Selbstbestimmt alt werden
Alternative Wohnformen für Senioren werden immer wichtiger: Am Rande von Liederbach entsteht ein neues Wohnprojekt, das eine Heimat bis zum Lebensende bieten soll.
Alternative Wohnformen für Senioren werden immer wichtiger: Am Rande von Liederbach entsteht ein neues Wohnprojekt, das eine Heimat bis zum Lebensende bieten soll.
Ihr persönlicher Geschmack wies in andere Richtungen, doch als Königin wurde Elisabeth II. nicht immer ganz freiwillig zu einer Werbefigur der architektonischen Avantgarde.
Mit ihrem Festival eröffnet die Kronberg Academy das neue Casals Forum als Ensemble aus Konzertsaal und Studienzentrum. Namhafte Solisten und acht Orchester stehen auf dem zehntägigen Programm.
Kann ich mal Ihre Wohnung sehen? Zu Besuch auf einer Künstler-Party in Brooklyn, New York
Thomas Hettche hat zwölf prominente Schriftstellerkollegen eingeladen, Novellen von Kleist, Raabe und Benn zu interpretieren: „Das Erdbeben in Chili“, „Zum wilden Mann“ und „Gehirne“.
Peter Sichel ist als Jude aus Deutschland geflohen, arbeitete im Kalten Krieg für die CIA und später als Weinhändler in New York. Nun wird er 100 Jahre alt – und bereut nur zwei Dinge in seinem Leben.
Der Enkel zu Besuch beim Großvater: Lucian Freuds Familienbilder werden im Londoner Sigmund-Freud-Museum gezeigt. Auch das berühmte Sofa des Psychologen hat dort einen Platz.
Seine Ideen im Sand: Heute vor genau 1400 Jahren begann die Wanderschaft Mohammeds von Mekka nach Medina, womit die Zeitrechnung der islamischen Welt beginnt. Das Museum ITHRA hat die Ausstellung dazu.
Karoline von Günderrode
In der Mainzer Martinus-Bibliothek sind zwei unbekannte Gedichte von Karoline von Günderrode entdeckt worden. Sie sind demnächst im Deutschen Romantik-Museum zu sehen.
Robin studiert Management und arbeitet bei der Commerzbank. Bald gibt er seine Masterarbeit ab und macht ein Praktikum bei Deloitte.
Angeblich rufen Bibliotheken in Sachsen und Hamburg dazu auf, Bücher zu verheizen. Wer hat ein Interesse an solchen grotesken Lügen?
Die Verlegerin Lina Muzur liest Ottessa Moshfegh, hört Sophie Hunger, sieht Bilder von Katharina Grosse und ist genervt vom Wind, morgens auf dem Rad
Der Ingeborg-Bachmann-Preis ist nicht alles: Klagenfurt will auch außerhalb des Wettbewerbs als Literaturstadt wahrgenommen werden – mit fragwürdigen Mitteln.
Die Konkurrenz für elektrische Luxus-Limousinen steigt: Der chinesische E-Autohersteller Nio wird in Frankfurt seinen ersten Showroom in Deutschland eröffnen. Und auch eine andere Premiummarke zieht in die direkt Nachbarschaft.
Studentenverbindungen haben einen schlechten Ruf. Ihnen wird unterstellt, sie seien rechtsradikal, frauenfeindlich und elitär. Die Straßburger Turnerschaft Alsatia in Frankfurt will solche Vorwürfe widerlegen und gibt sich offen. Ein Hausbesuch.
Im Juni ist Ghislaine Maxwell zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Nun arbeitet die Komplizin des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein im Gefängnis in einer Bibliothek. Manchen Mithäftlingen gefällt das nicht.
Der Republikaner Blake Masters kandidiert für den Senat. Zusammen mit seinem Vertrauten, dem deutschstämmigen Investor Peter Thiel, will er Amerika einer Herrschaft der Technokraten unterwerfen.
