Die Kraft aus einer anderen Dimension
Der Kosmos besteht hauptsächlich aus Dunkler Materie und Dunkler Energie. Das sind zwei Phänomene, über die man bisher nur wenig weiß. Nun gibt es den Verdacht, beides könnte zusammenhängen.
Wolfgang Pauli postulierte 1930 die Existenz eines völlig unbekannten Teilchens – erst 26 Jahre später gelang der Nachweis des Neutrinos. Heute liefert es vielleicht einen Schlüssel zum Verständnis des Universums.
Der Kosmos besteht hauptsächlich aus Dunkler Materie und Dunkler Energie. Das sind zwei Phänomene, über die man bisher nur wenig weiß. Nun gibt es den Verdacht, beides könnte zusammenhängen.
Von wegen Sonne, Mond und Sterne: Die Astrophysik interessiert sich heute auch für finstere Phänomene. Das Universum ist obskurer, als es das Funkeln am Firmament verheißt.
Gleich zwei Experimente liefern keinerlei Hinweise auf die vierte Neutrinosorte. Die Suche danach ist aber noch nicht vorbei.
„Saurons Auge“ nennen Radioastronomen die Aufnahme eines Quasars, dessen Strahl direkt auf die Erde gerichtet ist. Das erklärt einige bislang rätselhafte Befunde.
Was wiegen Neutrinos? In Karlsruhe konnten Forscher die Masse der ungeladenen Elementarteilchen genauer bestimmen.
Ein Elementarteilchen, das fast nichts wiegt, ist mit der weitaus höchsten bisher beobachteten Energie im Mittelmeer eingeschlagen. Nun fragen sich die Forscher, woher es kam.
Die Uni Mainz gehört zu den führenden Zentren der Teilchenphysik. Wissenschaftler suchen dort nach Spuren rätselhafter Partikel. Um dafür optimale Bedingungen zu schaffen, wird viel Geld ausgegeben.
Der Physik-Nobelpreis geht an den Amerikaner John Hopfield und den Kanadier Geoffrey Hinton. Die beiden sind Pioniere der Künstlichen Intelligenz. Doch einer von ihnen bereut sein Lebenswerk.
Bislang scheint die Dunkle Materie sich jeglichem Nachweis zu entziehen. Mit dem Cosinus-Experiment wollen Physiker nun endlich Klarheit schaffen und inspizieren dazu verstärkt die Milchstraße.
Das deutsch-russische Röntgenobservatorium eROSITA hat 900.000 Röntgenquellen und exotische Objekte im All gefunden – aber es gibt eine Lücke.
Zwei Phantome, die den Kosmos erfüllen, formen und dennoch unsichtbar bleiben: Dunkle Materie und Dunkle Energie. Nicht nur für die Kosmologie ein gigantisches Mysterium mit neuen, hoffnungsvollen Spuren.
Vor zwei Jahren nagte das Experiment „Myon g-2“ an der etablierten Theorie der Mikrophysik. Seitdem wurde gespannt darauf gewartet, ob sich die Diskrepanz erhärtet. Die Antwort ist da – aber komplizierter als erwartet.
Astronomen suchen schon lange nach Neutrinos aus der Milchstraße. Das Icecube-Experiment meldet nun Erfolg. Ein Gespräch mit Mirco Hünnefeld, dem Doktoranden, der hinter der Entdeckung steht.
Moderne Technik kann Menschen ins All befördern - und trotzdem bleibt es gefährlich, ein paar Kilometer tief in den Ozean zu tauchen? Tatsächlich ist beides ähnlich anspruchsvoll.
Gibt es eine vierte, bislang unbekannte Art von Geisterteilchen? Falls ja, würde das einige Rätsel der Physik lösen. Doch im Experiment lassen sich diese „sterilen“ Neutrinos nicht nachweisen.
In den Daten eines längst abgeschalteten Teilchenbeschleunigers am Fermilab bei Chicago wurde etwas Hoffnungsvolles entdeckt: Das W-Boson ist schwerer als es sein dürfte. Stecken dahinter unbekannte physikalische Phänomene?
Das kosmologische Standardmodell sieht vor, dass 85 Prozent aller Materie in einer uns bisher unbekannten Form existiert. Doch es gibt für das Modell noch ein paar Herausforderungen.
