit seiner Idee für „Stadt Land Buch“ ist er überall von Anfang an auf offene Türen gestoßen: Benno Hennig von Lange, der das Junge Literaturhaus leitet, hat jetzt für Frankfurt und die Region ein Lesefestival für Kinder und Jugendliche in Leben gerufen.
Achtstundentag? Sicher nicht. Claus-Günther Kunzmann zeichnet schon als Festspiel-Intendant und Kulturamtsleiter verantwortlich, nun wirkt der Shakespeare-Fan auch noch als Beauftragter für das Landesfest in Bad Vilbel. Und ist mit Leidenschaft am Werk.
Im Juni wird die Kurstadt Bad Vilbel die Massen anlocken. Besucher des Hessentags treffen auf eine an vielen Orten modernisierte Stadt, die auch ohne Landesfest eine Menge zu bieten hat.
Mit Bibliotheksbauten stärkt Barcelona das althergebrachte Prinzip der kurzen Wege. Jetzt ist ein besonders bemerkenswerter Entwurf hinzugekommen.
Aus alt wird neu, und neu bleibt alt: Wie das Erzbistum München-Freising das Kloster Beuerberg wiederauferstehen lässt.
You are fired? Trump behauptet, er habe Kim Sajet als Direktorin der National Portrait Gallery des Smithsonian in Washington entlassen. Das Institute dagegen sagt etwas ganz anderes.
Israelische Archäologen haben bei der antiken Metropole Caesarea einen Sarkophag mit der Darstellung eines Trinkgelages entdeckt. Die Hafenstadt war in römischer Zeit der Sitz des Provinzstatthalters. Auch Pontius Pilatus residierte hier.
Frankfurt wird 2026 zur World Design Capital. Geschäftsführerin Carolina Romahn will die Kreativwirtschaft und viele weitere ins Boot holen. Es gibt aber auch Skepsis.
Der Schweizer Preis „Dar“ für russischsprachige Literatur sorgt für Streit. Einer der Nominierten, Denis Besnossow, soll an der Indoktrinierung verschleppter ukrainischer Kinder beteiligt gewesen sein. Dem hat der Autor jetzt widersprochen.
Waren Sie je im World Wide Web? Ist das World Wide Web schon längst in Ihnen? Wenn ja, liegt’s an Tim Berners-Lee: Eine Würdigung zum Siebzigsten.
Ein Skandal erschüttert den Schweizer Preis für russischsprachige Literatur „Dar“. Die Gewinnerin aus Odessa weist ihn zurück, und einem russischen Nominierten wird vorgeworfen, entführte ukrainische Kinder indoktriniert zu haben. Was genau ist passiert?
Das Kunsthistorische Institut in Florenz hat mit der Biblioteca Serlupiana die größte Schenkung seiner Geschichte erhalten. Jetzt wurden die Werke erstmals präsentiert: Sie reichen vom Matheunterricht unter den Medici bis zur Erotik im 20. Jahrhundert.
Walter Benjamin gilt als rätselhafter Philosoph. Über seine Zeit in Paris ist eine aufschlussreiche „Biographie des Exils“ erschienen, die Licht bringt in die Vorstellung vom einsamen und isolierten Denker.
Mord und Mystik im Lahntal: Seit der frühere TV-Journalist Christoph Stoll im Ruhestand ist, schreibt er Krimis. Sie spielen dort, wo er sich auskennt und aufgewachsen ist – im Forsthaus und im Wald.
Er bestimmte über Jahrzehnte die Pariser intellektuellen Debatten mit: Zum Tod des Historikers, Verlagslektors und Ideenbewegers Pierre Nora.
Ehrenamtliche lesen in Mainzer Stadtteilen für Senioren und singen mit ihnen. Ein Angebot, das nicht nur zum gemeinsamen Austausch anregen soll.
