Männlichkeit ist nicht nur giftig
Wie groß ist der biologische Einfluss auf Gewalt- und Aggressionspotential von Frauen und Männern? Und wie groß der unserer patriarchalen Gesellschaft? Forscher nehmen das Sexualhormon Testosteron unter die Lupe.
Wie groß ist der biologische Einfluss auf Gewalt- und Aggressionspotential von Frauen und Männern? Und wie groß der unserer patriarchalen Gesellschaft? Forscher nehmen das Sexualhormon Testosteron unter die Lupe.
Mit Waffen aus China und Russland rüstet Serbien seit Jahren massiv auf. Zugleich kooperiert das Land eng mit der NATO – vor allem im Kosovo, an dessen Grenze es jetzt rumort.
Anfang September stimmen die Chilenen über eine neue Verfassung ab. Der vorliegende Textentwurf stellt keine von einer breiten Mehrheit akzeptierte Grundlage des chilenischen Gemeinwesens dar. Zu stark dominieren Partikularinteressen den Text.
Philipp Scholtysiks eigenwillige Inszenierung macht aus der antikem Tragödie einen 70 Minuten dauernden Doppelmonolog. Dialogisches Spiel wird verweigert.
Alte Männer nehmen sich in Athen das Leben und hinterlassen seltsame Abschiedsbriefe. Petros Markaris’ Kommissar Charitos ermittelt während des Lockdowns.
Maria Frisé war Schriftstellerin, langjährige Redakteurin der F.A.Z. und Mitarbeiterin der Zeitung bis zuletzt. Nun ist sie im Alter von sechsundneunzig Jahren gestorben.
Das menschliche Denken steckt voller Rätsel. Die Entwicklung von Computern, die unser Denken nachahmen sollen, lässt es nur noch mysteriöser erscheinen. Der Philosoph John Searle hat unermüdlich versucht, diese Rätsel zu lösen.
Das Musée d'art et d'histoire du Judaïsme widmet sich dem jüdischen Erbteil in Leben und Werk von Marcel Proust. Neue Fragen stehen da neben altbekannten Bildern.
Vier junge Zeitungsbotinnen aus dem Jahr 1988 landen plötzlich in der Zukunft und müssen die Welt retten. Klingt wie die Schlagzeile von gestern? Von wegen. Die „Paper Girls“ liefern ab.
Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing über die Widerstandskraft deutscher Firmen in der Gaskrise, den Kampf gegen die Inflation und den schwachen Aktienkurs seiner Bank.
Immer mehr Unis bieten Computerspiele als Hochschulsport an. Aber ist das Drücken von Maustasten und das Töten von virtuellen Gegnern überhaupt Sport?
Heutzutage wissen wir auch bei der längsten Fahrt in den Urlaub, wann wir etwa ankommen werden. Bis wir auf einmal im Stau stehen. Für seine Entstehung gibt es zwei Erklärungen – eine langweilige und eine interessante.
Die Generation der heute Dreißigjährigen hat ihr Leben auf Kosten der nächsten Generation geführt. In welchem Zustand werden wir unseren Nachkommen den Planeten hinterlassen? Und was lässt sich jetzt noch retten?
Im August können wir endlich wieder vor Mitternacht zwei der auffälligsten Planeten sehen: die Gasriesen Saturn und Jupiter. Dafür bleiben uns die meisten Sternschnuppen verborgen.
Die Düsseldorfer Galerie Schmela machte nicht nur Beuys groß, sie holte auch die amerikanische Nachkriegsavantgarde an den Rhein. Wie, legt Schmela-Enkelin Lena Brüning in einer lesenswerten Studie dar.
Die Sorgen um den Zustand der französischen Kernkraftwerke sind etwas kleiner geworden. Doch der Betreiber EdF schreibt Milliardenverluste – und die Regulierungsbehörde kann sich die Preise am Markt rational nicht mehr erklären.
2021 war ein anstrengendes Jahr für das Oberlandesgericht Frankfurt. Die Staatsschutzsenate hatten so viel zu tun, dass sie nun Unterstützung bekommen. Aber auch Diesel-Klagen, Wirecard-Aktionäre und die Pandemie brachten viele Verfahren. Und wie geht es 2022 weiter?
