Die Hitler-Glocke von Herxheim läutet bald wieder
Die umstrittene Hitler-Glocke im rheinland-pfälzischen Herxheim bleibt hängen und soll bald wieder läuten. Die Gemeinde sieht sie als Mahnmal – gegen Gewalt und Unrecht.
Die umstrittene Hitler-Glocke im rheinland-pfälzischen Herxheim bleibt hängen und soll bald wieder läuten. Die Gemeinde sieht sie als Mahnmal – gegen Gewalt und Unrecht.
Im Spätwinter 1943 war das Scheitern der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg abzusehen. In diesem Moment der Schwäche wurden die Geschwister Scholl – im Grunde schwache Gegner – zu hochgefährlichen Feinden.
Der typische „Reichsbürger“ ist männlich, über 50 Jahre alt und fühlt sich betrogen von der Politik. Die Behörden gehen verstärkt gegen diese Menschen vor. Was treibt sie an?
In der Tötungsanstalt in Hadamar wurden während des National-sozialismus 1000 Patienten aus Frankfurt vergast. An sie und rund 9000 weitere Euthanasie-Opfer erinnert ein Denkmal auf dem Goetheplatz.
Ferdinand Porsche – skrupellos und opportunistisch: Wie es der Konstrukteur im „Dritten Reich“ mit seinen Autos nach ganz oben schaffte.
Viele taten es. Sie „erahnten“ den Willen Hitlers und übten vorauseilenden Gehorsam. Ein Beispiel aus München.
Wie ein Nazi-Staatsanwalt in den sechziger Jahren in Glashütten zu Amt und Würden kam, beleuchtet ein Beitrag im aktuellen Jahrbuch des Kreises. Der Umgang mit diesem Teil der Nachkriegsgeschichte sorgt in der Gemeinde für Streit.
Weil die Besitzerin das Bild nicht mehr bei sich zu Hause haben wollte, vermachte sie ein Aquarell von Adolf Hitler an ein Institut in Amsterdam. Ihr Vater hatte es erstanden – und die Signatur erst danach bemerkt.
Zu Gast bei Hitler: John Boynes Roman „Der Junge auf dem Berg“ ist nicht nur eine Art literarischer Gegenschuss zum „Jungen im gestreiften Pyjama“, dem Welterfolg des irischen Schriftstellers aus dem Jahr 2006.
Ein indonesisches Museum stellt Adolf Hitler als Wachsfigur aus – vor einem Bild aus Auschwitz. Dann kommt es zum Protest.
Das deutsche „Unternehmen Zitadelle“ führte im Sommer 1943 zur größten Panzerschlacht der Geschichte. Roman Töppels übersichtliche Studie ist auch für den militärhistorisch interessierten Laien gut lesbar geschrieben. Generalfeldmarschall Erich von Manstein, der als größtes operative Talent an Hitlers Ostfront gilt, verschwieg in seinen Memoiren, dass die Idee zu einer letzten deutschen Großoffensive im Osten von ihm selbst stammte.
Was geschah wirklich in Pasewalk? Volker Elis Pilgrim untersucht die Sexualität Hitlers und entdeckt eine Leerstelle. Dem Leser wird bei der Lektüre übel.
Finis Germaniae: Peter Keglevics hat einen Pikaro-Roman über die letzten Tage des Nationalsozialismus geschrieben. Der reichlich vorhandene Klamauk unterminiert geradezu jede tiefere Bedeutung.
Noch im März verglich der AfD-Vorstand Björn Höcke mit Adolf Hitler und strebte seinen Ausschluss an. Nun wird Höcke selbst als Vorstandsmitglied ins Spiel gebracht.
Hitler war nicht gut, aber er wollte das Richtige – so äußerte sich der japanische Finanzminister Taro Aso. Nach Protest rudert er nun zurück.
Der Parlamentarismus von Weimar war dem Konzernchef Fritz Thyssen von Anfang an suspekt. Er hielt damit auch im Ausland nicht hinter dem Berg, im Urteil der „Frankfurter Zeitung“ eine „unerhörte Geschmacklosigkeit“. Auch die von Gustav Stresemann betriebene Verständigungspolitik lehnte er ab.
In einer pfälzischen Kirche hängt eine Glocke mit der Aufschrift „Alles für’s Vaterland Adolf Hitler“. Nun regt sich dagegen Protest. Doch die Landeskonservatorin will den 240 Kilo schweren Klangkörper dort hängen lassen.
Jahrelang wurde um die Zukunft des Geburtshauses von Adolf Hitler gerungen. Jetzt hat ein österreichisches Gericht entschieden: Die Enteignung war rechtens.
