„Ich bin Parkbetreiber, kein Politiker“
Roland Mack hat den Europa-Park zu einer Größe in der Branche gemacht. Wegen des Krieges plagen den Familienunternehmer nun Russland-Sorgen: Nord Stream 2 war Sponsor einer der beliebtesten Achterbahnen.
Roland Mack hat den Europa-Park zu einer Größe in der Branche gemacht. Wegen des Krieges plagen den Familienunternehmer nun Russland-Sorgen: Nord Stream 2 war Sponsor einer der beliebtesten Achterbahnen.
An den hessischen Hochschulen beginnt das Sommersemester nach zwei Jahren wieder in Präsenz. Unter den Studenten gehen die Meinungen zu den neuen Corona-Regeln weit auseinander.
Aus amerikanischen Schulbüchereien und Bibliotheken werden Bücher verbannt, die sich mit den Erfahrungen marginalisierter Bevölkerungsgruppen befassen. Eine Kongressanhörung widmet sich der bedenklichen Zensur.
Butscha war kein Zufall und kein Einzelfall, sondern methodische Ausführung eines Plans zur Vernichtung der Ukraine. Jetzt wissen wir, wie russische „Aktivitäten“ aussehen – und wie es um die westlichen Reaktionen darauf steht. Ein Aufschrei.
Das Museum ist ein Schatz für Rosenliebhaber. Es widmet sich der Blume in Kunst und Kultur, Geschichte und Gegenwart.
Nach fast 22 Jahren sind zwei in der Bibliothek der University of Cambridge vermisste Notizbücher von Charles Darwin wieder aufgetaucht.
Thüringer Wunder: Wie die Wiederbelebung Gothas im Spiegel ihrer aristokratischen Architektur, Kunst und Kultur gelungen ist.
In Katalonien ist der bevorstehende Welttag des Buches ein großer Hit, in Deutschland nervt man mit ihm eher Schüler. Dabei ist es möglich, ihn auch als Erwachsener zu begehen. Im Geist seines Ursprungs.
Über 20 Jahre galten zwei Notizbücher des britischen Naturforschers Charles Darwin als vermisst. Nun sind sie nach mehr als 20 Jahren in der Bibliothek der Universität Cambridge wieder aufgetaucht. Eines der Bücher enthält eine berühmte Skizze.
Die beiden verloren geglaubten Notizbücher lagen in einer Geschenktüte verpackt auf dem Bibliotheksboden – samt Ostergruß an die Bibliothekarin. Der Wert der Manuskripte wird auf mehrere Millionen Pfund geschätzt.
Christian Sprang ist Justiziar des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Nebenbei sammelt er letzte Grüße aller Art. Bald erscheint sein vierter Band mit kuriosen Todesanzeigen.
450 Jahre wird sie alt, doch die Herzog-August-Bibliothek von Wolfenbüttel will kein Museum sein. Sie ist quicklebendiges Forschungszentrum und Leseoase. Von ihrem Gründer war sie freilich ganz anders gedacht.
Während der Pandemie haben viele Menschen ihr Homeoffice aufgerüstet. Davon hat der Schweizer Hersteller edler Büromöbel tüchtig profitiert. Auch in den Wohnräumen finden die USM-Möbel trotz hoher Preise mittlerweile ihren Platz.
Lange Jahre war er in Vergessenheit geraten: Pforzheim gedenkt seines berühmtesten Sohns, des Humanisten Johannes Reuchlin zum 500. Todestag.
Die ukrainische Development Foundation bemüht sich, traumatisierten Flüchtlingen psychologische Hilfe zu leisten. Die Mitarbeiter gehen an ihre Grenzen und darüber hinaus. Ein Gastbeitrag.
Deutsche Hochschulen helfen geflüchteten ukrainischen Wissenschaftlern mit Stipendien. Wer beispielsweise in Hessen ankommt, ist dankbar – aber zwiegespalten.
Die Complutense-Universität zeigt eine Ausstellung über den Besuch von Erika und Klaus Mann im Bürgerkriegsjahr 1938 in Madrid. Was beide von dort schrieben, klingt heute erschreckend aktuell.
