Wird PISA noch gebraucht?
Zwanzig Jahre nach dem sogenannten Schock gibt es in Deutschland weder Testeritis an Schulen noch Daueraufregung. Der kritische Blick auf das System und die Gesellschaft ist weiter nötig. Ein Gastbeitrag.
Zwanzig Jahre nach dem sogenannten Schock gibt es in Deutschland weder Testeritis an Schulen noch Daueraufregung. Der kritische Blick auf das System und die Gesellschaft ist weiter nötig. Ein Gastbeitrag.
Eine Studie bescheinigt der FFP2-Maske einen deutlich höheren Schutz als der OP-Maske. Dass sie richtig sitzt, könnte in Zukunft wegen der Omikron-Variante umso wichtiger werden. Doch was gilt es zu beachten?
Der deutsche Nobelpreisträger Benjamin List gilt als unkonventionell. Hier erzählt er von dem Anruf aus Stockholm, seinen ersten Chemie-Experimenten als Kind und warum er in seinem Büro gerne einen Handstand macht.
Eine Frau muss ihren Posten als Direktorin räumen – und die Max-Planck-Gesellschaft sich jetzt gegen Vorwürfe verteidigen, sie würde die Betroffene ungerecht behandeln. Was bedeutet die Solidaritätswelle für die Ex-Direktorin?
Wenn jemand juchzt, ist klar, dass er sich freut. Gleiches gilt für Schreien und Wut. Versteht man Emotionen besser, je intensiver sie ausgedrückt werden? Natalie Holz vom Frankfurter Max-Planck-Institut geht dem nach.
Am Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena wird die Direktorin abberufen – und ein ganz anderes Forschungskapitel aufgeschlagen.
Er ist eine weltweit geachtete Autorität auf dem Gebiet der Laserspektroskopie und besitzt einen ausgeprägten Spieltrieb. Der Physiker und Nobelpreisträger Theodor Hänsch wird heute achtzig Jahre alt.
Seit März 2021 therapiert die Psychiaterin Angelika Erhardt Menschen, die unter krankhafter Angst vor Blut und Spritzen leiden. Ein Interview über das „Angstgedächtnis“, Therapiemöglichkeiten und den Wunsch nach einer Corona-Impfung.
Photosynthese verwandelt seit Jahrmilliarden atmosphärisches CO₂ in Biomasse. Doch der Prozess ist erstaunlich ineffizient. Das muss sich doch verbessern lassen, glauben Wissenschaftler und basteln bereits an „künstlichem Spinat“.
Die Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs kritisiert die Parteien: Sie befassten sich kaum mit dem Thema. Ungeklärt ist aber auch die Zukunft der Kommission selbst.
Ein Mordfall erschüttert Berlin: Zwei afghanische Brüder sollen ihre Schwester umgebracht haben. Während die Politik um Begriffe streitet, fordern Fachleute mehr Männerarbeit in der Flüchtlingshilfe.
Kollabiert der Golfstrom doch nicht? Wie das sensible Thema im neuen IPCC-Bericht mittels der kalibrierten Sprache im Schwebezustand gehalten wird.
Im Raum Heidelberg entsteht ein neuer Campus für Gesundheit und Medizintechnik. Davon soll auch die Wirtschaft in der Rhein-Neckar-Region profitieren – künstliche Organe oder Netzhäute könnten hier entstehen.
Eine Studie des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik in Frankfurt zeigt: Musik hilft Menschen durch die Krise. „Musikhören und Musikmachen bieten dabei unterschiedliche Bewältigungspotenziale.“
Da sind doch Fehler im System: Wolfgang Streeck macht sich an die ganz große Transformation der globalisierten Welt. Zu einem solchen Wurf gehört Mut – und eine Portion Größenwahn.
Heißt es nach den Ferien: Alle mal zum Testen? Das Robert Koch-Institut schlägt für Kita- und Schulöffnung ein neues Konzept vor – und ein Berliner Genpionier erklärt im Interview, wie er die Pandemie mit einer radikal billigen PCR-Großattacke ersticken will.
Laien können lernen, die Natur um sich herum zu entschlüsseln. Passende Apps helfen, Pflanzen, Tiere oder Vogelgesänge zu bestimmen. Das dient sogar der Wissenschaft.
Die Sozialkasse steuert auf Finanznöte zu. Doch Grüne, Linke, CSU und SPD versprechen den Senioren mehr Geld nach der Wahl. In einem neuen Gutachten warnt der Wissenschaftliche Beirat vor den Folgen der Rentenpläne.
