Die Erbin der Scherben
Spurenlese in Marbach: Die „Zeitschrift für Ideengeschichte“ feiert die neue Kulturstaatsministerin mit Sondierungen zur Früh- und Vorgeschichte ihres kulturpolitischen Engagements.
Spurenlese in Marbach: Die „Zeitschrift für Ideengeschichte“ feiert die neue Kulturstaatsministerin mit Sondierungen zur Früh- und Vorgeschichte ihres kulturpolitischen Engagements.
Offenbach will trotz eines Überschusses bei Bussen und Bahnen sparen. Eintracht-Fans können sich zum Endspiel auf Public Viewing freuen. Und dann ist da noch eine besondere Bibliothek. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Eigenwillig in der Extremadura: die deutschstämmige Sammlerin Helga de Alvear hat sich ein Museum in Cáceres errichtet. Der mitten in der Stadt entstandene Bau setzt nicht auf Show, sondern dient der Kunst und der Stadt.
Parallel zur 59. Ausgabe der Venedigbiennale gibt es überwältigende Rahmenausstellungen mit neuer Kunst in alten Palästen.
Russlands Angriff auf die Ukraine rückt das Deutsch-Russische Museum in Berlin in den Blick. In dessen Kuratorium sitzen Putin-Freunde, die den Vernichtungskriegs stützen. Das von Kulturstaatsministerin Roth geförderte Museum distanziert sich nur schwach. Ein Gastbeitrag.
Reisebuch
„Der Höhenflug der Gewerbesteuer ist beendet“, sagt Leonhard Helm. Der Königsteiner Bürgermeister spricht im Interview über die Finanzierung des angenehmen Lebens, Pläne für ein Ukraine-Zentrum und eine neue Stimmung in der Stadt.
Der amerikanische Dirigent Lawrence Foster darf in Polen weder russische Musik aufführen noch russische Solisten einladen. Er ist zerrissen zwischen Mitgefühl mit der Ukraine und der Ablehnung einer nationalistischen Kunstzensur.
Die RTL-Serie „Herzogpark“ handelt von reichen Leuten und versucht, dabei so böse, zynisch und verdorben zu sein, wie es sich das deutsche Fernsehen sonst nicht traut.
Gewalt, Race, Gender: In Amerika lassen Konservative immer mehr Bücher aus Bibliotheken entfernen. Diejenigen, die die sogenannte Cancel Culture beklagen, canceln hier interessanterweise selbst.
Im Namen „der Kinder“ und der „Freiheit“ der Eltern werden in den USA von Konservativen immer mehr Bücher aus Bibliotheken oder von Leselisten verbannt. Zehn repräsentative Beispiele.
Wenn Juristen wissen wollen, wie sich Gesetze im Laufe der Zeit verändert haben, wird die Recherche oft sehr schwierig. Ein privates Projekt mit langer Tradition sorgt für Abhilfe.
Die Premiere von Johannes Kalitzkes Oper „Bühnenerlebnis der Superlative: Kapitän Nemos Bibliothek“ bei den Schwetzinger Festspielen gerät zum Bühnenerlebnis der Superlative.
Ausreise, Isolation, innere Emigration: Die russische Regierung will das intellektuelle Leben der Staatsdoktrin unterwerfen. An Schulen soll das Bewusstsein militarisiert werden.
Concerto Copenhagen und Lars Ulrik Mortensen gehören zur Weltspitze der Alten Musik. Corona hat dem Ensemble übel mitgespielt, aber es hat sich behauptet und kehrt nun an die Oper zurück: mit dem Werk eines Vierzehnjährigen.
Als sich kein Investor fand, wurden die Architekten Grüntuch & Ernst kurzerhand zum eigenen Bauherrn: Im ehemaligen Gerichtsgefängnis an der Berliner Kantstraße ist ihnen der Umbau zu einem Hotel- und Ausstellungszentrum fulminant gelungen.
