Dunkle Dinge
Von wegen Sonne, Mond und Sterne: Die Astrophysik interessiert sich heute auch für finstere Phänomene. Das Universum ist obskurer, als es das Funkeln am Firmament verheißt.
Die besten Unis der Welt? Laut Forschungsrankings sind sie fast alle in China. Jahrzehntelang hat Peking darauf hingearbeitet – mit allen Mitteln.
Von wegen Sonne, Mond und Sterne: Die Astrophysik interessiert sich heute auch für finstere Phänomene. Das Universum ist obskurer, als es das Funkeln am Firmament verheißt.
SpaceX und andere Konzerne installieren im Erdorbit gewaltige Infrastrukturen. Doch damit gefährden sie, was unser Alltag der Weltraumtechnik verdankt.
Zum ersten Mal konnten Astronomen den Ursprungsort eines sehr hellen Strahlungspulses lokalisieren – und das äußert präzise. Er flammte 130 Millionen Lichtjahre entfert im Sternbild Große Bärin auf.
„Saurons Auge“ nennen Radioastronomen die Aufnahme eines Quasars, dessen Strahl direkt auf die Erde gerichtet ist. Das erklärt einige bislang rätselhafte Befunde.
Die Atomenergiebehörde berät wegen Israels Angriffen auf Iran, die G-7-Staaten kommen zu einem komplizierten Jubiläumstreffen zusammen und von Görlitz aus wird ins Universum geblickt. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Wunder anstelle von Wahrheit: Mit der Serienadaption von Cixin Lius „The Three Body Problem“ versucht Netflix endlich ein Epos zu schaffen, das mehr ist als ein hausgemachter Hype.
Knapp acht Milliarden Jahre war der Radioblitz FRB20220610A zur Erde unterwegs. Seine weite Reise durch das intergalaktische Medium könnte ihn zu einem nützlichen Messinstrument machen.
Die steigende Zahl von Satelliten ist eine Gefahr für die Radioastronomie. Die Größe des Problems zeigt sich allerdings erst allmählich.
Der Wissenschaft wächst in der krisengeplagten Welt eine neue Aufgabe zu. Der neue Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Patrick Cramer, sagt, wie er sie lösen will.
Weltweite Lichtverschmutzung und die Illusion des moralischen Niedergangs in der Gesellschaft: Wie wir mit solchen Verrohungen umgehen, ist Thema aktueller Studien und die zentrale Frage in unserem Podcast.
Es soll helfen, Phänomene wie Dunkle Materie und Schwarze Löcher weiter zu entschlüsseln und weit entfernte Objekte aufzuspüren: In Südafrika sowie in Australien entsteht das größte Radio-Teleskop der Welt.
In den französischen Alpen steht jetzt ein Observatorium, das der Welt einmalige Einsichten ins Universum erlaubt – und die Herzen von Astronomen höherschlagen lässt. Ein Ortsbesuch.
Das NOEMA-Interferometer in den französischen Alpen erlaubt Astronomen den Blick auf den kalten Kosmos und in die ferne Vergangenheit. Nach acht Jahren ist es nun fertiggestellt.
Sachsen und Sachsen-Anhalt dürfen sich über zwei Großforschungszentren für Astrophysik und Chemie freuen. Die Institute sollen auch den Strukturwandel der Kohleregionen beschleunigen.
Als wolle man ein Samenkorn in New York von Rom aus beobachten: Der Astrophysiker Luciano Rezzolla erklärt, wie die Aufnahme des Schattens eines Schwarzen Lochs bewerkstelligt wurde.
Kein Handyempfang seit 1958: In der Kleinstadt Green Bank muss man per Festnetz telefonieren, für WLAN drohen theoretisch 50 Dollar Strafe. Die staatlich verordnete Digital-Detox-Kur hat aber keinen gesundheitlichen Grund.
Volunteer-Computing ist eine alte Idee, deren Potential immer größer wird. Doch die Unterstützung in der Bevölkerung hat über die Jahre nachgelassen.
