Normen sind nur Antibiotika
Was der Westen von Indien lernen kann: Das Architekturzentrum Wien wirbt für das Denken und die Bauweise der Architektin Anupama Kundoo.
Was der Westen von Indien lernen kann: Das Architekturzentrum Wien wirbt für das Denken und die Bauweise der Architektin Anupama Kundoo.
Goethe, Schiller, Bauhaus – in Weimar ist das kulturtouristische Pflichtprogramm groß. Doch der Spaß fängt erst auf beiläufigen Entdeckungstouren richtig an.
George Sand ist eine Ikone der Frauenbewegung – aber wer liest ihre Bücher? Die Neuübersetzung ihres Romans „Nanon“, der die Französische Revolution aus der Sicht eines Bauernmädchens beschreibt, könnte der Beginn einer Wiederentdeckung sein.
Surrealismus in Berlin, Georges de La Tour als Porträtist des Hell-Dunkel in Paris und der österreichische Maler Carl Schuch in Frankfurt: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Wohnen wie ein Bond-Bösewicht oder doch in der Villa von David Lynch? In Hollywood stehen drei spektakuläre Immobilien zum Verkauf.
Einmal im Monat kommt im F.A.Z.-Bücher-Podcast die Nebenfigur einer großen Geschichte zu Wort. Wer sie und das Werk erkennt, hat das Literaturrätsel gelöst und kann einen Buchpreis gewinnen.
In einer Düsseldorfer Bibliothek geraten eine Frau und zwei Jugendliche in Streit. Dann verletzt die Frau einen der beiden schwer mit einem Messer. Laut Polizei ist sie „psychisch auffällig“.
Mitten in Palermo unterhält ein pensionierter Buchhalter eine Büchertauschbörse unter freiem Himmel. Sie bringt die Stadtbewohner wieder zum Lesen.
Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer erinnert Maybrit Illner und ihre Gäste an die düstere Zukunft des Sozialstaats. Die Sendung selbst umschifft die eigentlich existenziellen Fragen. Stattdessen diskutieren alle endlos über das Bürgergeld.
Der einstige Städelschulrektor Raimer Jochims lebt seit 45 Jahren in der Hofreite, die er „Eliashof“ genannt hat. Dort lebt er Kunst und Glauben auf einzigartige Weise.
Verkehrte Welt auf dem Literaturfestival Berlin: Vom Krieg zermürbte Ukrainer sprechen den verzagten Westeuropäern Mut zu.
Ein Dürer-Probedruck kehrt nach 143 Jahren zurück. Das Berliner Kupferstichkabinett und die Kasseler Leihgeber hatten irgendwie vergessen, dass da noch etwas zu klären war.
Das Centre Pompidou schließt bis 2030. Im Gespräch verrät der Direktor, wie es künftig aussehen wird, was das Programm während der Umbauzeit umfasst – und was Saudi-Arabien für die 50 Millionen Euro Bauzuschuss an Gegenleistungen erwarten kann.
Gegenüber Amerika sind wir heillos im Hintertreffen, sagt der der Fotohistoriker Hans-Michael Koetzle über die Lage der Fotografie in Deutschland.
Nach umfassender Renovierung öffnet Deutschlands Grandhotel par excellence wieder – und siehe da, in Brenners Park-Hotel & Spa ist die Erinnerungen an die große Zeit der Hotellerie lebendiger denn je.
Den Podcast „In Our Time“ gibt es seit 27 Jahren. Längst ist er auch unter jungen Menschen als echter Klassiker bekannt. Nun hat die BBC eine große Veränderung angekündigt.
Eine Frankfurter Inklusionsschule feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Die hessische CDU kam zum Landesparteitag zusammen. Die Zahl der invasiven Arten nimmt zu. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Vor 50 Jahren entsteht in Frankfurt das Friedrich-Dessauer-Gymnasium aus einer Schulreform. Bei der Jubiläumsfeier erinnern sich Ehemalige an kuriose Traditionen.
