Tiefe Wirtschaftskrisen auch ohne Lockdown
Die Staaten haben sehr verschieden auf Corona reagiert. Wirtschaftlich sind die Folgen aber verblüffend ähnlich.
Die Staaten haben sehr verschieden auf Corona reagiert. Wirtschaftlich sind die Folgen aber verblüffend ähnlich.
Bund und Länder sind gefesselt im Schleudertrauma des Frühjahrs-Lockdowns. Wo kein Spielraum ist, bleiben nur Appelle. Das letzte Wort hat Corona.
Wissenschaftler aus Mailand und Siena wollen nachgewiesen haben, dass Sars-CoV-2 schon im September 2019 in Italien kursiert habe. Dafür gebe es „keinerlei Beweise“, kontert eine Forscherin aus Padua.
Steigende Corona-Infektionszahlen nach internationalen Spielen, finanzielle Einbußen und kein Plan B: Der Bundesliga droht Unheil. Die zweite Welle ist auch im Fußball angekommen. Die Folgen könnten gravierend sein.
Spaniens Hauptstadtregion geht einen Corona-Sonderweg: Statt die gesamte Region herunterzufahren, setzt man auf selektive Ausgangsbeschränkungen in besonders stark heimgesuchten Zonen. Erste Erfolge zeichnen sich ab.
Wegen hoher Infektionszahlen beschließt Österreich einen harten Lockdown. Die meisten Geschäfte und alle Schulen schließen. „Treffen Sie niemanden!“, sagt Bundeskanzler Sebastian Kurz. Die Opposition übt heftige Kritik.
Wenn Politik auf Wirtschaft trifft: Der Innenminister Baden-Württembergs, Thomas Strobl, und dm-Chef Christoph Werner über den Kampf gegen das Virus, seltsame Weihnachten und die Fans von Friedrich Merz.
Italien ist entsetzt über ein Video aus der Cardarelli-Klinik in Neapel. In der Notaufnahme herrscht Chaos, ein alter Herr stirbt auf der Toilette. Die einen finden das Video schlimm, die anderen die Zustände, die es bezeugt.
In Italien gibt es mittlerweile wieder so viele Corona-Opfer wie vor sieben Monaten. Immer mehr Zonen werden vollständig abgeriegelt. Warum bekommt die italienische Regierung die Lage nicht in den Griff?
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther schwärmt von der Kanzlerin: Ihr Wort habe absolutes Gewicht in Sachen Corona. Der CDU gehe es derzeit vor allem ihretwegen gut. Aber was kommt nach Merkel?
Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts flacht die Kurve der Neuinfektionen langsam ab. Entwarnung geben mag Präsident Lothar Wieler deshalb noch lange nicht. Im Gegenteil: Eine Entwicklung beunruhigt ihn.
Auch während der Pandemie sei es sicher, zum Zahnarzt zu gehen, sagt der Chef der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung, Wolfgang Eßer. Doch es kommen weniger Patienten – den Praxen drohe eine Pleitewelle.
Die Befürchtungen waren immer da, nun gibt es auch bei den deutschen Handball-Nationalspielern einen Corona-Fall nach dem Spiel in Estland. Die Folgen für den dichten Terminplan sind noch unabsehbar.
Der Wahlsieg Joe Bidens sorgt an den Märkten rundum für Optimismus. Einige warnende Stimmen gibt es aber dennoch.
Die Corona-Krise wirkt als Beschleuniger für elektronische Gesundheitsleistungen. Denn viele Praxen sind wieder überlastet, und Nicht-Corona-Patienten zögern aktuell, zum Arzt zu gehen, obwohl sie medizinische Versorgung benötigen.
Ein Aufruf an die Jungen: Wer Covid-19 immer noch für harmlos hält und danach handelt, der sehe hin, was sich gerade in den Kliniken tut.
In ihrer Herbstprognose rechnet die Kommission für dieses Jahr mit einem historischen Einbruch der Wirtschaftsleistung in der EU von 7,4 Prozent. Das Vorkrisenniveau werde so schnell nicht wieder erreicht.