Viele russische Soldaten, die in der Ukraine kämpfen, kommen aus abgehängten Regionen ihres Landes. Brutalität ist für viele eine alltägliche Kommunikationsform, die sie seit ihrer Jugend eingeübt haben. Ein Gastbeitrag.
Man schimpfte ihn „Kohlrabiapostel“: Felix Kucher erzählt in seinem Roman „Vergarianer“ vom Leben des Reformers Karl Wilhelm Diefenbach.
Endlich wieder Downton Abbey: Der zweite Kinofilm führt nach Frankreich und in die Welt des Films. Und das mit einer sommerlichen Leichtigkeit, die das Ensemble bislang selten hatte.
Nach ihrer Bibliothek wird nun auch die Kunstsammlung der verstorbenen Supreme-Court-Richterin Ruth Bader versteigert und fördert rührend Persönliches zutage.
Eines der legendären Miniaturbücher der Geschwister Brontë kehrt an seinen englischen Entstehungsort zurück: für 1,25 Millionen Dollar..
Eine Ausstellung in Paris zeichnet nach, wie es Jean-François Champollion vor zweihundert Jahren gelang, das Geheimnis der Hieroglyphen zu entziffern.
Erfolgsprogramm Künstlerbücher: Der Verlag der Buchhandlung Walther König zeigt prächtige Werke im Frankfurter Museum Angewandte Kunst.
Kriege, Künste, Krim: Was das Werk des russischen Schriftstellers Iwan Schmeljow auch heute noch so faszinierend macht.
Schnitte durch die Metropole: Esther da Costa Meyer legt eine exzellente Darstellung über den Umbaus von Paris unter Napoleon III. vor.
Um die Hoffnung nicht zu verlieren, greifen die Charkiwer Tag für Tag nach dem Faden, der sie mit der Realität vor dem Krieg verbindet. Doch jeder Einwohner ist eine potentielle Zielscheibe. Ein Lagebericht.
Auf den Kanarischen Inseln hat sich dank glücklicher Umstände eine Weinbaukultur entwickelt, die weltweit ihresgleichen sucht. Nach einer langen Agonie erlebt sie nun eine Renaissance.
Geht es unspektakulärer? Geht es geschickter? Dagmar Leupold macht einen Garderobier zum Helden ihres Roman „Dagegen die Elefanten“.
Wie alle großen Dichter konnte er Herzen berühren, dass es wehtat: Die gesungenen Gedichte von Georges Brassens, erstmals vollständig übersetzt von Gisbert Haefs.
Die Gesamtedition der Briefen des Leipziger Publizisten Christian Felix Weiße ist ein Fest für die Aufklärungsforschung.
Guter Geist der Literatur: Ein Besuch bei der amerikanischen Übersetzerin Tess Lewis, die derzeit Fellow der American Academy in Berlin ist. Sie kam durch Zufall zum Übersetzen – und durch Paul Celan.
Wie viele Dichter schreibt sie mit mehreren Sinnen zugleich, aber am wichtigsten sind ihr Neben-, Hinter- und Widersinn: Der amerikanischen Lyrikerin Mary Ruefle zum Siebzigsten.
1772 von Erbprinz Wilhelm IX. gegründet, erlebte die Hanauer Zeichenakademie eine wechselvolle Geschichte. Ihrem Bildungsauftrag blieb sie fast immer treu. Nun feiert sie Jubiläum.
Der Ukrainekrieg prägt naturgemäß auch das 22. Filmfestival Go East. Es gibt aber noch mehr zu sehen aus der mittel- und osteuropäischen Welt.
Verleihen Sie Bücher? Es macht Freude. Und es ist auch nicht so wichtig, ob sie wieder zurückkommen. Meistens.
Der Breslauer Augenarzt Hermann Cohn warb mit Goethe für die Impfpflicht. Dabei stand ihm die Maske des Dichters vor Augen, die Spuren von Pockennarben konserviert.