Lea, 24, hat aufgrund einer Autoimmunerkrankung keine Haare mehr. Immer wieder erfährt sie: Weiblichkeit ist ans Haar geknüpft. Selbst ihr Freund sah das so.
Grandiose Bilder, falscher Tonfall: Die extrem aufwendig produzierte sechsteilige Naturdokumentation „Faszination Europa“ von Christian Baumeister leidet ein wenig unter dem Fehler, die Tierwelt zu vermenschlichen.
Rastlos an allen Fronten der Sprache aktiv, in Kenner- und Leidenschaft: Zum Tod des Literaturwissenschaftlers Hansgeorg Schmidt-Bergmann.
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Als „Stalingrad-sur-Mer“ wurde Le Havre an der Mündung der Seine lange verspottet. Doch das hat sich radikal geändert – dank des neuen Selbstbewusstseins einer Stadt, die sich ihrer schmerzhaften Vergangenheit stellt.
Umbruch am deutschen Bücherhimmel: Die „Andere Bibliothek“ gibt nach vierzig Jahren ihre monatliche Erscheinungsweise auf. Die Zukunft der legendären Reihe steht damit in den Sternen.
Unter Architektenkollegen und in der Bauwirtschaft hat er sich damit nur wenige Freunde gemacht: Walter Angonese sucht mit seinen Entwürfen nach Mitteln gegen die bauliche Verschandelung seiner Südtiroler Heimat.
Das DAI Rom kehrt in ein saniertes Gebäude zurück. Die Löwenstatuen vor dem Eingang symbolisieren Kontinuität und Geschichte.
Das Pilecki-Institut gilt als Yad Vashem Polens. Jetzt ist dort ein Streit um einen geplanten Workshop zur Rückgabe von Kulturgütern ausgebrochen, der zeigt, wie unterschiedlich das Bild ist, das polnische Historiker von Deutschland haben.
Freiburgs Augustinermuseum zeigt Impressionisten, die Kunstsammlungen in Chemnitz widmen sich Edvard Munchs „Angst“, und in Kaiserslautern feiert das Museum Pfalzgalerie sein 150. Jubiläum mit einer Neuhängung: der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Russlands Krieg gegen die Ukraine ist auch ein kultureller Vernichtungsfeldzug. Das zeigt sich an Plünderungen von Museen ebenso wie an archäologischen Stätten. Russische Wissenschaftler liefern die ideologische Begleitmusik.
Deutsche Szene: Die Klassiker-Stadt sonnt sich im Erbe Friedrich Nietzsches, der hier verdämmert ist. Was in Weimar blieb, ist sein Nachlass. Der ist nun Weltdokumentenerbe der UNESCO.
In Russland werden kritische Titel verboten, sogenannte Z-Autoren besingen die Ukraine-Invasion – und erlauben sich dabei bisweilen erstaunliche Freiheiten. Bei den Lesern kommt das jedoch kaum an.
Gendern ist ein Thema, an dem sich Kulturkämpfe entzünden. Das muss nicht sein. Denn es gibt wichtigere Themen, mit denen man sich beschäftigen müsste.
Das Frauenbad an der Limmat in Zürich ist ein beliebter Rückzugsort. Das einstige „Badhaus für Frauenzimmer“ hat eine lange Tradition.
Unsere Autorin liebt Hello Kitty und Mangas. Den Hype um Labubus verstand sie trotzdem erstmal nicht. Dann aber verfiel sie den grimmig schauenden Taschen-Anhängern – aus einem einfachen Grund.
Einmal im Monat kommt im F.A.Z.-Bücher-Podcast die Nebenfigur einer großen Geschichte zu Wort. Wer sie und das Werk erkennt, hat das Literaturrätsel gelöst und kann einen Buchpreis gewinnen.
Als ich in der DDR aufwuchs, war Werner Tübke einer ihrer prominentesten Künstler. Wir empfanden damals das Verstörende seiner Kunst. Warum wird er heute so oft als „Staatskünstler“ diskreditiert?