Eine übersehene Katastrophe in der Bildungspolitik
In sozioökonomisch prekären Vierteln sind Kitaplätze rar. Das hat viel mit einer besonderen Form von Freiheit zu tun.
In sozioökonomisch prekären Vierteln sind Kitaplätze rar. Das hat viel mit einer besonderen Form von Freiheit zu tun.
Der Pastor Werner Abresch trug seit den achtziger Jahren eine Kollektion von Objekten aus der Nachkriegszeit zusammen. Heute verwahrt sie das Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen. Und zu einigen dieser Stücke gibt es nun Comics.
Mascha Schilinski hat in Cannes für „In die Sonne schauen“ den Preis der Jury erhalten. Jetzt wurde sie, passend zum Filmstart, als deutscher Beitrag für den Oscar vorgeschlagen. Ein Gespräch über ihre Art, Filme zu machen.
Der Neubau der deutschen Botschaft in Österreich besticht durch dezente Repräsentativität. Das Leipziger Büro Schulz und Schulz Architekten hat die Balance gefunden zwischen selbstbewusstem Auftreten und Ehrerweisung gegenüber dem Gastgeberland.
Forscher warnen vor einem dramatischen Rückgang des Lesens in den USA. Laut einer neuen Studie lesen immer weniger Menschen in ihrer Freizeit. Welche Gründe sehen die Forscher für diesen Wandel?
Die Etablierung gemeinschaftlicher Wohnformen für Senioren erweist sich als komplex. Investoren und Betreiber setzen auf innovative Modelle, doch finanzielle Hürden bleiben bestehen.
Skepsis allenthalben: Die Wiesbadener Fototage beginnen am 23. August. Sie fragen nach dem, was kommt. Die teilnehmenden Künstler sind da nur verhalten optimistisch.
Der Generaldirektor der Staatsbibliothek zu Berlin will große Teile des Zettelkatalogs entsorgen lassen. Ein einzigartiges Monument der Wissensgeschichte ginge verloren.
Mit jedem neuen Titel wächst die Bibliothek und das Chaos in der Wohnung, bis die Papierflut das Leben zu überrollen droht. Warum fällt es uns bloß so schwer, uns von Büchern zu trennen?
Mit Zwischennutzungen in Bestandsgebäuden füllt sich die Idee des Kulturcampus in Frankfurt-Bockenheim in den nächsten Monaten mit Leben. Offen ist weiterhin das Schicksal des ehemaligen Juridicums der Goethe-Universität.
Henry David Thoreau gilt als Naturbursche und Prediger der Bedürfnislosigkeit. Aber sein Denken ist den libertären Überzeugungen eines Peter Thiel und anderer Tech-Oligarchen näher, als viele meinen.
Inspiriert von Dantes „Inferno“ führt die die neue Oper „Natasha“ von Toshio Hosokawa durch die sieben Höllenkreise unserer Gegenwart. In Tokio erlebte sie ihre begeistert gefeierte Uraufführung.
Der finnische Philosoph Frank Martela beschäftigt sich schon lange mit dem Lebenssinn – und war erstaunt, dass die glücklichsten Menschen ausgerechnet aus seiner Heimat kommen. Wie kommt das? Und was können Menschen woanders von den Finnen lernen?
Unser Korrespondent kommt viel in Europa rum. Privat würde er es gern anders halten. Er kennt das Elend der Fernreise – und die Würde des Daheimbleibens.
Wartet das große Glück am Strand? Der finnische Philosoph Frank Martela erklärt, warum wir oft dem falschen Glück nachrennen und welche Rolle Gemeinschaft für das eigene Glück spielt.
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Fünf namhafte Leiter deutscher Archive und Museen haben die Bundesregierung in einem Brief dazu aufgefordert, Vorkehrungen zum Schutz der Kultur im Falle eines Krieges zu treffen. Kultur dürfe nicht als Nebenschauplatz begriffen werden.