Wer lange für den Nutella-Hersteller arbeitet, dem wird im Ruhestand einiges geboten. Neben dem deutschen Werk gibt es ein Veranstaltungshaus für die Ehemaligen, das seinesgleichen sucht.
Ein Zehntel aller Vermeers gehört ihr: Ende April wurde die um das Doppelte erweiterte New Yorker Frick Collection unter dem neuen deutschen Direktor wiedereröffnet. Axel Rüger erklärt, was die fünf langen Jahre Umbauzeit teurer machte, wer zahlt und was seine Pläne für die Zukunft sind.
Auf Föhr ist Erstaunliches geschehen: Das Nordfriesische – eine bedrohte Sprache, die für Hochdeutschsprecher kaum zu verstehen ist – blüht dort auf. Eine Spurensuche.
Kein Erasmus-Programm garantiert Toleranz und Neugier, man muss sich diese gelehrten Tugenden erarbeiten. Die niederländische Historikerin Nicolette Mout wird achtzig.
Aus der Perspektive der Opfer: Stefanie Schüler-Springorum über den Umgang mit Verfolgten unter dem NS-Regime in Westdeutschland.
Kriegsverbrechen und ihre Opfer nach 1945 im Historischen Museum, der schwarze Beuys im Guggenheim und verzauberte Stoffgestalten im Berliner Hamburger Bahnhof. Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Gerechtigkeit für Ida Herz: Mit kaum jemandem sonst wechselte Thomas Mann derart viele Schreiben. Nun erscheinen sie als Buch.
Der Literaturhistoriker Hans Mayer veröffentlichte 1975 das Buch „Außenseiter“. Wie liest es sich heute, im Licht unserer Debatten über Diversität und Marginalität?
Bei der Amtsübergabe an seine Nachfolgerin Marion Ackermann wird noch einmal klar, worin Hermann Parzingers Qualität als Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz lag: Er dachte immer an die Sache und nicht an sich.
Einmal im Monat kommt im F.A.Z.-Bücher-Podcast die Nebenfigur einer großen Geschichte zu Wort. Wer sie und das Werk erkennt, hat das Literaturrätsel gelöst und kann einen Buchpreis gewinnen.
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Menschenleere Innenräume stehen bei der Fotografin Candida Höfer im Mittelpunkt. Das Hessische Landesmuseum Darmstadt stellt 53 Werke Höfers aus, die eine der renommiertesten deutschen Fotografinnen ist.
In Helsinki versammeln sich Intellektuelle aus ganz Europa zur alljährlichen „Debate on Europe“. Ihr Thema diesmal: 50 Jahre KSZE-Schlussakte. Die Hoffnung von damals ist ausgeträumt.
In den USA haben Podcaster Auftrieb, in deren Männlichkeitsbild und „Make America Great Again“-Denken die Umdeutung der Geschichte perfekt passt. Da erscheint selbst die Terrorherrschaft des NS-Regimes plötzlich als Ideal.
In einer Kleinanzeige sucht ein Gutsherr aus Bayern jemanden, der seine Bibliothek sortiert. Was steckt dahinter? Und ist das endlich die Gelegenheit, herauszufinden, wie man seine Bücher am besten ordnet?
Können wir uns das Informatikstudium sparen, weil die Künstliche Intelligenz das Programmieren übernimmt? Nein, informatisches Know-how ist gefragter denn je.
Er übertrug den barocken „Simplicissimus“ ins Hochdeutsche und ließ sich auch sonst gerne auf abenteuerliche Buch-Unternehmungen ein: Zum Tod des Frankfurter Schriftstellers und Übersetzers Reinhard Kaiser.
Kein Mangel an spektakulären Inszenierungen: Eine exzellent gemachter Band versammelt Zeugnisse Berliner Zirkuskunst um 1900.
Weil Papst Franziskus nicht im Apostolischen Palast gewohnt hat, standen die päpstlichen Gemächer zwölf Jahre lang leer. Nun müssen sie vor dem Einzug von Papst Leo XIV. dringend saniert werden.