In der Pandemie blieben die Konzertsäle leer, doch die Vögel singen unbeirrt. Mit einer neuen App kann man ihrem Gezwitscher in fünfzig Ländern lauschen – und Daten sammeln für die Wissenschaft.
Zur Bekämpfung der Pandemie machen Wissenschaftler originelle Vorschläge. Die sind willkommen bei denen, die direkt unter der Krise leiden – bei Politikern dagegen weniger.
Wie die Einschränkungen gegen Corona genau wirken, wissen Politiker oft nicht. Deshalb wird alles dicht gemacht. Dann meckern die Leute weniger.
Die Covid-19-Pandemie hat wie selten zuvor die wissenschaftliche Modellbildung ins Zentrum öffentlichen Interesses gerückt. Die Physikerin Viola Priesemann vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation hat seit Beginn der Krise den Diskurs über politische Strategien mit detaillierten Modellberechnungen entscheidend mitgestaltet. Wir diskutieren mit ihr, was wir einerseits aus Modellen über den Umgang mit der Pandemie lernen können – und was uns andererseits die Krise über die Grenzen und das Potential der Modellierung gelehrt hat.
Zwei Historiker nehmen auf lehrreiche Weise Ansprüche der Archäogenetik ins Visier
Mehr als eine Million Jahre lagen Mammut-Zähne im Permafrost. Trotzdem geben sie noch Erbinformationen preis. Sie liefern einen neuen Rekord der Paläogenetik und enthüllen ein Geheimnis der amerikanischen Prärie.
Erweiterter Forschungshorizont: Seit dem 10. Januar streicht das Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte „europäisch“ aus seinem Namen. Der Verdacht des Eurozentrismus soll zu den Akten gelegt werden.
Stefan Ruppert, scheidender Parteichef der hessischen FDP, hat sich aus dem Parlament in die Wirtschaft verabschiedet. Im Interview spricht der Jurist über die schwarz-grüne Koalition, deren Umgang mit der Pandemie und über seine Partei.
Die Mainzer Baumarktlösung für coronasichere Luft in Schulen ist verblüffend einfach. Zu einfach, wie Raumlufttechniker sagen. Hochwertigere Anlagen verminderten Ansteckungsraten und seien im Ganzen klimafreundlicher und effizienter.
Die Reise nach Stockholm fällt aus. In diesem Jahr ergattern Virologen und Mikrobiologen aber mehr als einen Nobelpreis, das sollten wir feiern. Und was Corona nebenbei mit CRISPR zu tun hat, erklärt die Nobelpreisträgerin Emmanuelle Charpentier.
Lebenswissenschaftler verneigen sich. Doch hat DeepMind mit seiner lernenden Maschine „AlphaFold“ wirklich ein Jahrzehnte altes Problem der Biologie gelöst, wie behauptet wird? Eine Umfrage unter unabhängigen Experten.
An einer Gesamtschule in Mainz hat das Max-Planck-Institut eine Lüftungsanlage entwickelt, die wenig kostet und 90 Prozent der Aerosole herausfiltert.
Die Sonne ist ein vergleichsweise ruhiger und reinlicher Stern. Auf den meisten ihrer Artgenossen sieht es ganz anders aus.
Deutschlands meistzitierter Fachmann für Künstliche Intelligenz sagt, wohin sich die Technologie entwickelt, welche Chance Europa hat - und wieso er an Tübingen hängt.
Dass Covid-19 mit den ersten Impfstoffen gestoppt werden kann, halten Experten für fast ausgeschlossen. Forscher aus Süddeutschland entwickeln schon eine „zweite Generation“. Die Hoffnungen auf ein Nasenspray sind groß – aber fatalerweise auch die Hürden, um dahin zu kommen.
Forscher des Frankfurter Max-Planck-Instituts für Biophysik haben im Eiltempo einen wichtigen Baustein des neuen Coronavirus untersucht. Die Erkenntnisse könnten bei der Entwicklung von Impfstoffen und Medikamenten hilfreich sein.
Mit ihren innovativen Forschungen habe sie die Geisteswissenschaften nachhaltig geprägt: Lorraine Daston, langjährige Direktorin am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, erhält den Gerda Henkel Preis.
Ein alter Impfstoff gegen Tuberkulose soll nun Ärzte und Pflegekräfte vor schweren Verläufen von Covid-19 schützen. Damit er wirksamer ist, wurde er jetzt aufgerüstet. Doch der Wirkstoff ist nur eine Zwischenlösung.