„Immunität ist die Hoffnung“
Tausende Seevögel sind in der vergangenen Brutsaison gestorben. Ein Ornithologe erklärt, warum er hofft, dass das Sterben im nächsten Frühsommer nicht weitergeht. Er hat Anhaltspunkte für ein wenig Hoffnung.
Tausende Seevögel sind in der vergangenen Brutsaison gestorben. Ein Ornithologe erklärt, warum er hofft, dass das Sterben im nächsten Frühsommer nicht weitergeht. Er hat Anhaltspunkte für ein wenig Hoffnung.
Derzeit wandelt sich die Pandemie zur Endemie, die Corona-Todesfälle nehmen ab, aber nun sorgt sie auf andere Weise für Sterbefälle. Wie verlässlich sind die Daten – und wo sind die Schwierigkeiten bei dessen Beurteilung?
Rund 300 Millionen Menschen weltweit trinken mit Arsen verunreinigtes Wasser. Wie lässt sich das ändern? Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts sagen: am besten mit Einzelgesprächen.
In der Bronzezeit wurde Europa neu gemischt. Aus der Steppe kamen Migranten, die unser Erbgut bis heute prägen: Wer waren diese Menschen, was machte sie so erfolgreich? Eine Spurensuche.
Die Max-Planck-Gesellschaft schließt ihr Institut für Internationales Verfahrensrecht in Luxemburg. Es ist erst die vierte Schließung eines MPI im Ausland. Was ist der Hintergrund?
Die Natur machen lassen? Aufforsten? Fremde Baumarten pflanzen? Über den Streit darüber, wie den deutschen Wäldern zu helfen ist: Auftakt unserer neuen Serie.
Warum Kürzungen bei ausländischen Spitzentalenten dem Land schaden.
Sparen, wo es geht: Energiekrise und Inflation treffen die Spitzenforschung hart, Großprojekten drohen Stopps und Zwangspausen. Was deutsche Forschungsinstitute erwarten.
Ihre Studien zu Drosophila-Fliegen brachten ihr den Nobelpreis für Medizin ein, und selbst im Ruhestand forscht Christiane Nüsslein-Volhard weiter. Heute wird sie achtzig Jahre alt.
Jedes Jahr können drei Künstler am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik arbeiten. Nun stellen sie gemeinsam im Frankfurter Museum Angewandte Kunst aus.
Reinhard Zimmermann leitet noch bis zum Ende des Monats das Max-Planck-Institut für Privatrecht. Schon seit Jahrzehnten prägt der Jurist die Zivilrechtslehre.
Eine Geschichte westlicher Praktiken und Normen: Lorraine Daston erkundet die weite Welt der Regeln.
Klimawandel, Artensterben und Pandemien sind vielfältig verwoben. Diese Zusammenhänge zu verstehen ist eine Überlebensfrage. Der Wissenschaftshistoriker Jürgen Renn geht sie jetzt in einem neuen Institut an.
Cornelia Woll kennt als Politikwissenschaftlerin Amerika und Europa. Jetzt will sie die Hertie School in Berlin in die Zukunft führen.
Für die Wissenschaft blieb der Geruchssinn lange Stiefkind unter den fünf Sinnen. Heute weiß man, dass menschliche Nasen das Verhalten schon in weit zurückliegender Vergangenheit tiefgreifend geprägt haben.
Manche Professoren sprechen fast nur Englisch, obwohl sie seit vielen Jahren an deutschen Instituten tätig sind. Sie verzichten damit auf eine Möglichkeit, in die Gesellschaft hineinzuwirken.
Klimaabkommen könnten die Erdgas- und Erdölvorräte durch ein Verbot ihrer thermischen Nutzung wertlos machen. Die Anreize, sie schnell zu Geld zu machen, würden übergroß – mit schlimmen Folgen. Doch es gibt eine Lösung. Ein Essay.
Am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt erforschen Wissenschaftler das Wesen von Musikalität. Wie viel ist genetisch, wie viel durch das Umfeld vorgegeben?
Die Frankfurter Max-Planck-Direktorin Erin Schuman ist Spezialistin für die Kontaktstellen von Nervenzellen – und als Mentorin hochgelobt. Jungforscherinnen gut zu fördern, ist ihr wichtig – auch, weil sie selbst Schlechtes erlebt hat.
Die Grußworte waren ungewöhnlich persönlich, die Vorträge der Schüler ungewöhnlich sachlich: Auf der Frankfurter Gedenkfeier für Michael Stolleis wird das Ethos dieses auch im Engagement vorbildlich strengen Gelehrten lebendig.
Der Schwarze Tod scheint aus Zentralasien zu stammen, und mit dieser Entdeckung lassen sich weitere Rätsel lösen: Was wir von längst vergangenen Epidemien lernen können.
Die mittelalterliche Pest tötete Millionen von Menschen und entwickelte sich zu einer Pandemie, die ihr Ende erst im 19. Jahrhundert fand. Forscher vermuten nun, endlich ihren Ursprung gefunden zu haben.
Raumzeitliches: Der Briefwechsel zwischen Albert Einstein und Moritz Schlick ist in einer exzellenten Edition erschienen. Einstein kennt jeder, doch wer war denn dieser Moritz Schlick?
Unser Universum entstand nach einem Urknall. Soviel wissen wir. Doch an diesem Moment selbst stößt die Naturwissenschaft an eine harte Grenze der Erkenntnis. Sie könnte unüberwindlich sein.
Durchforsten bald die Digitalkonzerne die Smartphones ihrer Nutzer? Die Pläne der EU-Kommission zur „Chatkontrolle“ stoßen auf heftigen Widerstand.
Vergiftete Stimmung ist in Unternehmen ein riesiges Problem. Das hilft dagegen.
Eine Skulptur aus dem Atelier Goldstein erinnert künftig vor dem Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt an Euthanasie-Opfer. Wissenschaftler des Vorgängerinstituts waren verstrickt in diese Verbrechen.
Ab etwa 04:30 Uhr wird der Vollmond vollständig in den Kernschatten der Erde eintauchen. Optimale Bedingungen, um das Naturphänomen zu beobachten, haben Menschen, die in den USA oder Südamerika leben.
Es klang wie ein aussichtsloses Projekt, aber die Astronomen glaubten daran. Zu Recht: Nun gibt es ein Bild des Schwarzen Lochs im Zentrum der Milchstraße.
Astronomen veröffentlichten 2019 das erste Bild eines Schwarzen Lochs. Jetzt haben sie nachgelegt und das geliefert, was damals von vielen vermisst wurde.
Geheimer Kohlenstoffspeicher: Unter Seegraswiesen lagern große Mengen Zucker – fast unberührt von Mikroorganismen. Und wenn die marinen Weideflächen weiter schrumpfen, wird das den Klimawandel wohl noch anheizen.
Die Corona-Pandemie hat das kapitalistische Zeitsystem erschüttert.
Die Lage an der ukrainische Grenze ist weiterhin brenzlig und Völkerrechtler warnen: Schon mit dem Truppenaufmarsch verstößt der russische Präsident Putin gegen das Völkerrecht.
Kristalle sind Gitter im Raum. Geht so etwas auch in der Zeit? Jetzt lässt sich dieser rätselhafte Materiezustand mit dem Quantencomputer von Google erzeugen – und kontrolliert studieren.
Die neue Bundesregierung will die Pandemiebekämpfung stärker auf wissenschaftliche Expertise stützen – und dabei viele Perspektiven einbeziehen. Die Zusammensetzung des neuen Gremiums verspricht kontroverse Debatten.