„Es gibt so viele Gerüchte“
Impftag in einem Pflegeheim in Schwäbisch Gmünd: Die Alten sind dankbar, doch viele Pfleger wollen keine Spritze. Besonders über Markus Söder regen sie sich auf. Ein Besuch vor Ort.
Impftag in einem Pflegeheim in Schwäbisch Gmünd: Die Alten sind dankbar, doch viele Pfleger wollen keine Spritze. Besonders über Markus Söder regen sie sich auf. Ein Besuch vor Ort.
In Hessen haben sich 1583 weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das meldet das Robert-Koch-Institut. Derweil schreitet die Impfkampagne in den Regionalzentren weiter voran – doch die Quote bleibt niedrig.
Ausgerechnet in der Schweiz verläuft der Start der Impfkampagne alles andere als geordnet. Bund und Kantone schieben einander die Schuld zu. Nicht einmal, wie viele Schweizer schon geimpft sind, ist bekannt.
Je genauer die neuen Virus-Varianten untersucht werden, um so mehr wachsen die Bedenken: Sollten sie etwa die Immunabwehr unterlaufen können? Eine neue Studie deckt schwächelnde Antikörper nach mRNA-Impfungen auf.
In manch einem Bundesland laufen die Impfungen von Gesundheitspersonal nur schleppend voran. Niedergelassene Ärzte sind erst später an der Reihe. Die Gewerkschaft der Klinikärzte spricht von „willkürlicher Zuteilung“.
In Hessen entfällt die Bewegungsbeschränkung auf einen Radius von 15 Kilometern. Der Ministerpräsident hält die Regelung nicht für praktikabel. Von Mitte Februar an könnte es Wechselunterricht geben.
In Frankreich sind fünf Menschen wenige Tage nach einer Corona-Impfung gestorben. Die Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet, um einen möglichen Zusammenhang zu klären. Für Impfgegner steht das Ergebnis jetzt schon fest.
Das RKI meldet für Hessen 118 Tote im Zusammenhang mit Covid-19. Kliniken beatmen jedoch abermals weniger Corona-Kranke als zuvor. Das Corona-Kabinett tagt. Medizinische Schutzmasken sind noch ausreichend verfügbar.
Die Lieferungen des Biontech-Impfstoffes verzögern sich. Erste Bundesländer müssen umplanen. Auch im bevölkerungsreichsten Bundesland gerät die Planung ins Stocken. 53 Impfzentren sowie die Impfungen in Krankenhäusern sind betroffen.
Der Vorwurf, die Pandemie-Politik agiere ohne ausreichende wissenschaftliche Evidenz, lässt sich leicht widerlegen. Die unabhängige Forschung zur Corona-Impfung zeigt beispielhaft, welche Aussagen schon sicher getroffen werden können. Das ist alles andere als zu wenig. Ein Gastbeitrag.
Ob die Infektionszahlen durch mehr Homeoffice und medizinische Masken sinken, ist fraglich. Eher sieht es danach aus, als ob nach den Beherbergungs-, den Glühwein- und den Rodelverboten ein weiteres Mal Symbolpolitik betrieben wird.
Die nationalen Impfkampagnen müssen nach Ansicht der EU-Kommission beschleunigt werden. Bis Sommer sollten 70 Prozent aller Erwachsenen geimpft sein. Darauf sollen sich die Regierungschefs nach dem Willen der Kommission festlegen.
Rund 1900 Menschen sind am ersten Öffnungstag der sechs regionalen Impfzentren geimpft worden. Viele verbinden mit der Spritze die Hoffnung auf mehr Nähe. Nach der chaotischen Verteilung der Termine überwiegt die Erleichterung.
Am Morgen sind die ersten sechs Impfzentren in Hessen an den Start gegangen. Die verbliebenen 22 werden am 9. Februar öffnen. Ein Gericht bemängelt derweil die Limburger Verfügung zur 15-Kilometer-Regelung.
Viele ältere und vorerkrankte Menschen suchen dringend Rat über die Impfung, andere haben nur schwerlich Zugang zur Terminvergabe. Bei der Quote der Erstimpfungen hinkt Deutschland hinterher. Ein Überblick.
Ein Sauerstoffengpass hat das brasilianische Gesundheitswesen zum Kollabieren gebracht. Zudem breitet sich eine neue, hochansteckende Mutante des Coronavirus aus. Sie ist möglicherweise auch für bereits Immunisierte gefährlich.
Geht es nach Bundeskanzlerin Merkel, werden die Corona-Maßnahmen heute verlängert und verschärft. Eine Vorlage für die Beratungen listet ihre Wünsche auf, darunter eine Pflicht zum Tragen medizinischer Masken und Ausgangsbeschränkungen für weite Teile des Landes. Manche Punkte sind strittig.
