Das Comeback der Kernfusion
Kernfusion gilt vielen als die Energie der Zukunft – und das schon seit 70 Jahren. Nie hat sie die Hoffnungen erfüllt. Doch jetzt stecken Investoren Milliarden in diese Technik. Wissen die etwas, das wir nicht wissen?
Kernfusion gilt vielen als die Energie der Zukunft – und das schon seit 70 Jahren. Nie hat sie die Hoffnungen erfüllt. Doch jetzt stecken Investoren Milliarden in diese Technik. Wissen die etwas, das wir nicht wissen?
Der erste öffentlich gebaute Prototyp-Reaktor soll ab 2040 Energie liefern. Auffällig ist, dass immer mehr private Start-ups zu dem Thema forschen.
Der Beschuss mit intensiven Laserstrahlen hat in einem kleinen Brennstoffkügelchen eine Kernfusion gezündet. Das ist ein Durchbruch. Aber weist das auch den Weg zum sauberen Fusionskraftwerk?
Forschern in den USA gelingt bei der Kernfusion ein großer Fortschritt, und zahlreiche Start-ups arbeiten bereits an der Energiequelle der Zukunft – auch in Deutschland. Die hoffnungsvollsten Unternehmen werden von den Amerikanern schon heftig umworben.
Das Fusionsexperiment in den USA befeuert eine realitätsferne Technikeuphorie – Politiker nutzen den Hype als vermeintlichen Ausweg aus der Klimakrise.
Auf dem Weg in eine sichere und klimaneutrale Zukunft, kann die Kernfusion als nahezu unerschöpfliche Energiequelle, eine bahnbrechende Lösung sein.
Die kontrollierte Kernfusion gilt als ein Weg, Energie klimaschonend und in großen Mengen zu gewinnen. An der National Ignition Facility in Livermore ist man dem Ziel jetzt einen großen Schritt näher gekommen.
Die kontrollierte Kernfusion gilt als ein Weg, Energie klimaschonend und in großen Mengen zu gewinnen. An der National Ignition Facility in Livermore ist man dem Ziel jetzt einen großen Schritt näher gekommen.
Die amerikanische Energieministerin spricht von einem „der beeindruckendsten wissenschaftlichen Leistungen des 21. Jahrhunderts“. Erstmals wurde beim Verschmelzen von Atomkernen mehr Energie gewonnen als verbraucht.
Laut Medienberichten ist es Wissenschaftlern in den USA gelungen, einen Durchbruch auf dem Feld der Kernfusion zu erreichen. Erstmals konnte dabei mehr Energie gewonnen werden, als diese zu verbrauchen.
Hat die Kernfusion das Potential, den wachsenden Energiehunger zu stillen? Über die realistischen Chancen einer großartigen Technologie.
Die Kernfusion hat das Potential, alle Energieprobleme zu lösen – und in Darmstadt arbeitet man daran.
ITER soll einen alten Traum der Forschung wahr werden lassen. Die technischen Hürden aber sind gewaltig. Und die Zeit drängt.
Ein Unternehmen aus Darmstadt will mithilfe von Kernfusion Strom erzeugen. Es handelt sich um einen Milliardenmarkt. Doch der Wettbewerb ist groß, und auf dem Weg gibt es gewaltige Hürden.
Das Start-up Marvel Fusion aus München will dem Fusionsreaktor endlich zum Durchbruch verhelfen. Deutsche Industriekonzerne sind mit an Bord.
Der Krieg führt uns die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern noch einmal deutlich vor Augen. Seit vielen Jahren wird an Kernfusionsreaktoren geforscht. China arbeitet an einem Thorium Reaktor. Liegt hier die Energieversorgung der Zukunft?
Eine Behörde verweigert eine Genehmigung, was den Bau des experimentellen Fusionsreaktors ITER wieder einmal verzögern dürfte – und dann ist da noch Russland.
Start-ups, die an unerschöpflicher Energie forschen, sammeln immer mehr Geld ein. Wann Kernfusion realistischer Teil der Versorgung wird, ist unklar. Einige Forscher glauben: Schon Mitte des kommenden Jahrzehnts wird das möglich sein.
