Der Vater des „Gottesteilchens“
Er hatte erkannt, wie Elementarteilchen zu ihrer Masse kommen. Fünfzig Jahre später bekam er für diesen Geistesblitz den Physiknobelpreis. Am Montag ist Peter Higgs im Alter von 94 Jahren gestorben.
Er hatte erkannt, wie Elementarteilchen zu ihrer Masse kommen. Fünfzig Jahre später bekam er für diesen Geistesblitz den Physiknobelpreis. Am Montag ist Peter Higgs im Alter von 94 Jahren gestorben.
Ob Kernfusion, Krebsbehandlung oder Drohnenabwehr – Laseranwendungen haben das Potential, die Welt zu verändern. In Rumänien steht die leistungsstärkste Anlage, die je errichtet wurde. Ein Besuch beim Maß aller Dinge.
Wunder anstelle von Wahrheit: Mit der Serienadaption von Cixin Lius „The Three Body Problem“ versucht Netflix endlich ein Epos zu schaffen, das mehr ist als ein hausgemachter Hype.
Er hat bei Lise Meitner geforscht, war Chef des Forschungszentrums Cern und ist einer der Väter der Synchrotronanlage Sesame in Jordanien. Heute feiert der Wissenschaftsdiplomat Herwig Schopper seinen hundertsten Geburtstag.
In Berlin herrscht zunehmend Misstrauen gegenüber internationalen Forschungskooperationen.
Untersuchungen in einem Teilchenbeschleuniger zeigen: Zum Schutz vor Schimmel hat Rembrandt die Leinwand seiner „Nachtwache“ behandelt, wie es bei ihm und seinen Zeitgenossen bislang noch nicht entdeckt worden ist.
Das Bundesforschungsministerium scheint bei der Finanzierung des Teilchenbeschleunigers am GSI Helmholtzzentrum in Darmstadt weiter auf Russland zu setzen. Auf Nachfragen reagiert es ausweichend.
Am CERN bei Genf wird an der Teilchenbeschleunigung geforscht. Nun hat der Architekt Renzo Piano für das Forschungsinstitut ein Besucherzentrum gebaut.
Zum 100. Geburtstag der Sopranistin Maria Callas fasst die größte bislang erschienene CD-Edition die Vielseitigkeit und die Waghalsigkeit in deren Gesang zusammen.
Antimaterie unterliegt genauso der Gravitation wie Materie, wurde nun nachgewiesen. Das Gegenteil wäre sehr erstaunlich gewesen, aber gerade deswegen war diese Messung so wichtig.
Antimaterie unterliegt genauso der Gravitation wie gewöhnliche Materie, haben Wissenschaftler nun nachgewiesen. Das Gegenteil wäre sehr erstaunlich gewesen, aber gerade deswegen war diese Messung so wichtig.
Vor zwei Jahren nagte das Experiment „Myon g-2“ an der etablierten Theorie der Mikrophysik. Seitdem wurde gespannt darauf gewartet, ob sich die Diskrepanz erhärtet. Die Antwort ist da – aber komplizierter als erwartet.
Für sonst kaum behandelbare Tumore kann das privatisierte Uni-Klinikum Marburg weiter die Partikeltherapie anbieten. Doch zahlen die Krankenkassen fortan kaum mehr als bisher. Auch die Laufzeit bereitet Sorgen.
Trotz Rekordpräzision bei seiner Vermessung offenbart das Elektron kein exotisches Verhalten. Für Teilchenphysiker ist das enttäuschend. Sie hätten gerne Hinweise auf ein besseres grundlegendes Modell.
Teure Energie bremst Forschung und Lehre. Die Finanzierung hält nicht Schritt. Es drohen Personalabbau – und mancherorts höhere Studiengebühren.
Peter Weibels letzte Ausstellung am ZKM vereint, was für ihn zusammengehörte: Medien, Wissenschaft und Natur schaffen in „Renaissance 3.0“ die Zukunft – und eine Schau, die man mehr als einmal besuchen kann.
