Das gerupfte Genie
Elon Musk hat mit dem Drama um die Twitter-Übernahme am eigenen Mythos als Vorzeigeunternehmer gekratzt und seinem Imperium geschadet. Er polarisiert wie nie zuvor – und die Welt sieht ihn von seiner hässlichen Seite.
Elon Musk hat mit dem Drama um die Twitter-Übernahme am eigenen Mythos als Vorzeigeunternehmer gekratzt und seinem Imperium geschadet. Er polarisiert wie nie zuvor – und die Welt sieht ihn von seiner hässlichen Seite.
Wer Elon Musk trotz seines Gebarens bei Twitter weiter als liberalen Visionär feiert, geht einem Egomanen auf den Leim. Freiheit interpretiert er immer nur in seinem Sinn.
Seit genau zehn Monaten herrscht Krieg in der Ukraine. Von Beginn an haben uns vier Ukrainer regelmäßig berichtet, wo sie sind und wie es ihnen geht. Nun treffen wir drei von ihnen das erste Mal.
Wegen zu viel Marsstaub auf den Solarmodulen kann das Gerät keine Daten mehr liefern. Immerhin hat es mehr als vier Jahre lang funktioniert.
Die erste kommerzielle Mission mit der neuen Vega-C schlägt fehl. Europas Raketenmangel droht sich dadurch weiter zu verschärfen.
Eine Mehrheit im Twitter-Votum befürwortet Elon Musks Rücktritt als Twitter-CEO. Wird er dem Votum folgen? Versprochen hat er es.
Mit dem Weggang von John Carmack verliert der Konzern Meta eine tragende Säule seiner VR-Bestrebungen. Der legendäre Entwickler will sich nun seinem neuen Start-up und künstlicher allgemeiner Intelligenz widmen.
Sie rettete auf Haiti, in Indien und im Ahrtal: Daniela Lesmeister widmet fast ihre gesamte Freizeit der Hilfsorganisation ISAR – neben ihrem Job als Innenstaatssekretärin in Nordrhein-Westfalen. Warum macht sie das?
Stühlerücken an der Spitze der Europäischen Weltraumorganisation: Der Deutsche Dietmar Pilz wird Direktor für Technologie, Technik und Qualität.
Es dauert nicht lange, dann beherrschen Roboter den Alltag. Sie werden saubere Löcher bohren, uns chauffieren, Herzen operieren und ein treues Haustier sein. Die Forschungspioniere ahnen, dass ohne Ethik eine Katastrophe droht. Von Philipp Krohn
Die Amerikaner wollen den Mond besiedeln und auf dem Mars landen. Auch China und Europa haben große Pläne. Es geht um Ressourcen und bemannte Forschungstationen.
Interview mit dem Astrophysiker Rolf Güsten über die Triumphe und das vorschnelle Ende des fliegenden Observatoriums SOFIA, das vielen Forschern fehlen wird.
Weltraumstrahlung kann für Astronauten auf langen Flügen gefährlich werden. Experimente mit Ratten zeigen einen möglichen Weg, das Problem zu lösen.
Immer mehr Satelliten sorgen für immer mehr Weltraumschrott: Das ist ein Problem für die Raumfahrt und muss bekämpft werden.
Die ESA-Mitgliedsstaaten haben sich auf eine Aufstockung ihres Budgets für die Raumfahrt verständigt. Deutschland bleibt größter Beitragszahler.
Die Hoffnungen waren groß gewesen: Würde sich endlich eine deutsche Astronautin auf einen Einsatz im All vorbereiten können? Die ESA hat in ihrer aktuellen Auswahl nun zwei deutsche Frauen ausgewählt – allerdings nur als Reserve.
Zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft in der deutschen Weltraumpolitik eine Lücke. Die europäischen Partner und die Industrie erwarten zu Recht, dass Berlin nachlegt.
