Wildgänsen auf der Spur
Sehnsucht nach der Ferne, Sehnsucht nach Rückkehr, Fähigkeit zur Monogamie: Wildgänse zählen zu den klügsten Vögeln und haben erstaunlich viele menschliche Eigenschaften.
Sehnsucht nach der Ferne, Sehnsucht nach Rückkehr, Fähigkeit zur Monogamie: Wildgänse zählen zu den klügsten Vögeln und haben erstaunlich viele menschliche Eigenschaften.
Der Pharma- und Agrarchemiekonzern blickt optimistischer auf das Jahr, die Aktie taucht trotzdem ab. Das hat gleich mehrere Gründe.
In den Hochwassergebieten wird noch ermittelt, welche Schäden entstanden sind. In Rheinland-Pfalz zeichnet sich bereits ab: Die Kultur hat es schwer getroffen.
Hans Dieter Beck ist in der Juristenwelt eine lebende Legende. Jetzt durchforstet er sein Verlagsprogramm nach Nazi-Größen. Keine einfache Aufgabe.
Über zehn Jahre lang hat Otfried Preußler an seinem „Krabat“ gearbeitet. Der Blick in den unbekannten Nachlass zeigt, wie sehr er mit dem Stoff gerungen hat.
Das Deutsche Literaturarchiv Marbach hat den Umschlag eines Kafka-Briefs geschenkt bekommen. Darin befand sich einst ein denkbar heikles Schreiben.
So modern ist ein Stück aus dem Legendenschatz der Artus-Epik noch nie verfilmt worden: „The Green Knight“ von David Lowery im Kino.
Womit uns Benedikt XVI. verblüffte, das hatte Dantes Zeit noch von einem anderen Papst vor Augen. Geschätzt hat sie den Rücktritt nicht.
Eine Reise ins dänische Djursland – wo die Blicke der Glücklichen aufs Meer fallen und die Winde die Segler hoch hinausschleudern. Auch ein paar geheime Orte sind hier noch zu entdecken.
Valerie Bures-Bönström baut mit Vaha ihr drittes Unternehmen auf. Sie hat prominente Unterstützer: Manuel Neuer ist ihr Partner bei ihrem neuesten Projekt – auch Steffi Graf hat bereits mit ihr gearbeitet.
So schön kann der Schein sein: Hoch auf einem Hügel mitten in der Toskana liegt das Castello di Casole, das sich von einer Bauernherrschaft in ein Luxushotel verwandelt hat, ohne seine Vergangenheit zu verleugnen.
Kinder mit Förderbedarf hatten es in der Pandemie an den Schulen besonders schwer. Ein Bündnis aus der Rhein-Main Region fordert einen Ausgleich für sie.
Wichtiger als die Fülle ist ihm die Leere: Der Architekt Arata Isozaki entwirft im Sinne einer japanischen Postmoderne Riesenbäume, Kunsthaine und die Ruinen der Zukunft. Heute wird er neunzig Jahre alt.
Endlich liegen alle Krimis des Briten Colin Dexter wieder in deutscher Übersetzung vor. Es ist ein Wiedersehen mit dem legendären Inspector Morse. Aber nicht nur.
Das Virus ist kein Studienanfänger mehr: An den Unis geht das dritte Pandemiesemester zuende. Studenten zweier Frankfurter Hochschulen sagen, was sie vermissen.
Die Opposition gegen Hitler hatte viele Facetten. Mit ihnen beschäftigt sich schon seit Ende der Sechzigerjahre der „Studienkreis deutscher Widerstand 1933-1945“ mit Sitz in Frankfurt.
Kürzlich behauptete die Bundesforschungsministerin, dass an den Universitäten im Moment gar nichts stattfindet. Stimmt das? Eine Recherche zum Ende des dritten Coronasemesters.
Noch Jahrhunderte nach seiner Regierungszeit galt er als weise und gerecht. Seine Bestrafungspraxis formte das alte Babylon. Der Altorientalist Stefan Maul beantwortet Fragen zu Hammurapi und seiner Zeit.
