Eine kurze Geschichte des Impfens
Die medizinische Erfolgsgeschichte, die mit dem Kampf gegen die Pocken begann, war stets auch ein politisches Thema. Es geht um Zwang – und um die Frage, was am besten gegen Infektionskrankheiten hilft.
Die medizinische Erfolgsgeschichte, die mit dem Kampf gegen die Pocken begann, war stets auch ein politisches Thema. Es geht um Zwang – und um die Frage, was am besten gegen Infektionskrankheiten hilft.
Nicht nur Pharmakonzerne, auch Biotechunternehmen entwickeln emsig Impfungen, Medikamente und Diagnostikprodukte in der Corona-Krise. Ihre Aktienkurse haben an der Börse Euronext zuletzt einen deutlichen Sprung hingelegt, wie eine Erhebung zeigt.
Die medizinische Erfolgsgeschichte, die Ende des 18. Jahrhunderts mit dem Kampf gegen die Pocken begann, war von Anfang an immer auch ein politisches Thema. Es geht auch um Zwang. Der neue Essay-Podcast.
Während Tests normalerweise Jahre dauern, soll die Impfung am 15. August marktreif sein. Die Tests an Menschen laufen bald an. Der Plan sorgt für Kopfschütteln.
Demnächst sollen Dutzende gesunde Erwachsene in Deutschland den Impfstoff bekommen. Die Zulassung zur Erprobung ging außerordentlich schnell. Das habe aber nichts mit dem Einstieg des Bundes bei dem Unternehmen zu tun.
Die Pharmabranche nimmt den Kampf gegen Corona auf. Langfristig bleibt der lukrative Krebsbereich für die Unternehmen aber ein attraktives Forschungsfeld.
In der Corona-Krise haben sich viele Länder schon den künftigen Bezug von Impfstoffen gesichert. Europa hinkt nach Ansicht von Bundesgesundheitsminister Spahn etwas hinterher – nun hat er gemeinsam mit drei weiteren Ländern gehandelt.
Biontech erhält für die Entwicklung seiner Corona-Impfung bis zu 100 Millionen Euro von der Europäischen Investitionsbank. Das Mainzer Biotech-Unternehmen will damit die Produktionskapazitäten für die „globale Versorgung“ ausweiten.
Großbritannien macht größte Einzelspende für den Schutz von Kindern. Unternehmer Bill Gates unterstützt die Kampagne. Amerika gibt mehr als 10 Milliarden Dollar für Corona-Forschung an private Initiativen.
In der Anfangszeit wurde Bill Gates als Held der Corona-Krise gefeiert. Dann kam der Mob: Jetzt findet sich der Milliardär inmitten von Verschwörungstheorien wieder. Die Anschuldigungen sind abenteuerlich.
Die amerikanische Regierung will bis zum Jahresende einen Impfstoff haben. Doch Analysten sind skeptisch, denn das Turbo-Tempo bei der Einführung eines Mittels kann riskant sein.
Nach Ansicht von Präsident Donald Trump wird das Coronavirus auch ohne Impfstoff „verschwinden“. Bei einem Treffen mit republikanischen Kongressabgeordneten beklagte Trump gleichzeitig den Einbruch der Wirtschaft in Folge der Corona-Beschränkungen.
Der amerikanische Pharmakonzern arbeitet an einem Impfstoff gegen Corona. Um im Erfolgsfall schnell große Mengen herstellen zu können, will Pfizer Kapazitäten in den eigenen Werken frei machen.
Auf dem Weg zu einer Impfung gegen das Coronavirus gibt es große wissenschaftliche und medizinische Hürden. Doch schon bevor es ein Mittel gibt, hat auch der Kampf um dessen Verteilung begonnen. Wer führt?
Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut empfiehlt eine Grippe-Impfung nun mehr denn je – man müsse eine Überlappung mit Covid-19 dringend vermeiden, sagt er im Interview.
Die Antwort auf die Frage, wie wir aus dem Lockdown wieder herauskommen, liegt im Politikstil der Kanzlerin: Schritt für Schritt. Denn Normalität kehrt nur mit einem Impfstoff zurück.
Blutspenden von genesenen Covid-19-Patienten könnten helfen, wenigstens die Schwerstkranken schnell zu versorgen. Die ersten Studien aus Kliniken machen Hoffnung. Doch was das alte Behandlungsrezept wirklich wert ist, muss sich erst zeigen.
