Neue Zentralbibliothek als Herzstück des Philosophikums
Stetig steigende Studentenzahlen und stark gewachsene Bestände haben die Gießener Universitätsbibliothek an ihre Grenzen gebracht. Abhilfe schaffen soll ein Neubau für die Zentralbibliothek.
Stetig steigende Studentenzahlen und stark gewachsene Bestände haben die Gießener Universitätsbibliothek an ihre Grenzen gebracht. Abhilfe schaffen soll ein Neubau für die Zentralbibliothek.
Die Bundesregierung greift in die Tasche, um Berlins Museen zu sanieren: mit 11,3 Millionen Euro in diesem Jahr, rund 250 Millionen insgesamt. Der Berliner Senat müsste sich an den Kosten beteiligen, sagt aber: Uns fehlt das Geld.
Im „Polizeiruf 110“ löst Bessie Eyckhoff das unphysikalische Paradox um „Frau Schrödingers Katze“ auf. Dabei geht es um sehr viel mehr als ein verschwundenes Haustier. Ein wenig verworren ist dieser Fall schon.
Die Universität Bologna stellt die sagenhafte Bibliothek des verstorbenen Schriftstellers aus. Nicht nur analog, sondern auch digital. Man soll in Ecos Büchern, die voller Notizen sind, blättern können.
Einmal im Monat kommt im F.A.Z.-Bücher-Podcasts die Nebenfigur einer großen Geschichte zu Wort. Wer sie und das Werk erkennt, hat das Literaturrätsel gelöst und kann einen Buchpreis gewinnen.
Elfriede Jelineks neues Stück „Lärm“ ist ein Drama über das Stimmengewirr der Pandemie. Aber es ist nicht das Stück der Stunde.
Ein besonders aufmerksamer Leser der Commedia war Sigmund Freud. Sie war ihm nicht nur Begleiter während seiner Italien-Reisen.
Die „Bagni Misteriosi“ in Mailand sind nicht nur für ihre Badegäste eine Bühne. Manchmal wird hier tatsächlich Theater gespielt. Besuch in einem legendären Schwimmbad:
Präsenz ohne Präsentismus: Dem Archäologen und politischen Denkmalpfleger Salvatore Settis zum achtzigsten Geburtstag.
Das kulturelle Leben in Hessens Landeshauptstadt nimmt wieder einen Anlauf. Bibliotheken und Ausstellungen öffnen wieder, der Literaturpreis wird vor Publikum verliehen und im Kultur-Kino laufen wieder Filme.
Das Virus HIV ist vom Affen auf den Menschen übergesprungen – wann und wo? Eine Spurensuche in der Demokratischen Republik Kongo und in Kamerun.
In Berlin will die Ausstellung „Bildungsschock" zeigen, was man heute von den Utopien und Praktiken der sechziger und siebziger Jahre lernen kann. Welche Lehren gibt es?
Der Grimm-Platz in Kassel soll zur romantisierten Halbwildnis werden: Ähnlich werden Städter auch andernorts ihren Ängsten Gestalt geben.
Fast denkt man, die Künste bedeuten hier mehr als in Deutschland: Eine Buchmesse manifestiert den kulturpolitischen Geltungsdrang der Emirate.
Jahrelang wurde über den Sinn einer französischen Neuübersetzung von „Mein Kampf“ diskutiert. Nun liegt die kritisch-kommentierte Ausgabe vor. Sie soll Aufklärung leisten – und führt zu einer hitzigen Kontroverse.
Jenseits von Gut und Böse: Was das Rektorat der Universität Halle dem Senat heute zur Abstimmung vorlegt, zerstört den Markenkern der Hochschule. Ein Gastbeitrag.
Zu faul, sich eine Serie bei Netflix auszusuchen? Kein Problem, der Streamingdienst bietet jetzt auch eine Shuffle-Funktion. Vom Zappen zwischen Shoppingqueen und Promidinner ist man dann nicht mehr weit entfernt.
Wer das Elite-Internat Eton kennt, versteht die britische Politik besser. Musa Okwonga hat ein Buch über seine ehemalige Schule geschrieben. Ein Treffen in Berlin.