Mehr als zehn Jahre rätselten Astronomen über die Herkunft der „schnellen Radioblitze“ – nun scheinen sie der Antwort sehr viel näher gekommen zu sein.
Das Event Horizon Telescope präsentiert neue Ergebnisse: Ein Jahr nach der Veröffentlichung des „ersten Bildes“ eines Schwarzen Lochs gibt es nun detaillierte Beobachtungen des Quasar 3C 279.
Um den Weltraum zu ergründen, werden Milliardensummen ausgegeben. Kritiker sehen darin reine Geldverschwendung. Doch was die Forscher herausfinden, hilft an vielen Stellen auch im täglichen Leben weiter.
Die Suche nach Außerirdischen ist nicht neu. Bereits in der Antike waren Philosophen davon überzeugt, dass es bewohnte Himmelskörper gibt. Eine Spurensuche.
Neue Beobachtungen aus dem Zentrum der Milchstraße: Der Materiestrahl des dort zu findenden supermassereichen Schwarzen Lochs ist offenbar auf die Erde gerichtet.
Wenn Galaxien kollidieren, kommt es oft zu einem Reigen, der sich über Jahrmilliarden hinziehen kann. Dabei verliert mindestens eine tanzende Sterneninsel ihre Form und schließlich sogar ihre Identität.
Hier werden mehr Themen angerissen, als Sterne am Himmel stehen: Die Arte-Dokumentation „Die Jesuiten und die chinesische Astronomie“ saust im Galopp über Ländergrenzen und Jahrhunderte hinweg.
Ein Riesenteleskop, neueste Technik und ein physikalischer Glücksfall liefern den bislang schärfsten Blick auf ein Sternsystem, in dem sich eine Tragödie abspielt.
So scharf wie ein Teleskop mit einem Durchmesser von 350.000 Kilometer: Astronomen haben mithilfe eines Netzwerks von weltweit verteilten Observatorien das Schwarze Loch in der Galaxie Perseus A untersucht.
Noch immer sind die Hintergründe des ökonomischen Aufstiegs der Volksrepublik umstritten. Amerika will China bekämpfen. Für Deutschland ist jedoch ein anderer Weg besser.
Eine Million Euro für Forschung und Gehalt plus freie Unterkunft: Mit diesem Angebot versucht China einen ausländischen Wissenschaftler zu finden, der mit dem größten Teleskop der Welt nach Aliens im All sucht. Doch bisher hat niemand Interesse.
Seit zehn Jahren sehen Radioteleskope mysteriöse Blitze im All. Jetzt stellt sich heraus: Zumindest einer stammt aus einer fernen Galaxie und ist extrem energiereich. Von Jan Hattenbach
Ein 500 Meter Durchmesser starkes Observatorium soll ferne Galaxien erforschen – und zumindest in der Theorie „Aliens“ aufspüren. Für den Bau des chinesischen „Himmelsauges“ wurden 10.000 Menschen umgesiedelt.
Es ist ein Projekt der Superlative: Mit einem Durchmesser von einem halben Kilometer ist in China das größte Radioteleskop der Welt fertiggestellt worden. Doch der Preis ist hoch.
Wie groß ist die Masse des unendlichen Weltalls? Die Antwort liefert ein unerwarteter Radioblitz in einer fernen Galaxie.
Der erdnahe Asteroid 2011 UW158 hat eine ungewöhnliche Form und besteht aus purem Stein. Das zeigen Radaruntersuchungen, die beim jüngsten Vorbeiflug vorgenommen wurden. Lohnt es sich, die Schürfrechte zu erwerben?
Wie entsteht ein Gewitterblitz? Noch immer fehlt eine überzeugende Antwort. Hilfe kommt jetzt von Astronomen: Ein neuartiges Radioteleskop blickt nicht nur zu den Sternen, sondern fortan auch in das Innere von Gewitterwolken.
Was die Lichtverschmutzung für die optische Astronomie ist, das sind die Auswirkungen drahtloser Technologie für die Radioastronomie. Wie das NRAO gegen Rasenmäher kämpft und warum man Mikrowellen in Teleskopen nicht vorzeitig öffnen sollte.