Ein Gespräch mit der Sozialphilosophin Rahel Jaeggi über Gerechtigkeit und Solidarität in Zeiten der Pandemie. Und über die Bedingungen, die sie verhindern.
Wer das nötige Kleingeld hat, muss nicht länger warten: Eine Londoner Firma bietet nun Impfreisen für Superreiche an – für 40.000 Pfund, abgestimmt auf individuelle Reisewünsche und -bedürfnisse.
Impeachment-Verfahren +++ Impfbereitschaft +++ Öffentlich-rechtlicher Rundfunk +++ Caterina Valente
In sechs der 28 Impfzentren in Hessen sollen an diesem Dienstag zum ersten Mal Senioren geimpft werden. Um die Abläufe einüben zu können, wurden für die ersten Tagen nur wenige Termine vergeben.
Ein Hauptfeldwebel verweigert eine Basisimpfung und wird dafür mit Arrest bestraft. Bald könnte das auch für die neuen Corona-Impfstoffe gelten.
Es gibt vielleicht eine neue Variante des Coronavirus, sie wurde in einem Krankenhaus in Bayern entdeckt. Bis darüber Klarheit herrscht, dauert es noch ein paar Tage. Das Klinikum forciert derweil die Impfungen.
In den Vereinigten Staaten verfolgt Joe Biden eine klar wissenschaftsgeleitete Strategie in der Pandemiebekämpfung. Auch die deutsche Politik sollte davon nicht abgehen. Was hat die Regierung jetzt für Möglichkeiten?
Nach der ersten Woche im verschärften Lockdown dreht sich alles darum, was jetzt wirklich hilft, um die Ansteckungszahlen endlich zu senken. Wir haben für Sie die wichtigsten wissenschaftlichen Studien durchforstet.
Infektiologin Marylyn Addo forscht mit ihrem Team selbst an einem Corona-Impfstoff, hat dabei aber gerade einen Rückschlag erlebt. Im Interview spricht sie über ihre Arbeit, mangelnde Impfbereitschaft, Virus-Mutationen und Lockdown-Effekte.
In Deutschland wird gegen Covid-19 geimpft. Die Impfstoffe sind neu und vielen nicht geheuer, sie fürchten gar Langzeitfolgen. Dabei ist über unerwünschte Begleiterscheinungen der Spritze schon viel bekannt.
Professor Wilhelm Bloch erforscht die Langzeitfolgen von Covid-19 für Sportler. Er erklärt, was das Virus in trainierten Körpern anrichten kann, warum er nicht zur Handball-WM geflogen wäre und ob Athleten bevorzugt geimpft werden sollten.
Die weltweit größte Impfaktion gegen das Coronavirus ist ein gewaltiges Vorhaben. Die Regierung in Delhi baut dazu auf eine App und die Erfahrungen landesweiter Urnengänge und früherer Impfprogramme.
Eigentlich ist es die Position der Bundesregierung, dass Menschen ohne Corona-Impfung nicht benachteiligt werden sollen. Der Außenminister sieht das nun anders – und erinnert an die Interessen von Restaurant- und Kinobetreibern.
Roman Hagelstein entwickelt Prognosen und gilt als Vorhersage-Spezialist. Er ist sich sicher: Schon bald können wir wieder ein annähernd normales Leben führen – und auf lange Sicht wird Corona für mehr Gesundheit sorgen.
Amerikas künftiger Präsident tritt sein Amt zu einer Zeit an, in der die Corona-Pandemie in den Vereinigten Staaten wilder tobt denn je. Die Impfung der Bevölkerung kommt nur schleppend voran. Joe Biden präsentiert nun Pläne, wie er das ändern will.
Den Krankenhäusern in Brasiliens Amazonas-Metropole Manaus geht der Sauerstoff aus. Schwerkranke Patienten werden nun per Charter-Maschine ausgeflogen. Und auch landesweit schnellen die Todeszahlen in die Höhe.
Senioren müssen über Corona-Impfungen informiert werden. Das stellt die Behörden vor ungeahnten Herausforderungen. Der Schuldige dafür ist schnell gefunden.
Tote nach Impfungen: Norwegens Gesundheitsbehörde stuft die Zahl der Vorfälle als „nicht alarmierend“ ein. Währenddessen verringert Pfizer kurzfristig die Lieferungen des Impfstoffs an Deutschland.
Vom Versprechen, das Bundesgesundheitsminister Jens Spahn den Deutschen gegeben hat, könnten Soldaten bald ausgenommen sein. Sie sollten nicht die Einzigen bleiben.