Live-Chat: War’s das mit dem Jahrhundert-Kometen?
Spannung pur am Himmel: Die Sonden von ESA und Nasa haben die rasend schnelle Annäherung von „Ison“ an die Sonne verfolgt. Lesen Sie den Live-Chat mit ESA-Experte Gerhard Schwehm und Jan Hattenbach.
Spannung pur am Himmel: Die Sonden von ESA und Nasa haben die rasend schnelle Annäherung von „Ison“ an die Sonne verfolgt. Lesen Sie den Live-Chat mit ESA-Experte Gerhard Schwehm und Jan Hattenbach.
Der Rover „Curiosity“ ist nach einer Zwangspause wieder auf dem Roten Planeten unterwegs. Sechs Tage stand er still. Die Spannungsversorgung hatte gestreikt.
Der Planetenjäger „Kepler“ seit August außer Betrieb. Dennoch sorgen seine gesammelten Daten noch immer für Überraschungen. Eine Analyse früherer Beobachtungen zeigt: Jeder fünfte sonnenähnliche Stern in der Milchstraße hat einen erdähnlichen Begleiter.
Uralte, gigantische Vulkane haben nach neuen Annahmen von Forschern die Oberfläche des Mars erschüttert und entscheidend geprägt. Einer davon hat eine mehr als 4600 Quadratkilometer große Spur hinterlassen.
Die Privatwirtschaft hält in der Raumfahrt Einzug. Transportaufgaben zur ISS werden mit völlig neuen Raumfahrzeugen abgewickelt. Milliardäre wie Jeff Bezos oder Elon Musk arbeiten an ihren Träumen.
Vor 36 Jahren waren die beiden amerikanischen Voyager-Sonden zu ihrer große Reise durch das Sonnensystem aufgebrochen. Immer wieder wurde gerätselt, ob Voyager 1 das Sonnensystem verlassen habe oder nicht. Nun ist es laut Nasa offiziell: Voyager1 ist im interplanetaren Raum.
Die Nasa-Raumsonde „Ladee“ ist in der Nacht in Richtung Mond gestartet. Der unbemannte Flugkörper von der Größe eines Kleinwagens wurde von einem Weltraumbahnhof in Virginia aus ins All befördert. Die Sonde soll Daten über die Mondatmosphäre sammeln.
Alle elf Jahre polt sich das Sonnenmagnetfeld um. Die Ursache für dieses Phänomen, das sich in Kürze wiederholt, ist noch immer unklar.
Wegen eines technischen Defekts muss das Weltraumteleskop „Kepler“ seine Suche nach erdähnlichen Himmelskörpern einstellen. Erfolge kann es trotzdem aufweisen: Mehr als 3500 Planeten wurden mit ihm entdeckt.
Sie sind eine Bedrohung für die Erde: Asteroiden größer als 140 Meter. Ihr Einschlag hätte verheerende Auswirkungen. Die Bahnen von allen bekannten erdnahen Himmelskörpern hat die Nasa jetzt in eine Grafik gepackt.
Der Rover Curiosity erkundet seit einem Jahr den Mars. Seine Mission stärkt das Selbstbewusstsein der Nasa in schwieriger Zeit. Schon vor ihrem Abschluss wird sie als voller Erfolg gewertet.
Der Sonde „Voyager 2“ ist er bei deren Vorbeiflug 1989 durch die Lappen gegangen. Nun ist er vom Weltraumteleskop „Hubble“ aufgespürt worden: Der 14. Mond des Gasplaneten Neptun.
Wolkenformationen ähneln häufig Gesichter, Tiere oder Fabelwesen. Auch so manche Galaxien zeigen Strukturen, die einem bekannt vorkommen, wie ein Bild des Weltraumteleskops Hubble zeigt.
Wasser in Lavagestein vom Mond ähnelt dem Wasser von der Erde stark. Das ergaben jetzt Isotopenanalysen einer amerikanischen Forschergruppe.
Das Weltraumteleskop „Kepler“ ist offenkundig funktionsuntüchtig. Der Grund sei ein defekter Kreisel, wodurch es nicht mehr ausgerichtet werden kann, teilte die Nasa mit.
Für die Nasa ist es eine Sternstunde der Öffentlichkeitsarbeit: Mit seinen Videos über das Leben in der Schwerelosigkeit begeistert Astronaut Chris Hadfield Menschen aus aller Welt.
In Darmstadt diskutieren dieser Tage 300 Wissenschaftler am europäischen Satellitenkontrollzentrum Esoc über die Gefahren von Weltraumschrott. Heiner Klinkrad, Leiter des ESA-Büros für Weltraumrückstände, im Gespräch über die schwierige Bekämpfung der gefährlichen Weltraumtrümmer.
