Die Sprache eines autoritären Herrschers
„Volksfeinde“, „globaler Krieg“, „Zerstörung des Staates“: Die Trump-Regierung und manche ihrer Mitglieder sind auch in ihrem Vokabular maßlos. Vieles daran erinnert an autoritäre und totalitäre Regime.
„Volksfeinde“, „globaler Krieg“, „Zerstörung des Staates“: Die Trump-Regierung und manche ihrer Mitglieder sind auch in ihrem Vokabular maßlos. Vieles daran erinnert an autoritäre und totalitäre Regime.
Seit der Skandalrede von Björn Höcke haben AfD-Funktionäre vor zwei Männern große Ehrfurcht: den Chefs des Verfassungsschutzes und des Bundesverfassungsgerichts.
In den Vereinigten Staaten wurde Adolf Hitlers altes Telefon für 243.000 Dollar verkauft. Doch wer ist bereit so viel für eine NS-Devotionale zu zahlen?
Ein amerikanisches Auktionshaus hat Hitlers Reisetelefon im Angebot. Das Gerät hat eine bewegte Geschichte, Macken und einen stolzen Preis.
Kaum hat die AfD-Spitze den Parteiausschluss Björn Höckes beantragt, sorgt schon das nächste Parteimitglied für einen Eklat. Eine Bundestagskandidatin sorgt in einer Chatgruppe für Aufsehen – mit einem Bild von Adolf Hitler.
Widerstand des Auslandes musste Hitler am 12. März 1938 bei seinem „Griff über die Grenzen“ nicht fürchten. Italien, das vier Jahre zuvor am Brenner aufmarschiert war, hatte vor der deutschen Intervention ein Placet erteilt. Von Großbritannien und Frankreich waren nur Proteste erwartet worden.
Jahrelang hatte sich der österreichische Staat mit der Besitzerin von Hitlers Geburtshaus gestritten, dann wurde sie enteignet. Doch der Konflikt ist damit nicht beendet: Jetzt hat sie geklagt.
Der Architekt möchte den Ursprungszustand des Gebäudes wiederherstellen und die nach dem Krieg vor der Riesensäulenreihe gepflanzten Linden fällen. Er sieht das Haus vor lauter Bäumen nicht.
Papst Franziskus hat angesichts der Krisenzeiten in Europa vor Populismus und Abschottung gewarnt. Ängste und Sorgen führten Menschen dazu, nach Heilsbringer zu suchen, „die uns unsere Identität wiedergeben“. Das sei auch 1933 in Deutschland geschehen.
Mussolini, von Hause aus denkbar antiklerikal, war das klerikale Rom eine Messe wert. Die Kirche half ihm, seine Macht zu konsolidieren.
Mit der Neuverfilmung des Karl-May-Klassikers „Winnetou“ hat RTL Glück, doch die geplante Hitler-Serie ist abgesagt. Programmgeschäftsführer Frank Hoffmann im Gespräch.
Bereits 1919 machte der Alldeutsche Verband mit seiner „Bamberger Erklärung“ deutlich, dass er „in schärfster nationaler Opposition“ zur Weimarer Republik stehe und unermüdlich an der Wiederaufrichtung von „Bismarcks Werk“ arbeiten werde.
Bisher galten die Nazis der ersten Stunde als Hitlers treueste Anhänger. Ein Wissenschaftler entlarvt den Mythos mithilfe von Millionen Karteikarten aus der Nazi-Bürokratie.
Bernd Schwipper möchte „auf das Geschichtsbewusstsein der Mehrheit der Deutschen“ einwirken. Das wird ihm sicher nur bei den Anhängern der alten Verschwörungstheorie gelingen, die schon immer wussten, dass Hitlers Eroberungskrieg nur eine Art von Notwehr gewesen war.
Die Rechtspopulisten versuchen, ihre Anhänger zu emotionalisieren. Eine Holocaust-Überlebende fühlt sich an die frühen Hitler-Jahre erinnert.
Das wichtigste Amt, das Carl Eduard von Coburg von 1933 bis 1945 bekleidete, war das des Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes. Er erwies sich hier als ein williger und treu ergebener Unterstützer des Nationalsozialismus, Hitler versilberte ihm die Gefolgschaft mit hohen Aufwandsentschädigungen.
Nachweislich hat Adolf Hitler Karl Haushofers Buch „Dai Nihon“ gelesen, höchstwahrscheinlich auch dessen „Zeitschrift für Geopolitik“. Hat aber Haushofer Anfang der zwanziger Jahre Hitlers Denken entscheidend beeinflusst?