Warum wir in Liebesangelegenheiten wieder häufiger zu Stift und Papier greifen sollten. Der Tag des Briefeschreibens ist der beste Anlass dazu.
Francesca Paganelli kommt aus Sardinien und kombiniert an der Frankfurt School of Finance Philosophie mit Wirtschaft. Neben dem Studium organisiert sie Partys.
Trotz aufflammender Debatten über die Meinungsfreiheit in religiösen Fragen: Die Vorstellung vom Clash of Civilisations hat sich in einer Welt hybrider Identitäten nicht bewahrheitet.
Die derzeit hohen Lebenshaltungskosten treffen vor allem Studierende aus ärmeren Familien oder Alleinerziehende hart. Viele arbeiten nebenher mehr zu Lasten des Studiums. Auch das alte Kinderzimmer kommt vermehrt in Mode.
In der Kelkheimer Stadtbibliothek gibt es zum ersten Mal einen Ferien-Schreibworkshop für Schüler. Die Resonanz ist groß.
Besonders in Asien und Afrika nimmt die Zahl gewaltsamer Konflikte wieder zu. Das hat dramatische Folgen, die gerade wenig im öffentlichen Fokus stehen.
Auf Nummer Sicher, was die Verlagsauswahl angeht, wagemutiger bei Themen und Stilen: die zwanzig Romane von der Longlist des diesjährigen Deutschen Buchpreises
Das Erlebnis islamischer Kunst gab Karl Ernst Osthaus den Maßstab für sein Weltmuseum mit. Nach seinem Tod wurde seine orientalische Sammlung zerstreut.
Darüber reden wir jetzt vier Wochen lang, und womöglich lesen wir sie auch: die zwanzig Bücher der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2022. Auffällig ist die Dominanz der großen Literaturverlage.
Etablierte Autoren und junge, noch eher unbekannte Stimmen: Die Jury des Deutschen Buchpreises 2022 stellt ihre Longlist vor. Zwanzig Autorinnen und Autoren dürfen auf den Preis hoffen.
Yilin Liao erwirbt den Master of Finance an der Frankfurt School of Finance and Management. Seine Art der Studienfinanzierung ist ungewöhnlich.
Junge Stimmen begeistern bei den Innsbrucker Festwochen Alter Musik mit der fulminanten Wiederbelebung einer 340 Jahre alten Oper von Carlo Pallavicino. Ein barocker Erfolg.
Heiner Müller hätte es vielleicht gewusst. Der Besucherschwund könnte ein Symptom dafür sein, dass die Routinen des Betriebs noch nicht Schritt halten mit der Dringlichkeit der jüngsten Umbrüche.
In den Sommerkursen der Hochschulen können Studenten aus dem Ausland Deutsch lernen und Eindrücke von der Rhein-Main-Region sammeln. Erstmals nach der Pandemie gibt es wieder Präsenz-Angebote – doch eine große Uni ist dieses Jahr nicht mit dabei.
Das geblümte Sofa ist nicht mehr da, aber die Goethe-Ausgabe steht im Arbeitszimmer. Und dann ist da noch ein Pool: Besuch im Thomas Mann House bei Los Angeles.
Vor mehr als hundert Jahren sammelte Hans Ostwald das literarische Erbe des Vagabundentums. Die literarische Welt war damals begeistert, dann wurden die „Rinnsteinlieder“ vergessen. Nun erscheinen sie neu in einer Auswahlausgabe.
Das immer noch kriegsversehrte Prishtina wird nach hundert Tagen Manifesta eine andere Stadt sein. Der Besuch der Wanderbiennale für zeitgenössische Kunst lohnt schon jetzt.
Auf den Stufen der Public Library von New York traten sechzehn Kollegen und Freunde von Salman Rushdie auf, um Solidarität mit dem bei einem Attentat schwerverletzten Schriftsteller zu zeigen.