Bis in seine Jugend hinein hatte unser Autor kein Problem mit seinem Vornamen. Dann aber kamen die irritierten Blicke seiner Umgebung und mit ihnen die Frage: Was hatten seine Eltern sich bloß gedacht?
Hinter einer Geheimtür in der Bibliothek eines Antiquitätenhändlers hat die argentinische Polizei Nazi-Relikte entdeckt. Wie sind sie dort hingelangt?
1932 steigt die NSDAP in freien Wahlen von einer rechtsextremen Splitterpartei zur stärksten Kraft auf. Waren die Nationalsozialisten – was Mitglieder und Wähler betrifft – wirklich Ausdruck eines „Extremismus der Mitte“?
Eine Widmung bringt Steinaus Bürgermeister in Bedrängnis: Aufgetaucht ist sie in einem Buch über Hitlers Sekretär Martin Bormann. Nun holt der Bürgermeister sich rechtlichen Beistand.
Eine Demokratie muss nicht deswegen scheitern, weil sie Gegenwind bekommt. Sie scheitert nur dann, wenn sie keinen Rückenwind bekommt, etwa von Politikern und den Medien. Das zeigt das Beispiel der Weimarer Republik.
Er ist wieder da: Bernd Mottl inszeniert George Taboris Farce „Mein Kampf“ am Staatstheater Wiesbaden. Bibel- und Pornographieverkäufer inklusive.
„Fanatismus wird Heilsprinzip“ – Thomas Manns Diagnose aus dem Jahr 1930 war Rückblick und Vorahnung zugleich: Die Weimarer Republik war in höchster Not. Auch heute ist die Idee der Freiheit nicht ungefährdet. Was ist zu tun? Ein Gastbeitrag.
Mit einem fragwürdigen Vergleich zwischen Adolf Hitler und Baschar al Assad bringt sich Trumps Pressesprecher in Bedrängnis. Ein Klarstellungsversuch floppte bereits. Kritik kommt auch aus Deutschland. Nun rudert Sean Spicer zurück.
„Nicht einmal so jemand wie Hitler . . .“: Donalds Trumps Sprecher Sean Spicer irritiert mit einer merkwürdigen Aussage zu Assads Giftgasangriff. Sein Erklärungsversuch macht es nur noch schlimmer.
Franz von Papen ließ sich nicht nur von Hitler manipulieren, sondern wohl auch von seinen Vertrauten. So gelang es einer in der alten Bürokratie der Reichshauptstadt gut vernetzten Gruppe, die Etablierung der Vizekanzlei als Behörde durchzusetzen.
Der Machtkampf in der AfD wird immer aggressiver: In dem von Frauke Petry unterzeichneten Antrag, Björn Höcke aus der Partei auszuschließen, wird diesem offenbar „übergroße Nähe zum Nationalsozialismus“ attestiert.
Wie kann denn so etwas passieren? Im Malbuch einer niederländischen Drogeriekette fand sich eine Hitlerfigur. Der Protest ließ nicht lange auf sich warten.
Otto Kleinknechts Erinnerungen berichten davon, dass es neben den „furchtbaren Juristen“ wie Roland Freisler unzählige Beamten und Richter gab, die das taten, was Vertreter einer Funktionselite tun: Sie funktionierten, und dabei schien es fast gleichgültig, welchem System sie dienten.
Zwischen Preußen, Mölln und der PKK: Seit der Zeit des Ersten Weltkriegs blicken die Türken mit gemischten Gefühlen auf Deutschland. Das nutzt die Regierung aus.
Zwischentöne statt Parolen: Zehn Darmstädter Fotografen setzen sich mit dem Unwort des Jahres 2016 auseinander - „Volksverräter“. Zu sehen an der Technischen Universität.
Donald Trump als Vergewaltiger, Donald Trump in einer Reihe mit Adolf Hitler, und ein von der Freiheitsstatue geköpfter Donald Trump – die Düsseldorfer Karnevalswagen fallen in diesem Jahr besonders „gepfeffert“ aus.
Fast 250.000 Dollar hat ein Unbekannter für das Telefon Adolf Hitlers gezahlt. Experten sind aber überzeugt, dass die Geschichte zu dem Apparat so nicht stimmen kann. Schon mit dem Hörer fängt es an.
Der Kopp-Verlag wurde mit Ufo-Büchern groß. Dann kam die Flüchtlingskrise. Seither sammeln sich um den Verlag Ufologen, Rechtsextreme und Verschwörungstheoretiker. Ein Besuch, der die Augen öffnet.