Pharmakonzerne arbeiten intensiv daran, Arzneien und Impfungen gegen Corona zu entwickeln. Die Zusammenarbeit ist dabei entscheidend.
Das Biotechunternehmen kooperiert für eine Impfung jetzt mit dem Fosun-Konzern aus China. Bald sollen klinische Tests starten.
In diesen schwierigen Tagen ist es ein Lichtblick: Behörden unterstützen Pharmakonzerne bei den sonst langwierigen Zulassungsverfahren. Damit können viel mehr Menschen auf eine mögliche Infektion hin getestet werden.
Pharmaunternehmen und Forscher arbeiten intensiv an Impfungen und Arzneien gegen das Virus. Die wichtigsten Fragen im Überblick.
Seit Anfang März müssen Schüler und Kindergartenkinder nachweisen, dass sie ausreichend gegen Masern geschützt sind. Eltern und sogar Ärzte gehen dagegen vor.
Seit dem 1. März müssen Eltern von Schul- und Kindergartenkindern nachweisen, dass ihre Kinder gegen die Masern geimpft sind. Einige sehen in der Impfpflicht allerdings das Recht auf körperliche Unversehrtheit verletzt.
Sie sind nicht generell gegen Impfen, doch gegen staatlichen Zwang: Familien mit Kleinkindern wollen die Masern-Impfpflicht in Karlsruhe überprüfen lassen, die von heute an gilt.
Zum Schutz vor den hochansteckenden Masern gilt vom 1. März an eine Impfpflicht für Kinder in Kitas und Schulen, für Lehrer sowie Beschäftigte in Kliniken. Wie läuft die Umsetzung ab?
Mark Zuckerberg ist der Wirt, in dessen Stube sich Rechtsextreme und Verschwörungsideologen treffen, die andere Gäste bedrohen und beleidigen. Warum wirft er sie nicht einfach raus? Ein Gastbeitrag.
Eine Krankheit, vor der sich alle fürchten, ein Piks, und schon kann sie uns nichts mehr anhaben? Impfungen klingen wie Zauberei. Tatsächlich bereiten sie unsere körpereigene Abwehr auf einen möglichen Angriff vor.
Das Tübinger Unternehmen forscht an einer Impfung gegen das grassierende Corona-Virus. Im Sommer könnten mit einem neu entwickelten Impfstoff erste Studien mit Menschen starten.
Coronavirus, Ebola und Sars – für die Entwicklung von Impfungen und Wirkstoffen gegen solche Krankheiten setzen Pharmaunternehmen auf internationale Allianzen.
Ärzte warnen vor Grippeerkrankungen. Doch weil sich zahlreiche Mythen über die Erkrankung halten, lassen sich viele Menschen nicht impfen. Forscher suchen nach dauerhaftem Schutz.
Nachdem im Landkreis Hildesheim mehrere Menschen und ein Säugling an Masern erkrankt sind, will eine Schule 28 Schüler ohne Impfschutz vom Unterricht ausschließen. Das Schulverbot soll mehrere Wochen gelten.
Eigentlich sollten die Masern längst ausgerottet sein, doch noch immer erkranken jedes Jahr Hunderte an ihnen. Deshalb müssen Eltern bald mit Strafen rechnen, wenn sie ihre Kinder nicht vor dem Virus schützen lassen.
Mit einer neuen Kampagne will das hessische Gesundheitsministerium die Impfmüdigkeit bekämpfen. Bisher ist es noch nicht Routine, dass der Hausarzt nach dem Impfpass fragt.
Die Direktoren des britischen Gesundheitssystems halten die Globuli nicht für Wissenschaft. Der Umsatz geht zurück, auch in Frankreich und Deutschland.
Die Deutschen sind zu nachlässig beim Impfen, dabei hätte eine Mehrheit laut Umfragen gar nichts gegen eine Impfpflicht. Regierung und Opposition haben unterschiedliche Ansätze.
Bislang dürfen nur Ärzte ihre Patienten impfen. Die große Koalition will das ändern. Bei der Grippeschutzimpfung sollen bald auch Apotheker die Nadel setzen können – Mediziner sind erbost.