Der Einzeller Euglena könnte künftig Arzneien und Biosprit liefern – und wird deshalb in der Schwerelosigkeit erforscht. Das erfordert Mut zum Parabelflug, aber warum schicken die Wissenschaftler auch Weinreben ins All?
Gewächshäuser im Weltraum – die wünscht sich die Raumfahrt. Wie aber Pflanzen mit der Erdanziehung umgehen und ob sie auf Dauer ohne gedeihen, ist ein Rätsel.
Damit auf Mond oder Mars mal etwas wächst, lässt sich Paul Zabel so einiges einfallen. Er versucht sich gar als Biene. Im Interview erzählt der Raumfahrtingenieur, warum er dafür auch in die Antarktis reist.
Die strategische Bedeutung des Weltraums wird mittlerweile auch in Berlin beschworen. Klar ist trotzdem: Einen Deutschen auf dem Mond wird es so schnell nicht geben.
Warum wir die Perspektive aus dem All benötigen, wenn wir die Folgen des Klimawandels einschätzen und Lösungen zum Schutz unserer Erde finden wollen – ein Plädoyer zweier Gastautoren.
Die NATO und die Ukraine ziehen Lehren aus dem Raketeneinschlag in Polen. Die Bundesregierung braucht länger als geplant für die Strom- und Gaspreisbremse. Und in Großbritannien türmen sich die Staatsschulden.
Die NASA hat mit dem erfolgreichen Start von Artemis-1 ihr neues astronautisches Explorationsprogramm auf den Weg gebracht. Auch Europa ist entscheidend beteiligt.
Bisher hatten technische Schwierigkeiten und ein Wirbelsturm ein Abheben der Rakete verhindert. In der Nacht zum Mittwoch war kurz vor dem geplanten Start erneut ein Problem aufgekommen: ein Wasserstoffleck in den Treibstoffleitungen.
Mit dem „Artemis“-Programm plant die NASA die Zukunft der bemannten Raumfahrt im großen Stil. Vor dem ersten Teststart gab es vor allem viele Probleme.
Der Rüstungskonzern will einen spanischen Munitionshersteller übernehmen, um Engpässe abzufedern. Das ist aber politisch hochbrisant.
Die Cargo-Mission bereitet einen historischen Schritt für Chinas ehrgeiziges Raumfahrtprogramm vor: Den ersten Besatzungswechsel im All. Sechs Astronauten sollen gleichzeitig im „Himmelspalast“ wohnen.
Vor der Küste Floridas haben Taucher Teile der 1986 explodierten Raumfähre „Challenger“ entdeckt. Die Explosion ereignete sich damals 73 Sekunden nach dem Start über Cape Canaveral.
Die Twitter-Übernahme wurde mit Geld aus China, Saudi-Arabien und Qatar finanziert – dazu hatte das amerikanische Finanzministerium einige Fragen. Denen soll nun nachgegangen werden.
Über den Wolken fällt der Klimaschutz schwer. Ausgleichszahlungen sind keine Dauerlösung, Akkus sind zu schwer, und Wasserstoffflieger gibt es noch nicht. Alternatives Kerosin soll helfen.
100 Unternehmen und 50 Professuren beschäftigen sich in Hessen mit der Raumfahrt. Das Engagement soll künftig von Johann-Dietrich Wörner koordiniert werden.
Die Ukraine arbeitet mit zivilen Satellitenanbietern zusammen. Das ist Russland ein Dorn im Auge. Welche Mittel hat Moskau?
Fünf Quantencomputer sollen in den kommenden Jahren in Hamburg entstehen. Mit dem Auftrag könnte Europa im Rennen mit Amerika und China Auftrieb bekommen.
Keine von ihnen hatte zu Beginn Vorkenntnisse, einige waren noch nicht einmal volljährig oder hatten die Schule abgeschlossen: In Kirgistan bastelt eine kleine Truppe Frauen, die es allen zeigen will, am ersten eigenen Satelliten des Landes.