Was ist mit Orions Schulter los?
Der Rote Überriese Beteigeuze im Sternbild Orion leuchtet derzeit so schwach wie seit Jahrzehnten nicht – Anzeichen eines bevorstehenden Himmelsspektakels?
Der Rote Überriese Beteigeuze im Sternbild Orion leuchtet derzeit so schwach wie seit Jahrzehnten nicht – Anzeichen eines bevorstehenden Himmelsspektakels?
Die Geheimnisse der Natur sind nur den Trägen dauerhaft verschlossen: Jens Soentgen erzählt in „Die Nebelspur“ von einer Erfindung, die abstrakteste Realität anschaulich macht.
Unser derzeitiges kosmologisches Standardmodell ist empirisch überaus erfolgreich, und doch verstehen wir nur fünf Prozent des Universums. Wie kam es dazu, und wie geht es weiter?
Nach dem „Spiegel“-Skandal liest man spektakulär klingende Reportagen mit einer gewissen Skepsis. Auch wissenschaftliche Befunde klingen oft zu schön, um wahr zu sein. Testen Sie sich selbst! Welche dieser Nachrichten des abgelaufenen Jahres gab es wirklich, was ist ausgedacht?
Wie viele Sterne hat es in der Vergangenheit des Universums zu jedem Zeitpunkt gegeben? Astronomen haben eine neue Methode genutzt, um diese Frage zu beantworten.
Geowissenschaftler untersuchen seit Jahrzehnten das Innere unseres Planeten. Nun bietet die Neutrino-Astronomie einen neuen Zugang zum Erdkern.
Die zehnjährige Suche nach Neutrinos der Sonne liefert einen umfassenden Überblick über die Schritte der solaren Energieproduktion. Eine Bilanz des unterirdischen Detektors „Borexino“.
Herzforscher und Teilchenphysiker bekommen Millionen aus dem Bund-Länder-Wettbewerb. Insgesamt aber haben Hessen und Rheinland-Pfalz dort schwach abgeschnitten.
Noch immer wissen wir nicht, was sich hinter der rätselhaften Dunklen Materie verbirgt. Sind wir auf der falschen Spur? Einige Physiker sagen „ja“.
Lange hat man gerätselt, wo im All die Teilchen der kosmischen Strahlung beschleunigt werden. Nun hat die Beobachtung eines hochenergetischen Neutrinos endlich eine Antwort geliefert. Ein Gespräch mit der Mitentdeckerin.
Ein Experiment der Extraklasse: In Karlsruhe machen sich Forscher daran, mit einer riesigen Waage die Masse von flüchtigen Neutrinos zu messen und damit eines der großen Rätsel der Teilchenphysik und Kosmologie zu lüften.
Am Fermilab hat man starke Hinweise auf die Existenz von sterilen Neutrinos gefunden. Die Ergebnisse bestätigen ein früheres Experiment und werden bereits als Sensation gefeiert.
Woher stammt die hochenergetische Teilchenstrahlung aus dem All? Das ist eine der großen offenen Fragen der Astronomie. Nun könnte das „IceCube“-Observatorium eine Antwort gefunden haben. Es wäre ein neuer Triumph der Multi-Messenger-Astronomie.
Weihnachten an den entlegensten Orten der Welt, in den kältesten und wildesten Winkeln der Erde – wie geht das? Wir haben Wissenschaftler in neun Observatorien für Sie befragt. Los geht es am Südpol mit dem Neutrino-Observatorium „IceCube“.
Lange hat man darauf gewartet, nun ist es offenbar endlich geglückt: Erstmalig scheint die Quelle einer Gravitationswelle auch als Lichtblitz zu beobachten zu sein. Eine wissenschaftliche Sensation.
Higgs-Boson-Teilchen: Es ist elektrisch neutral, hat Spin 0 und zerfällt nach sehr kurzer Zeit – und das offenbar auch in zwei Quarks. Das haben nun Physiker der internationalen Atlas-Kollaboration des Cern nachgewiesen.
Sind Neutrinos ihre eigenen Antiteilchen? Seit vielen Jahren versuchen Forscher diese Frage zu beantworten. Jetzt hat das empfindliche Untergrundexperiment Gerda neue Ergebnisse geliefert.