In einem neuen Interviewbuch gibt sich Papst Franziskus als Cineast zu erkennen. Filme von Vittorio De Sica oder Fellini hätten seine Weltsicht geprägt. Auch die Pandemie verlange nach filmischen Impulsen.
Seit der Pandemie klingt die Präsenzlehre an der Uni nach einem einzigen Paradies. Dabei ging man vor Corona in manche Seminare nur wegen der Anwesenheitsliste. Sie fehlen nicht.
Einmal im Monat kommt im F.A.Z.-Bücher-Podcasts die Nebenfigur einer großen Geschichte zu Wort. Wer sie und das Werk erkennt, hat das Literaturrätsel gelöst und kann einen Buchpreis gewinnen.
Nach langem Zaudern öffnen die Universitäten schrittweise wieder den Campus. Das ist überfällig. Wird die Pandemie langfristige Folgen für das Studium haben?
Mit kleinen Wirkstoff-Molekülen wollen Forschende der Frankfurter Goethe-Universität in Kooperation mit weiteren Institutionen Sars-CoV-2 lahmlegen.
Das Kastell Saalburg hat einen kleineren Bruder im Hintertaunus. Bei Pohl erwuchs eines der frühen Holz-Erde-Lager der Römer. Bestens ausgestattet wird es von weiteren Rekonstruktionen im Umland ergänzt.
Klement Tockner, Senckenberg-Generaldirektor, spricht über die Pläne für das neue Museum, unbequeme Wissenschaft und die Grenze zum Aktivismus. So viel vorab – Vorträge würde er bei jeder Partei halten.
Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ ist vielleicht der größte, ganz sicher der längste Gesellschaftsroman der Weltliteratur. Schriftstellerinnen und Schriftsteller antworten auf die Frage, ob sie alle sieben Bände geschafft haben.
Die Universitäten sind besser durch die Pandemie gekommen als die Schulen, darin sind sich Professorenvertreter, Gewerkschafter und Studentensprecher einig. Trotzdem äußern sie Kritik – und Wünsche für das Wintersemester.
Die Stunde der Mafiajägerin: Virginia Raggi, die römische Bürgermeisterin, im Gespräch über den ersten Sommer nach dem Lockdown, neue spektakuläre archäologische Stätten und das politische Karma ihrer populistischen Partei.
Die Kinder zählen Wochen und Tage, bis es endlich soweit ist: Die Zeit bis zu den Sommerferien lässt sich kaum noch aushalten. Und je näher die ersehnten Tage rücken, desto weniger mag man warten.
In den Vereinigten Staaten wurden in den vergangenen Tagen Rekordtemperaturen gemessen – ohne Aussicht auf milderes Wetter. Eine Expertin meint, dass man sich künftig an solche Temperaturen gewöhnen müsse.
Von Sharing Economy ist bei Airbnb ebenso die Rede wie beim Werkzeug-Verleih unter Nachbarn. Dabei unterscheiden sich die Angebote – und ebenso die Rechte und Risiken für Nutzer.
Spektakel für einen Sonderfall: Wie sich die Dichterin Dorothea Fuhrken im achtzehnten Jahrhundert ihre offiziellen Lorbeeren verdiente.
Die Skulpturen von „tiny BE“ laden ein, im Frankfurter Metzlerpark, in Wiesbaden und Darmstadt über das Leben neu nachzudenken – und könnten das Ausstellungsereignis der Saison werden.
Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz soll reformiert werden. Bund und Länder wollen ein „Kollegialorgan“ als neues Leitungsgremium und mehr Autonomie für die Museen. Aber das eigentliche Problem steckt in den Finanzen.
Die Pandemie hat den Jugendlichen mehr als nur fünfzehn wichtige Monate gestohlen. In dem Alter zählt ein Jahr wie ein Jahrzehnt. Ihr Kampf um Normalität fängt jetzt erst richtig an. Zwei Nahaufnahmen.
So schlicht die Bilder auch angelegt sind, so ausgreifend wird erzählt: Mit „Alle zählen“ hat Kristin Roskifte ein Wimmelbuch voller Anspielungen und Anregungen geschaffen – zum Finden und zum Weitererfinden.