Für die Wissenschaft blieb der Geruchssinn lange Stiefkind unter den fünf Sinnen. Heute weiß man, dass menschliche Nasen das Verhalten schon in weit zurückliegender Vergangenheit tiefgreifend geprägt haben.
Die Ideologisierung des Sexuellen in Großbritannien nimmt immer wahnhaftere Züge an. Nun tobt ein Streit darüber, ob Skelette als männlich oder weiblich kategorisiert werden dürfen.
Ernsthafte Forschung, hemmungslose Selbstdarstellung: Eine Begegnung mit dem Ägyptologen Zahi Hawass
Joseph Dan, dessen Familie vor dem Nationalsozialismus aus Ungarn nach Jerusalem floh, erforschte die jüdische Mystik in säkularem Geist, aber ihn betrübte das Desinteresse der Säkularen an der religiösen Tradition. Jetzt ist der Israel-Preisträger verstorben.
Warum die Berechnung der Regelsätze verändert werden soll, dafür bleibt SPD-Minister Heil die Antwort schuldig.
Marihuana, Schlangengift und Hyänen-Hoden als Exportschlager: In Kenia mischt George Wajackoyah den Wahlkampf auf. Der skurrile Kandidat könnte Protestwähler anziehen.
Mit maschinellem Lernen erreichen Computer erstaunliche Fähigkeiten. Doch für den nächsten Schritt braucht es noch etwas anderes. Ein Gastbeitrag.
Über Jahrzehnte hinweg pflegten amerikanische Teenager eine spezielle Form des Flirtens. Dazu brauchten sie einen Boulevard und jede Menge Hubraum.
Der Kontinent ächzt unter Rekordhitze. Hitze führt zu Trockenheit – und die wird für einige Regionen ein bleibendes Phänomen sein. Der Klimawandel ist dafür nicht die einzige Ursache.
Temperaturen von knapp 40 Grad, austrocknende Bäche und staubige Böden: Der Sommer 2022 könnte an das Rekordjahr 2018 anknüpfen. Für die Natur hätte das katastrophale Folgen, aber nicht zwangsläufig für das Grundwasser.
Manche Professoren sprechen fast nur Englisch, obwohl sie seit vielen Jahren an deutschen Instituten tätig sind. Sie verzichten damit auf eine Möglichkeit, in die Gesellschaft hineinzuwirken.
Corona ist derzeit kaum Thema. Hessens Gesundheitsminister Kai Klose erklärt im Interview, warum er dennoch weiter Maske trägt, sich im Kampf gegen das Virus eine Impfpflicht und mehr Rechte für die Länder und weniger Einfluss der FDP wünscht.
Alles geht: Laubbläser, Wecker, sogar Rotkehlchen. Aber da sind diese Leute, die nachts lautstark in die Privatsphäre der anderen dringen. Severin Groebners „Gegenüber & Nebenan“ über dummstarke Nachbarn.
Für ihre neue Pflegelinie ließ sich Susanne Kaufmann durch die homöopathischen Gemmotherapie inspirieren. Was das bedeutet und wieso gute Laune das beste Anti-Aging-Produkt ist, verrät die Kosmetikerin im Interview.
Hessens Justizminister Roman Poseck wirft dem Bundesjustizminister vor, zu viel Gesellschaftspolitik zu machen, statt sich für die Justiz einzusetzen. Er fordert effektivere Gesetze, Planungssicherheit und Dialog.
Das Oratorium „Abramo ed Isaaco“ galt einst als Werk von Wolfgang Amadé Mozart. Heute weiß man: Es stammt von seinem böhmischen Zeitgenossen Josef Mysliveček. Václav Luks bringt es bei den Salzburger Festspielen zur Aufführung.
Der Krieg in der Ukraine verändert den Blick vieler Deutscher auf ihre Soldaten. Einige verstehen jetzt erstmals den Zweck einer Armee. Und geraten in interessante Widersprüche.
Durch die Hitze des Sommers fehlt es den Bäumen in der Stadt an Wasser: Folge sind Äste, die voll belaubt unvermittelt abbrechen und Passanten gefährden.
Auch dieser Sommer bringt uns wieder zum Schwitzen. Schon zur Halbzeit hat er zwei ausgewachsene Hitzewellen über das Land gebracht. Und wenn es so weitergeht, könnte er durchaus Rekorde brechen.