Mein Kampf und Breiviks Manifest
Ich hatte ja in der Vergangenheit stets argumentiert, dass ich das Massaker von Utoya auch und insbesondere aus der Sicht des breivikschen Manifests als "sinnlos" erachte. Nun lese ich gerade eine Stelle in Reinhart Kosellecks "Zeitschichten", die mich noch einmal nachdenken lassen, ob diese meine These haltbar ist. Koselleck ist zwar 2006 gestorben und konnte daher nicht mehr Zeuge des Geschehens werden; aber was er über einen sehr prominenten Vorläufer schreibt, scheint mir analog durchaus anwendbar.
Thomas Strobl
10.08.2011 15:07 Uhr