In den ersten Alten- und Pflegeheimen nehmen die Corona-Fälle wieder zu. Eine Frankfurter Einrichtung beklagt mehrere Tote. Besuche sind dort nicht mehr erlaubt.
In den französischen Krankenhäusern spitzt sich die Lage dramatisch zu. Abgeordnete weigern sich dennoch, den Gesundheitsnotstand bis zum Februar zu verlängern. Der Gesundheitsminister reagiert mit einem Wutanfall.
Peking hat die Pandemie mit den Methoden einer Diktatur eingedämmt. In der Bevölkerung kommt das gut an – auch wegen der effizienten Propaganda, aber nicht nur deshalb.
Kranke auf den Fluren der Krankenhäuser und Leichname in Kellern: In vielen Gebieten Russlands führt der rasche Anstieg von Covid-19-Infektionen zu dramatischen Situationen.
Ob Wirte, Künstler oder normale Bürger: So mancher kritisiert die verschärften Corona-Regeln harsch. Der Frankfurter Verfassungsrechtler Georg Hermes über die Frage, ob die Politik zu weit gegangen ist.
Die Labordiagnostik gerät an ihre Grenzen, doch Schnell- und Selbsttests versprechen Abhilfe. Worum genau handelt es sich dabei – und wer darf solche Tests vornehmen? Ein Gastbeitrag.
Im Angesicht der zweiten Welle der Corona-Pandemie sinkt der Ölpreis weiter. Auch an den Tankstellen gab es am Wochenende wieder relativ günstige Preise.
In den hessischen Hochschulen beginnt das Wintersemester wegen der Corona-Pandemie weitgehend digital. Dass Online-Lehre funktioniert, hat sich im Sommer gezeigt. Doch etwas Wichtiges fehlt.
Mit Lockdowns und Massentests stemmt sich Europa gegen die Ausbreitung des Coronavirus. In Spanien und Italien schlagen die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen zunehmend in Gewalt um.
„Die Infektionslage ist besorgniserregend“, sagt Deutschlands oberster Krankenhausvertreter – und fordert neue Prämien für freigehaltene Betten. Andernfalls könnten kirchliche wie private Häuser in finanzielle Not geraten.
Sportlich schwächeln die italienischen Klubs in Europa, finanziell gibt es durch die Corona-Krise große Probleme. Doch Hilfe kommt nicht. Finanzspritzen für den Profibetrieb sind politisch kaum zu vermitteln.
Im Sommer überboten sich die Schweizer Kantone mit Lockerungen. Inzwischen musste die Regierung in Bern scharfe Maßnahmen gegen Corona ergreifen.
Die versprochene Wirtschaftshilfe wird die Belastungen für Veranstaltungs-Fachleute und Restaurantbesitzer nicht ausgleichen können. Eine Debatte darüber ist wichtig – aber man hätte all dem besser vorbeugen können.
Nicht nur die Bürger müssen lernen, verantwortungsbewusst mit dem Virus zu leben. Auch die Finanz- und die Geldpolitiker müssen es schaffen, mit dem Virus umzugehen, ohne permanent Krisenpolitik zu betreiben.
Um die Pandemie in den Griff zu bekommen, verschärft Bayerns Ministerpräsident Söder die Corona-Maßnahmen. Die Polizei soll die Regeln auch im privaten Raum durchsetzen, Nachbarn könnten „entsprechende Hinweise“ geben. Das kommt nicht überall gut an.
Kritik ist berechtigt und nötig. Eine „Corona-Diktatur“ ist Deutschland aber nicht. Auch die Opposition sollte in diesen Zeiten nicht überreagieren.
Das hessische Kabinett beschließt neue Corona-Regeln, wie mit dem Bund vereinbart. Der Druck auf das Gesundheitssystem erhöht sich unterdessen weiter.
Merz keilt aus +++ Essay von Friedrich Merz +++ Greser & Lenz +++ Kritik an Corona-Maßnahmen +++ Schöner Start in den Tag
Die zweite Corona-Welle verunsichert Familien. Wie sollen sie sich verhalten? Es lohnt sich, über Hybridmodelle zwischen familiärem Lockdown und Normalität nachzudenken.