Beethoven boxt mit den Zwanzigerjahren
Das Menschliche kommt zuerst: In Kronberg ergänzen einander Virtuosentum und Pädagogik. Jetzt wurde das Streicherfestival eröffnet. Es jährt sich zum dreißigsten Mal.
Das Menschliche kommt zuerst: In Kronberg ergänzen einander Virtuosentum und Pädagogik. Jetzt wurde das Streicherfestival eröffnet. Es jährt sich zum dreißigsten Mal.
Keiner kennt Roms Renaissancearchitektur wie er: An diesem Montag wird der Kunsthistoriker Christoph Luitpold Frommel neunzig Jahre alt.
Die Krise auf dem Wohnungsmarkt hat gerade erst begonnen. Freuen können sich nur die Gegner von Neubauten. Der Preis für den Stillstand ist hoch.
Kann man Bergbauer und Bildhauer sein? Der Südtiroler Lois Anvidalfarei arbeitet seit dreißig Jahren in diesem Spagat und hat längst gelernt, Himmel und Erde zu verbinden.
Seit Freitagabend wird auf dem Cannstatter Volksfest gefeiert. Die Stuttgarter scheuen den Vergleich mit der Wiesn nicht. Im Gegenteil: Es gibt Kampfansagen.
Immer häufiger widmen sich Museen aktuellen gesellschaftlichen Debatten, etwa zu Protestaktionen, der Kommunikation in der Klimakrise und zur Streitkultur.
Wer mit Kindern nach Dubai, Doha oder Abu Dhabi fliegt, kann dort einiges entdecken – die Eltern sollten aber die Jahreszeit im Blick haben.
Ein „Marshallplan“ für Kiew: Architekten, Politiker und große Konzerne überbieten sich mit Ideen für den Wiederaufbau der Ukraine. Nicht alle sind im Interesse des kriegszerstörten Landes.
Mit 36 Jahren war sie bereits in der Tate Modern London und auf der Biennale in Venedig. Nun hat Thao Nguyen Phan ihre erste großen Einzelschau in Mailands Hangar Bicocca. Ein überzeugender Schritt.
Sie hat die „Berger Bücherstube“ zu einer Heimstatt der Literatur im Stadtteil gemacht und sich für das Stadtschreiberhaus engagiert.
Der schwedische Bestsellerautor Stieg Larsson hat bis zu seinem Tod 2004 den Mordfall Palme zu lösen versucht. Eine spannende Doku schildert seine Recherchen, die der Autor Jan Stocklassa fortgeführt hat. Am Ende hat man hier vor allem: Zweifel.
Dornburg an der Saale hat einiges zu bieten: Drei Schlösser, ein halbes Dutzend Gärten und Pflanzenpracht laden zur Zeitreise ein.
Der spanische Fußball kommt nach dem Kuss-Eklat bei der WM-Siegerehrung nicht zur Ruhe: Die Weltmeisterinnen lassen ihre Trainerin ins Leere laufen – und zwingen den Verband zu Reformen.
Saudi-Arabien will die Megacity der Zukunft in die Wüste bauen: „The Line“, 200 Meter breit, 170 Kilometer lang. In Venedig werden Entwürfe für das Innere der Bandstadt präsentiert. Es erinnert an den Futurismus vergangener Jahrzehnte.
Erstmals sind ihre Arbeiten in einer Solo-Ausstellung in Deutschland zu sehen: Maruša Sagadin hat die Rotunde der Schirn Kunsthalle farbenfroh eingerichtet.
Trotz aller Unkenrufe wird das Humboldt-Forum allmählich erwachsen. Beim Jahresempfang beschwört der Intendant den Gemeinschaftsgeist des Hauses. Vom Kreuz auf der Schlosskuppel redet niemand mehr.
Die Unternehmerlegende Adriano Olivetti verstand es, die begabtesten Designer und Architekten seiner Zeit um sich zu scharen. Axolight hat eine Leuchte neu interpretiert, die Gabetti & Isola Ende der Sechzigerjahre für ihn entworfen haben.