Bitte an die Durchlässigkeit zur Welt denken: Kloster Beuerberg zeigt, nach welchen Regeln sich vor neunhundert Jahren eine Kommune organisierte – und was uns das heute sagt.
Die Preise der Leipziger Buchmesse sind vergeben: Sie gehen an Iris Hanika, Heike Behrend und Miklós Szentkuthy. Alle drei Bücher erschienen bereits 2020.
Seit drei Jahrzehnten sammelt der Künstler Karsten Bott Dinge des Alltags. In seinem Depot in Hanau lagert wohl eine halbe Million Gegenstände – vom Gürtel bis zur Stricknadel.
Der Online-Händler zahlt mehr als acht Milliarden Dollar – und bekommt die Rechte an 4000 Filmen und 17.000 Fernsehshows.
Dieser Mann konnte die Schwerkraft aushebeln: Mit seinen Gebäuden gab er den Menschen und ihren Bildungswünschen einen Rahmen. Dahinter steckte auch ein politischer Anspruch. Nun ist der Architekt Paulo Mendes da Rocha gestorben.
Von der „Vulva“ sprechen Frauen wie Männer nach wie vor ungern, wenn sie diesen Bereich des weiblichen Unterleibs meinen. Dabei ist es höchste Zeit, sich einmal genauer mit all ihren Strukturen zu befassen – und so ein faszinierendes Lustorgan wiederzuentdecken.
Die Bedeutung der Tischsitten sollte man nicht unterschätzen: Tim Bouverie erzählt Englands Weg in den Zweiten Weltkrieg als detailreiche Geschichte der britischen Diplomatie.
Biodiversität ist ein Wert, von dem der Mensch abhängig ist: Senckenberg-Generaldirektor Klement Tockner spricht im Interview zum „Tag der Artenvielfalt“ über unseren Handlungsbedarf.
Den Narrhalla-Marsch kennt jeder, der schon einmal der Mainzer Fernseh-Fastnacht beigewohnt hat. Nur die echte Narren wissen auch über den Ursprung des Marsches.
Wissenswerter als die Fragen nach einzelnen Äußerungen: Was sagt Peter Handkes Erwiderung auf die gegen ihn erhobenen Vorwürfe aus?
Drastik, Jazz und Zȁrtlichkeit: Hamburg feiert Wolfgang Borchert, der heute vor hundert Jahren geboren wurde. Sein jetzt digital frei zugänglicher Nachlass offenbart neben dem Dichter auch den noch unbekannten Maler.
Woher kamen die vielen Fliegen? Das ist eines der Rätsel, die der Turm des Freiherr vom Stein im Schloss Nassau aufgibt, der vor 200 Jahren neben das Schloss Nassau gebaut wurde.
Kurt Hofmann hat die Forschung auf eine solide Datenbasis gestellt, ein eigenes Institut mitbegründet und die wichtigste private Sammlung zum Komponisten aufgebaut. Jetzt wird er neunzig Jahre alt.
Amazon will seinen Streaming-Dienst weiter ausbauen. Laut Medienberichten plant der Konzern den Kauf des legendären Hollywood-Studios MGM. Es geht um Milliarden – und die Rechte an zahlreichen Filmklassikern.
Einmal im Monat kommt im F.A.Z.-Bücher-Podcasts die Nebenfigur einer großen Geschichte zu Wort. Wer sie und das Werk erkennt, hat das Literaturrätsel gelöst und kann einen Buchpreis gewinnen.
Wer als Städter überheblich auf die Provinz schaut, begeht einen großen Fehler. Da sind sich Friedrich und Johanna Gräfling sicher. Die beiden wollen ein Dorf im Spessart in ein Kulturzentrum verwandeln.
Dekolonisierung als Nullsummenspiel: Dan-el Padilla Peralta ist als Revolutionär der Altertumswissenschaft berühmt geworden, aber er akzeptiert die Regeln eines Systems, das gelehrten Rang durch Kennzahlen ermittelt.
Viele einst populäre Sorten sind aus unseren Gärten verschwunden. Aufspüren lassen sie sich im Fundus der European Nursery Catalogue Collection.