In Karlsruhe haben Physiker mit einer riesigen „Waage“ die Masse von Neutrinos vermessen. Die ungeladenen Geisterteilchen sind leichter als gedacht. Das hat physikalische Konsequenzen.
Das Katrin-Experiment liefert einen neuen Wert für die Neutrinomasse
diverse zu Tempolimit +++ Städtevergleich +++ Berlin und Frankfurt +++ Beitrag von Christopher Walker und Jessica Ludwig +++ Paul Sonnemann +++ Atomstrom +++ Atomausstieg +++ Atomkraftwerke +++ Atomdiskussion
Ist das magnetische Moment des Myons tatsächlich größer, als die gängige Theorie voraussagt? Ein experimenteller Befund, der seit zwanzig Jahren die Teilchenphysik beschäftigt, scheint nun eine Bestätigung gefunden zu haben. Doch Fragen bleiben.
Ein Teilchen schickt sich an, eine beispiellos erfolgreiche Theorie zu sprengen. Viele Physiker freuen sich wie Bolle. Andere warnen, dazu sei es noch zu früh.
Noch hat niemand Dunkle Materie nachgewiesen, aber viele Physiker sind sich sicher, dass es sie gibt. An der Uni Mainz suchen Forscher nach dem geheimnisvollen Stoff – bald auch mit einem neuen Teilchenbeschleuniger.
Wie erzeugt unsere Sonne ihre Energie? Die Borexino-Kollaboration hat anhand von Neutrinobeobachtungen neue Details des Brennstoffzyklus unseres Zentralgestirns nachgewiesen.
Forscher der Gutenberg-Uni in Mainz haben den ersten experimentellen Beweis für das Auftreten des sogenannten CNO-Zyklus in der Sonne erbracht. Dabei haben sie charakteristische Neutrinos, die bei diesem Fusionsprozess entstehen, beobachten können.
Für die DDR verhandelte Günther Krause einst den Einigungsvertrag, wurde Bundesminister und stürzte bis ins „Dschungelcamp“ ab. Wie er den Planeten vor dem Klimakollaps retten will, schreibt er in seinem Buch „Das ewige Licht“.
Was ist aus dem Stern geworden, der 1987 in der Großen Magellanschen Wolke als Supernova SN 1987A explodierte? Astronomen haben nun mit dem chilenischen Alma-Observatorium einen wichtigen Fund gemacht.
Seit Jahren suchen die Forscher des Xenon1t-Experiments nach Hinweisen auf Dunkle Materie. Bislang vergeblich. Nun könnte ihnen ein spektakulärer Fang geglückt sein.
Warum gibt es etwas und nicht nichts? Bestimmte physikalische Prozesse behandeln Materie und Antimaterie nicht gleichwertig. Das zeigt sich auch bei der Oszillation von Neutrinos.
Ein Röntgensignal hatte Jägern der Dunklen Materie Hoffnung gemacht. Nun gingen Astronomen dem Ursprung der Strahlung genauer auf den Grund – und wurden enttäuscht.
Noch ist der LHC, der große Speicherring des Cern, viele Jahre in Betrieb. Wird der Nachfolger ein Collider für Myonen? Die Aussichten sind gut. Denn jetzt ist klar, wie man die instabilen Teilchen zu einem Strahl bündelt.
Mithilfe von Supercomputern enträtseln Forscher den Kosmos – durch Simulationen. Dabei entstehen Bilder von Galaxien, Magnetfeldern und Dunkler Materie. Einen spektakuläre Reise in ferne Welten aus dem Februar 2020.
Die natürliche Radioaktivität erzeugt offenkundig einen großen Teil der Hitze unter unseren Füßen. Das belegen Messungen des Neutrino-Observatoriums „Borexino“ im italienischen Gran-Sasso-Massiv.
Die nächste Supernova in unserer Galaxie ist irgendwann fällig. Wird sie den schönsten Stern des Orions zerreißen? Oder ein Monster am Südhimmel?
Zum zweiten Mal ist es gelungen, ein Gravitationswellen-Signal aufzuzeichnen, das mutmaßlich auf die Kollision zweier Neutronensterne zurückgeht. Doch der Fund gibt Rätsel auf.
Der Rote Überriese Beteigeuze im Sternbild Orion leuchtet derzeit so schwach wie seit Jahrzehnten nicht – Anzeichen eines bevorstehenden Himmelsspektakels?