Auch die Plasmaphysiker vermelden einen neuen Erfolg an der Fusionsfront.
Kernfusionsforscher können einen weiteren wichtigen Fortschritt feiern – diesmal bei der Verschmelzung von Atomkernen in einem von Magnetfeldern gehaltenen Plasma.
Fortschritt bei der Trägheitsfusion: Laserblitze zünden eine kontrollierte Atomkern-Verschmelzung und halten sie kurz am Brennen. Dabei konnte eine Energieausbeute von 70 Prozent erzielt werden – ein Rekord.
Die kontrollierte Kernfusion gilt als ein Weg, Energie klimaschonend und in großen Mengen zu gewinnen. An der National Ignition Facility in Livermore ist man dem Ziel jetzt einen großen Schritt näher gekommen.
Innerhalb von nur zehn Jahren will ein Münchner Start-up ein Fusionskraftwerk zum Laufen bringen. Ist das mutig oder angewandte Science-Fiction?
Wie erzeugt unsere Sonne ihre Energie? Die Borexino-Kollaboration hat anhand von Neutrinobeobachtungen neue Details des Brennstoffzyklus unseres Zentralgestirns nachgewiesen.
Der internationale Kernfusionsreaktor Iter in Südfrankreich tritt in eine entscheidende Bauphase: Nun läuft offiziell die Montage des gigantischen Forschungsreaktors. Das Projekt, bei dem alle EU-Mitgliedsstaaten beteiligt sind, steht aber auch wegen Verzögerungen in der Kritik.
In Frankreich hat am Dienstag die Montage des internationalen Forschungsreaktors Iter begonnen. Die beteiligten Partnerstaaten hegen große Hoffnungen an den Erfolg des Projekts.
2016 wurden der Gotthard-Basistunnel in der Schweiz und die Kernfusionsanlage Wendelstein 7-X in Greifswald eröffnet. Wer an solchen Prestigeprojekten mitarbeitet, widmet ihnen einen Großteil seines beruflichen Lebens.
Auf der Balkanroute sollen die Migranten – auch Bürgerkriegsflüchtlinge – bald an der Grenze zu Mazedonien gestoppt werden. Damit die Umverteilung der Flüchtlinge gelingt, will die EU-Kommission zudem „Blaue Briefe“ verschicken.
In Greifswald ist es gelungen, ein Plasma aus Wasserstoff in der Fusionsanlage Wendelstein 7-X zu zünden. Damit hat der eigentliche wissenschaftliche Betrieb begonnen.
An diesem Donnerstag wird in der Fusionsanlage Wendelstein Plasma gezündet. Mehrere Millionen Grad Celsius werden die Messgeräte anzeigen.
Eine Wasserstoffbombe im Labor - das ist das amerikanische Prinzip der Kernfusion, die mit Lasern erzeugt wird. In Livermore in Kalifornien meldete man jetzt einen Erfolg. Eine Energierevolution sieht allerdings anders aus.
Für Physiker ist es der "heilige Gral" der Energietechnik; ein erstes Kraftwerk wollen sie bis Mitte des Jahrhunderts realisieren. Kritiker dagegen sehen unüberwindliche technische Hürden. Streitpunkt ist die Kernfusion, jener Prozess, der das "Feuer" im Innern der Sonne am Brennen hält.
Um ein Fusionskraftwerk zu starten, werden ins Plasmagefäß zunächst wenige Gramm eines Deuterium-Tritium-Gasgemischs eingelassen. Dann wird das Plasma von außen auf etwa 100 Millionen Grad aufgeheizt.
Ab 2017 soll der neue Fusionsreaktor „Wendelstein 7-X“ im Halbstundentakt heizen. Ein ehrgeiziger Plan, an dem nun auch Washington mitbastelt. Drei große amerikanische Forschungsinstitute werden sich in den kommenden Jahren am Aufbau der Anlage beteiligen.
Drei große amerikanische Forschungsinstitute, die auf dem Gebiet der kontrollierten Kernfusion arbeiten, werden sich in den kommenden drei Jahren am Aufbau der Fusionsanlage Wendelstein 7-X des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) beteiligen.