Eigentlich suchten sie nach Exoplaneten. Doch dann stießen die Astronomen auf ein enges Doppelsternsystem, das aus einem roten Zwergstern und einem Weißen Zwerg besteht. Es zeichnet sich durch ungewöhnliche Effekt aus, die sogar Albert Einstein zum Staunen gebracht hätten.
Das Alpha Magnetic Spectrometer AMS, das seit 18 Monaten auf der Internationalen Raumstation die kosmische Strahlung nach einem Überschuss an Antimaterie aus Zeiten des Urknalls untersucht, hat nun die ersten Daten vorgelegt. Über die Ergebnisse berichtet unser Mitarbeiter Jan Hattenbach.
Der Marsrover „Curiosity“ hat in einer Probe Stoffe nachgewiesen, die die Phantasie der Nasa-Forscher beflügeln. Sie träumen wieder ihren alten Traum vom einstigen Leben auf dem Mars.
Eine Schaufel Mars-Gesteinsstaub könnte die Lösung für eines der größten Rätsel der Raumfahrt gebracht haben: Auf dem Roten Planeten war nach Angaben der Nasa wohl einst mikrobielles Leben möglich. Wann genau, ist allerdings noch völlig unklar.
Als erster Forschungsroboter hat „Curiosity“ eine Gesteinsprobe auf dem Mars entnommen. Die ist zwar noch nicht ausgewertet, Nasa-Wissenschaftler feiern trotzdem schon den „historischen Moment“.
Die Erde ist ständig bedroht von Einschlägen erdnaher Asteroiden. Doch ein effektiver Abwehrschild ist noch in weiter Ferne. UN-Experten fordern jetzt eine bessere internationale Zusammenarbeit und ein koordiniertes Frühwarnsystem. Ein Gespräch mit Alan Harris vom Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt.
Ein Volltreffer sieht anders aus: Der größte Teil des Meteoriten vom Ural war verdampft. Wäre er über Mitteleuropa oder den Ballungszentren in Asien niedergegangen, hätte es dennoch eine Katastrophe geben können.
Wenn der Asteroid 2012 DA14 an diesem Freitag Abend dicht an der Erde vorüberzieht, dann ist das nicht nur ein spektakuläres Ereignis. Es zeigt auch, wie bedroht die Erde von einem größeren Einschlag ist.
Die Entdeckung einer großen Zahl von Planeten in fernen Sonnensystemen hat die Suche nach intelligenten Außerirdischen beflügelt. Doch die Aliens lassen noch nichts von sich hören.
An diesem Wochenende war es endlich soweit. Der Marsrover der Nasa hat den ersten Bohrversuch unternommen und ein Loch in den Marsboden gehämmert.
Exoplaneten, die der Erde ähnlich sind, sind offenkundig häufiger als gedacht. Allein in der Milchstraße erwarten amerikanische Forscher 4,5 Milliarden erdgroße Planeten. Schon wird spekuliert, ob es auf den Supererden Leben gibt.
Die Atmosphäre der Sonne ist viel heißer als ihre Oberfläche. Forscher der Nasa glauben, dass die Energie für die Aufheizung in ineinander verflochtenen Magnetfeldern herrührt, die sich plötzlich entflechten.
Jetzt ist es soweit: Der Marsrover der Nasa hat seinen Schlagbohrer am Roboterarm aktiviert und wird in Kürze Löcher in den Roten Planeten bohren und pulverisierte Proben entnehmen. Die letzten vorbereitenden Tests haben begonnen.
Jesco von Puttkamer war eines der bekanntesten Gesichter der Nasa. Selbst im Abspann des „Star Trek“-Films taucht er auf - als Berater. Er starb am Donnerstag im Alter von 79 Jahren.
Fließendes Wasser oder gar Leben auf dem Mars? Die Nasa berichtet gerne als erste von derartigen Funden - auch wenn diese sich schnell wieder verflüchtigen. Nun geht es den Asteroiden an den Kragen.
Verner Suomi würde staunen: Die Bilder aus dem nach ihm benannten Satelliten ergeben in der Zeitreihe ein Bild der nächtlichen Erde, wie es schöner kaum sein könnte.
Der Rover „Curiosity“, der seit August den Roten Planeten erkundet, ist für die Nasa eine Erfolgsgeschichte und ein Rettungsanker zugleich. Doch die PR-Maschine der amerikanischen Weltraumbehörde droht sich zu verselbständigen.
Der Forschungsroboter „Curiosity“ hat auf dem Mars organische Moleküle entdeckt. Noch ist deren Herkunft ist völlig unklar. Würde sich herausstellen, dass die Moleküle vom Mars stammen, könnte das heißen, dass es dort einmal Leben gegeben hat.
Mit ihrem Supercomputer „Discover“ und einem speziellen Simulationsprogramm verfolgen Klimaforscher der Nasa, wie sich Schwebeteilchen in den unteren Luftschichten über den Globus verteilen.