Erstmals geht der Oscar für den besten Film an einen Streaming-Dienst - aber nicht an den Pionier in dem Geschäft.
Der Staatsanteil sinkt nun unter 50 Prozent. Die Steuerzahler kostete die Rettungsaktion von 2008 und 2009 unterm Strich annähernd 27 Milliarden Pfund.
Alexey Semenenko ist ein begabter Geiger und Professor für Violine in Essen. Am Vorabend des Krieges gab er ein Konzert in Kiew. Dann konnte er das Land nicht verlassen – denn er hat einen ukrainischen Pass. Bis zu diesem Freitag.
Die Insel Fünen ist voller herrlicher Landsitze. Der Dichter Hans Christian Andersen, Sohn eines ärmlichen Schuhmachers, war dort gern zu Gast.
Innovationsmotor in bewusst reduzierter Formensprache: Marco Mulazzani dokumentiert den Umbau des Südtiroler Klosters Marienberg.
Lesen für die Ukraine: Neue Reihe der Klassik Stiftung Weimar
In Osnabrück wurde die teuerste jemals in Deutschland versteigerte Münze zugeschlagen. Daran hängt die dramatische Geschichte einer jüdischen Familie.
Für den Krieg gegen die Ukraine können die russischen Klassiker nichts. Die Unlust an ihnen ist verständlich. Aber trotzdem ist es schön, dass ein neuübersetztes Buch aus den Zwanzigern sie fortwischt wie Spinnweben.
Wir müssen die Kontinuität der ukrainischen Geschichte und ihrer Erforschung sichern. Auf die Osteuropäische Geschichte kommen mit der Epochenzäsur des Krieges neue Aufgaben und neue Fragen zu. Ein Gastbeitrag.
Eine Stadt mit zwei Gesichtern: Como ist nicht nur Mailands Sommerfrische, sondern auch als wichtigstes europäisches Zentrum der Seidenverarbeitung bekannt.
Tausend Jahre Schwarz: Kristina Sigunsdotter und Ester Eriksson lassen eine Elfjährige mit gebrochenem Herzen für sich und ihre depressive Tante sprechen.
Ein Offener Brief internationaler Künstler verurteilt den Krieg gegen die Ukraine wie den Pauschalboykott gegen russische und belarussische Künstler. Unterzeichnet haben unter anderen Sir Simon Rattle, Sasha Waltz und Serge Dorny, initiiert hat ihn der russische Dirigent Vladimir Jurowski. Wir dokumentieren den Brief erstmals auf Deutsch.
Auch die digitalisierten Kulturgüter der Ukraine sind in Gefahr. Hunderte Freiwillige aus der internationalen Kulturerbe-Community und darüber hinaus versuchen in einer beispiellosen Aktion, sie zu retten.
Frank Schätzing ist einer der meistgelesenen Schriftsteller in Deutschland. Im Stil-Fragebogen verrät er, was einen perfekten Kaffee ausmacht, welches Buch ihn stark beeinflusste und warum er gerne David Bowie begegnet wäre.
Während er schreibt, sind die Wege vor seinem Haus übersät von Körpern der russischen Eroberer. Und von ihren Minen, die irgendwann Menschen zerfetzen werden. Ein ukrainischer Schriftsteller über die Zerstörung in Kiew.
Schriftsteller wollen einen Parlamentsdichter ausgerufen sehen. Das gab es tatsächlich schon einmal. Im Bismarckreich vor 150 Jahren bekleidete der Dramatiker Albert Lindner ein solches Amt.
Ein Notruf: Wo sind die lesergerechten Ausgaben der Literatur vor dem zwanzigsten Jahrhundert? Sie fehlen. Ein Gastbeitrag.
Ukrainische Künstler waren stets Teil eines engen europäischen Netzes. Ihre Werke wie auch das Weltkulturerbe in den Museen der Ukraine sind nun im Krieg akut bedroht. Ein Gastbeitrag.