Das Uni-Klinikum in Gießen und Marburg bietet eine spezielle Partikeltherapie bei Tumoren – mit großem Erfolg. Aber wie es weitergeht, hängt an den Krankenkassen. Dabei geht es auch um klinische Studien.
Mit seinem neuen jungen Chef will das Partikeltherapiezentrum in Marburg durchstarten. Zuvor müssen die Krebsspezialisten aber zwei Hürden nehmen.
Siemens Heathineers will die Marburger Partikeltherapie zur Behandlung bestimmter Kopf- und Halstumore weiter unterstützen. Das erfuhr die F.A.Z. aus dem UKGM.
Die sogenannte Partikeltherapie ist Folge der Privatisierung des Uni-Klinikums Gießen und Marburg. Die Anlage hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Nun aber dürfte es bis mindestens 2030 weitergehen.
Er soll neue Einblicke in die Entstehung des Universums ermöglichen: der Teilchenbeschleuniger FAIR bei Darmstadt. Die riesige Anlage wird allerdings deutlich teurer als geplant – auch wegen des Ukrainekriegs.
Innovation war lange die Parade-Disziplin Deutschlands. Doch vieles ist heute nur noch Mittelmaß. Nun schlägt die Expertenkommission Forschung und Innovation Alarm. EFI-Chef Uwe Cantner erklärt warum.
Der Technischen Universität fehlen wegen der Energiekrise 20 Millionen Euro. Studenten und Beschäftigte wollen die Notsituation ihrer Hochschule nicht länger hinnehmen.
Er stand lange im Schatten von Peter Higgs. Dabei hat auch François Englert in den sechziger Jahren erkannt, wie Elementarteilchen ihre Masse erhalten. Heute feiert der belgische Nobelpreisträger seinen 90. Geburtstag.
Die Politik dreht den Hahn zu, und Energiepreise sowie Inflation drücken schon so stark, dass Maßnahmen eingeleitet werden. Wir groß sind die Sorgen, und wie stark trifft es junge Wissenschaftler?
Sparen, wo es geht: Energiekrise und Inflation treffen die Spitzenforschung hart, Großprojekten drohen Stopps und Zwangspausen. Was deutsche Forschungsinstitute erwarten.
Internationale Großforschungszentren wie CERN, EuXFEL oder GSI benötigen viel Energie. Das könnte bald zum Versorgungsengpässen und zu Stromausfällen führen. Kann der Notfall verhindert werden?
Noch wird in der Lausitz Kohle abgebaut. Das Deutsche Zentrum für Astrophysik soll dort Spitzenforschung etablieren – und den Strukturwandel erleichtern.
Die Partikeltherapie für Krebspatienten in Marburg hat Schwierigkeiten mit der Wartung und sehr hohe Energiekosten. Dennoch will das Rhön-Klinikum sie nicht schließen.
Die Hochschulen in Hessen bereiten sich auf einen Energiemangel vor. In den Hörsälen könnte es kühl werden. Auch drastischere Einschränkungen sind denkbar.
Am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung treffen sich Forscher aus der ganzen Welt. Was sie dort herausfinden, ist erstaunlich.
Teilchenbeschleuniger wird teurer
Er war an der Entdeckung von gleich sechs schweren Elementen beteiligt, darunter Darmstadtium, Roentgenium und Copernicium. Nun ist der deutsche Kernphysiker Sigurd Hofmann gestorben.
Jagdfieber am Forschungszentrum Cern in Genf: Nach einer längeren Pause hat der größte Teilchenbeschleuniger der Welt seinen Routinebetrieb wieder aufgenommen. Und das bei einer bisher unerreichten Kollisionsenergie.
Der Beschuss ukrainischer Institute schürt im Land die Angst vor dem Ausbluten der Forschung. Ein Gespräch mit dem Präsidenten der Nationalen Akademie der Wissenschaften in Kiew.
Zur Erzeugung brillanter Synchrotronstrahlung sind bislang große Teilchenbeschleuniger erforderlich, in denen Elektronen auf hohen Energien gebracht werden. Jetzt geht das auch deutlich kompakter.