Es galt als Ausflugsziel für Neonazis aus Europa, nun soll das Geburtshaus von Adolf Hitler abgerissen werden. Für den Platz im österreichischen Braunau am Inn gibt es bereits Pläne.
Der britische Außenminister Boris Johnson ruft zu Demonstrationen vor der Russischen Botschaft auf – und sorgt für diplomatische Aufregung. Darauf hat man in London längst gewartet.
War Adolf Hitlers Gerede von den „Wunderwaffen“, die dem Krieg noch eine entscheidende Wende geben würden, doch kein Propaganda-Coup, sondern eine reale Gefahr? Arbeiteten deutsche Physiker und Fachleute etwa an einer neuartigen Vernichtungswaffe?
Ein Historiker will herausgefunden haben, dass Hitler schon 1923 unter falschem Namen seine eigene Biographie veröffentlicht hat. Ist da tatsächlich ein wichtiges Stück Zeitgeschichte aufgetaucht? Ein weiterer Historiker bezweifelt das.
Jetzt nimmt sich der unmögliche philippinische Präsident Duterte auch noch Hitler zum Vorbild. Die Reaktionen folgen prompt. Die Botschafterin wird ins Auswärtige Amt gebeten.
Es liegt auf der Hand, dass die Frage, wer den Reichstag am späten Abend des 27. Februar 1933 angezündet und damit jene verhängnisvolle Entwicklung hin zur Hitler-Diktatur in Gang gesetzt habe, gewissermaßen zu den Eine-Million-Dollar-Fragen der Geschichtswissenschaft zählt.
Er war stolz darauf, wie Hitler am 20. April geboren zu sein: Der Münchner Amokläufer war zwar nicht in die rechtsextreme Szene eingebunden, trotzdem war er eindeutig rassistisch. Das hat die F.A.Z. erfahren. Der Deutsch-Iraner hasste Türken und Araber.
Die Verschwörer des 20. Juli 1944 hatten Verbündete in Frankfurt. Sie sollten nach dem Putsch die zivile Verwaltung der Stadt übernehmen. Erst jetzt werden die Details bekannt.
Serdar Somuncu ist prollig und vulgär – und eine kluge Stimme in deutschen Talkshows. Bekannt geworden ist er mit „Mein Kampf“-Lesungen. Wer ist dieser Mann?
Ende eines jahrelangen Ringens: Das Geburtshaus von Adolf Hitler gehört in Zukunft dem österreichischen Staat. Es gibt schon Überlegungen, was mit dem Haus geschehen soll. Der Denkmalschutz ist aber ein Problem.
In der Phase von November 1918 bis Ende April 1919 stützte ausgerechnet Adolf Hitler - „der streunende Hund“ - linke Revolutionäre in München und gehörte einer Einheit an, die Kurt Eisner „treu verbunden“ war. Darüber schwieg er sich in seinem 1925 erschienenen Buch „Mein Kampf“ aus.
Hitlers Hetzschrift als Zeitungsbeilage? Damit hat die rechtsgerichtete Zeitung „Il Giornale“ am Wochenende ihre Leser überrascht. Empörte Reaktionen folgten prompt.
Die konservative italienische Zeitung „Il Giornale“ legt ihrer Samstagsausgabe Hitlers Hetzschrift „Mein Kampf“ bei. Ministerpräsident Renzi und die jüdische Gemeinschaft reagieren empört.
Ein Münchner Auktionshaus versteigert, was von Nazi-Größen übrig ist – angeblich im Dienste von Forschung und Aufklärung. Doch steckt dahinter nicht vielmehr ein großes Geschäft?
Anders als bisher von Forschern angenommen, starb Hitlers Bruder Otto, als Hitler schon drei Jahre alt war. Auch die Todesursache war bisher unbekannt: eine schwere Behinderung.
An der Universität Heidelberg ist die Neuausgabe von „Mein Kampf“ Seminarstoff. Wie begegnen Studenten diesem Buch?
Boris Johnson, der Wortführer der Brexit-Befürworter, sieht Parallelen zwischen der EU und Hitlers kontinentalen Machtansprüchen. Deutschland wirft er vor, Italiens Wirtschaft „zu übernehmen“ und Griechenland „zu zerstören“.
In den sechziger Jahren schrieb Ernst Jünger dem Literaturnobelpreisträger Ivo Andrić eine Postkarte. Er bekam nie eine Antwort. Aus gutem Grund.
Warum ist Boris Lurie so unbekannt? Und was bedeutet NO!art? Das Jüdische Museum in Berlin zeigt seine alarmierende Gegenkunst.