Vor genau 30 Jahren leuchtete die erste mit bloßem Auge sichtbare Supernova der Moderne auf. Noch immer sind Astronomen dabei, ihre Rätsel zu entschlüsseln.
Immer wieder müssen wissenschaftliche Sensationsmeldungen zurückgenommen werden. Der Forschungsbetrieb ist da nicht unschuldig - wissenschaftstheoretisch ist das klar.
Unser Universum expandiert – aber wie schnell? Die „Hubble-Konstante“ jedenfalls, die nach einer neuen Messung ermittelt wurde, könnte das etablierte kosmologische Modell in Frage stellen.
Materie kann nicht nur gasförmig, flüssig oder fest sein. Es gibt auch exotischere Zustände. Entscheidende Theorien dazu haben drei Physiker entwickelt, die dafür nun den Nobelpreis erhalten.
Der Krebsnebel ist nicht nur ein Supernovaüberrest, sondern auch ein Pulsar-Windnebel. Er gehört zu bekanntesten Objekten am Sternenhimmel. Nun fand man das Zentrum: Der Stern, der einst explodierte.
Krebserkrankung, Bernsteinblume, Wiedehopf, Quantenmaterie, Neutrinos, Erdbeben, Schlangen - das sind die Themen in unserer Mittwochsbeilage „Natur und Wissenschaft“.
Die Gravitationswellenforschung blickt auf viele Falschmeldungen von Entdeckungen zurück. Was lief diesmal anders?
Von allen bekannten Elementarteilchen geben die Neutrinos die größten Rätsel auf. Für ihre Erforschung wurde nun dem Japaner Takaaki Kajita und dem Kanadier Arthur B. McDonald der Physik-Nobelpreis verliehen.
Wenn es um Kollisionen geht, überlässt man die Arbeit gern Computern. Das CERN und die Stadt Hamburg gehen dabei höchst unterschiedlich vor.
Den Wettbewerb „Jugend forscht“ gibt es seit 50 Jahren. Er begründet so manche Karriere und macht aus Tüftlern Siegertypen. Einige von ihnen wurden berühmt. Hier sind ihre Geschichten.
Drei Jahre nach der Entdeckung des lange gesuchten Higgs-Teilchens ist es immer noch allein. Den Physikern bleibt nur, es immer genauer zu vermessen - und Musik damit zu machen.
Wissenschaftliche Theorien müssen an der Welt scheitern können. Aber ist dieser Anspruch vielleicht etwas altmodisch? Machen Stringtheorie und Multiversen nicht trotzdem Spaß? Ein Aprilscherz und seine Hintergründe.
Gibt es eine vierte, bislang unbekannte Neutrinoart. Von der Theorie her spricht nichts dagegen. Aber auch die jüngste experimentelle Jagd nach den hypothetischen Geisterteilchen ist erfolglos geblieben.
Von der Hirnforschung und Antikörpern gegen Ebola sowie von Klapperschlangen und Robotern, sich verflüchtigenden Elementarteilchen, Vulkanen auf dem Mond und von spuckenden Säuglingen berichten wir in der heutigen F.A.Z.-Beilage „Natur und Wissenschaft“.
Am Cern ist ein weiterer Zerfallskanal des 2012 entdeckten Bosons nachgewiesen worden – ein wichtiger Schritt für die Forscher. Das Higgs verhält sich bisher tatsächlich so, wie man es vom ihm erwartet.
Forschen im Panik-Modus: Eine Nachricht um einen angeblichen Gammaausbruch in der Galaxie M31 verbreitete sich in Windeseile auf Twitter. Doch es war falscher Alarm.
Am Cern machen sie’s, am MIT machen sie’s, im FabLab, bei Hackathons – Open Source ist die Grundlage für viele der innovativsten Forschungsprojekte, für viele lukrative Geschäftsmodelle.
von Ulf von RauchhauptEs muss Orte im Universum geben, gegen die sich das Zentrum einer Wasserstoffbombenexplosion wie ein freundlicher Ort ausnimmt.
Dass Neutrinos chamäleonartige Elementarteilchen sind, die ihre Identität wechseln können, ist jetzt durch ein weiteres Experiment untermauert worden.