Der Mabuse-Verlag in Frankfurt macht Bücher wie sonst kaum jemand: Fachbücher für Kinder helfen jungen Lesern bei ernsten Themen wie sexualisierter Gewalt oder Erkrankungen der Eltern. Dafür gab es dieses Jahr einen Preis.
Er weitete den britischen Horizont im Geiste von Edmund Burke: Mit 91 Jahren ist der aus Kolkata gebürtige Londoner Historiker P. J. Marshall gestorben.
Das wilde Wesentliche: Eine deutsche Hotelkette will zeigen, dass die Hotellerie längst nicht so verstaubt ist, wie es ihr Image suggeriert. Ein Besuch in Florenz.
Staatsmänner, Künstler und Bonvivants zieht es seit jeher auf die Landzunge am Gardasee – jetzt auch Großinvestoren. Was bleibt von der Magie des Ortes?
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In Kopenhagen hat der Architekt Søren Pihlmann mit „Thoravej 29“ ein nachhaltiges Gemeinschaftsgebäude geschaffen. Das Motto: Erhalten statt Wegwerfen. Ein Modell für die Zukunft?
Lang verborgen, dann vergessen: Courbet und eine Pariserin schrieben sich erotisch-pornographische Briefe. Ihre Korrespondenz führte zum „Ursprung der Welt“ und lässt neue Deutungen des Bildes zu.
Australiens Regierung beklagt „räuberische Algorithmen, die auf Kinder abzielen“. Sie will den Zugang zur Videoplattform Youtube deshalb deutlich einschränken.
1996 verkaufte Ernst Jünger dem Marbacher Literaturarchiv 130.000 Briefe. Detlev Schöttker widmet dem emsigen Korrespondenten Jünger ein Buch.
Es widerstrebte den westlichen Alliierten, ein diktatorisches System mit diktatorischen Mitteln zu bekämpfen: Die große Darstellung der Geschichte des deutschen Buchhandels erreicht die Nachkriegsjahre in den Westzonen.
Einmal im Monat kommt im F.A.Z.-Bücher-Podcast die Nebenfigur einer großen Geschichte zu Wort. Wer sie und das Werk erkennt, hat das Literaturrätsel gelöst und kann einen Buchpreis gewinnen.
Meine Erlebnisse mit ihm begannen in meiner frühesten Jugend und erstreckten sich bis zu seinem Tod. Und von meinen Eltern habe ich noch manches mehr über Elias Canetti gehört.
Vergessene Pionierinnen des Stils im Jüdischen Museum Berlin, die Comiczeichnerin Allison Bechdel in Basel und Goldschätze aus China in Gotha: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons
Die Aktionärsfamilien des Autokonzerns Volkswagen ringen um ihren Generationswechsel. Ein Familienzweig tut sich besonders schwer – und muss womöglich zu einer ungeliebten Lösung greifen.
KI-Anbieter trainieren ihre Modelle mit Büchern, Musik und Fotos ohne Zustimmung der Kreativen. In den USA haben Tech-Firmen nun erste Prozesse gewonnen. Doch der Kampf ist noch lange nicht entschieden.
Von Frankfort bis Biddleborn. Auch hessische Städte haben Namensvetter in den USA. Allerdings gibt es dort ein anderes Nationalgetränk als am Main.
Zwischen Berlin und Breslau verkehrt an den Wochenenden der „Kulturzug“ mit Sprachkursen, Lesungen, Konzerten oder Tanz während der Fahrt. Und vor allem: mit richtig guter Betreuung. Wäre Bahnfahren doch immer so schön.
Wer sich Literatur gern vorlesen lässt, kann sich über die Entwicklung des Hörbuchmarkts freuen. Doch bahnt sich dabei eine Entwertung des Buchs an? Über Preis und Leistung der Audio-Plattformen.
Im Jahr 1933 emigrierte der jüdische Architekt Ossip Klarwein nach Israel. Dort küpfte er an seine Erfolge in Deutschland an und entwarf die Knesset. Eine Ausstellung rekapituliert die Wendungen seines Lebens.