Das Hochhausensemble „Four“ in der Frankfurter City erwartet die ersten Mieter, Binding-Bier aus Frankfurt ist Geschichte und einmal mehr gibt es Ärger beim Wiesbadener Busunternehmen Eswe. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Von der Schwulenszene ins Königshaus: Zum Tod des Modefotografen und Fotokünstlers Erwin Olaf.
Ging es beim gemeinsamen Trinken um Religion und Philosophie, oder doch nur um den Alkohol? Eine Ausstellung im Aschaffenburger Pompejanum beschäftigt sich mit dem griechischen Symposion.
In Hofheim wird in diesem Monat ein neuer Erster Stadtrat gewählt. Der Abstimmung stellen sich Bewerber von CDU und den Grünen.
Er wurde beleidigt, angezündet und mit fremden Kuppeln bekrönt. Und jetzt zeigt ein Werbefilm der CDU anstelle des ehrwürdigen Berliner Baus den Präsidentenpalast Georgiens in Tbilissi. Ein Reichstag-Fake mit Vorgeschichte.
Was tun, wenn man in Stuttgart eine Aufenthaltsgenehmigung verlängern will? Zelt aufstellen und vor dem Amt übernachten. Aber nicht einmal das hilft.
Wohnbuch-Autorin Ute Laatz über die Kunst, Nuancen zu sehen, Räume als Experimentierfeld und warum man nicht jedem Farbtrend nachjagen muss.
Ein Hotel mit Flügeln aus Beton: Das TWA Terminal am Flughafen JFK in New York hat auch zweckentfremdet nichts von seiner Anziehungskraft eingebüßt.
Er ist und bleibt ein Frankfurter Verleger: Am 20. September wird Joachim Unseld 70 Jahre alt.
Mit dem Abzug der UN-Friedensmission MINUSMA nehmen die Angriffe von Islamisten und Tuareg-Rebellen in Mali wieder zu. Vor allem in Timbuktu ist die Lage dramatisch.
Ein grenzüberschreitendes Glück: Der Künstler Luc Tuymans und die Schauspielerin Edith Clever begegnen sich in der Berliner Akademie der Künste.
Das Buchheim Museum am Starnberger See bekommt einen Anbau, weil die Sammlung stark gewachsen ist. Der Freistaat lässt sich das 14 Millionen Euro kosten.
Ex-Puma-Chef Jochen Zeitz ist einer der wichtigsten Sammler afrikanischer Kunst. Hier spricht er über das nötige Vermögen, den Segen des Bischofs und wie er einmal eine ganze Ausstellung kaufte.
Die UNESCO erweitert die Liste des Weltkulturerbes um die jüdisch-mittelalterlichen Stätten in Erfurt. Für Deutschland ist es der 52. Welterbetitel.
Rodolfo Dordoni war einer der ganz Großen unter den italienischen Möbeldesignern. Der Mailänder, der bis zuletzt unermüdlich gearbeitet hat, ist im August unerwartet gestorben.
Von Wohnmobilen in Neu Delhi bis zu Zelten in Hongkong: Eine Frankfurter Ausstellung geht der Architektur von Protestbewegungen nach.
In Frankfurt entsteht das erste große Hochhausensemble aus einem Guss. Vier Türme zählt das neue „Four Frankfurt“ im Herzen der City. Sie werden die Stadt nicht nur optisch verändern.
20 Jahre nach dem Umbau ist endlich ein Konstruktionsfehler beseitigt, der es den Theatermachern erschwert hat, die oberen Etagen des Mollerbaus zu nutzen. Ein Panorama-Fahrstuhl führt nun bis unter die Glaskuppel.
In Spanien wurde 1923 zu einem Schicksalsjahr. Ein Militärputsch brachte Miguel Primo de Rivera an die Macht. Nicht einmal sieben Jahre später war die Diktatur am Ende. Folgen hat sie bis heute. Ein Gastbeitrag.