Geimpfte laut Studie weniger ansteckend
Eine Studie bescheinigt dem Impfstoff von Astra-Zeneca einen „substantiellen Effekt“ auf die Verbreitung des Coronavirus. Außerdem sei eine längere Pause zwischen den Impfungen der Wirksamkeit zuträglich.
Eine Studie bescheinigt dem Impfstoff von Astra-Zeneca einen „substantiellen Effekt“ auf die Verbreitung des Coronavirus. Außerdem sei eine längere Pause zwischen den Impfungen der Wirksamkeit zuträglich.
Trotz der gut wirksamen Impfstoffe ist es nach Ansicht des Virologen Christian Drosten weiterhin essentiell, die Zahl der Neuinfektionen zu verringern. Er warnt eindringlich davor, die Maßnahmen zu schnell zu lockern.
Die Bundeskanzlerin hat das Vorgehen bei den Corona-Impfungen gegen Kritik verteidigt. Mit Blick auf den russischen Impfstoff Sputnik V sagte sie, jeder Impfstoff sei in der Europäischen Union „willkommen", sofern er eine Zulassung bei der EU-Arzneimittelbehörde EMA bekomme.
Das Unternehmen bietet seine Dienste für die Vergabe von Impfterminen an. Unter anderem in Schleswig-Holstein werden sie genutzt. Den Festivalsommer sieht Schulenberg „definitiv in Gefahr“.
Großbritannien hat dreimal so viel Impfstoff bestellt wie benötigt wird. Jetzt will London anderen Staaten Dosen abgeben. Irland steht an erster Stelle. Aber dort ist die Hilfe wohl nicht willkommen.
Kanzlerin Merkel zeigt sich offen für den Einsatz des russischen Impfstoffs. Lockerungen der Corona-Regeln lehnt sie ab – und warnt vor exponentiellem Wachstum und der Virusvariante.
Die Corona-Impfkampagne in Hessen hat holprig begonnen. Nun aber steht mehr Computertechnik zur Verfügung, die Callcenter-Plätze hat das Land verdoppelt. Von Mittwoch an soll die Terminvergabe vorbildlich ablaufen.
Die Darstellung der Impfkampagne als „Impfchaos“ oder gar als „Desaster“ ist verantwortungslos. Sie trifft aber einen wunden Punkt. Es fehlt der Lockdown-Politik an einer Perspektive, die ohne Impfung auskommt.
Eine von der renommierten britischen Fachzeitschrift veröffentlichte Zwischenanalyse zeigt: Der russische Impfstoff Sputnik V schützt sehr effektiv vor dem Coronavirus.
Der erste Kreis in Hessen unterschreitet den für weitergehende Lockerungen der Corona-Regeln maßgebliche Inzidenzwert von 50. Die Zahl der Todesopfer ist um 84 gestiegen. Drei Länder haben nun eine schlechte Impfquote als Hessen.
An diesem Mittwoch kann sich ein junger Schwerbehinderter in Frankfurt gegen das Coronavirus impfen lassen. Der Termin ist Folge eines Urteils des Verwaltungsgerichts.
Jede kaputte Pumpe schlägt voll durch: Gesundheitsminister Spahn wirbt für Verständnis für die Impfstoffhersteller. „Wir haben keine vollen Lagerstätten“, versichert Biontech-Chef Sahin. „Alles, was wir produzieren, wird sofort ausgeliefert.“
Der eine kühl und präzise, der andere aufgescheucht-alarmistisch: Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann lässt Moderator Frank Plasberg in seiner eigenen Talkrunde als groben Klotz dastehen.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, sprechen über den Stand der Pandemie. Sehen Sie die Pressekonferenz im Livestream.
In Großbritannien läuft die Impfkampagne gegen das Coronavirus auf Hochtouren. Damit weiterhin viel geimpft werden kann, werden in London Freiwillige ausgebildet, die die Vakzine verbreichen sollen.
Die AKP-Fraktion im türkischen Parlament wurde noch vor der Risikogruppe der über Neunzigjährigen geimpft. Und beim Import der Vakzine aus China erlebt das Land interessante Zufälle.
Alle reden über Knappheit. Dabei könnte Deutschland in diesem Jahr mit 322 Millionen Dosen beliefert werden – das würde sogar reichen, um jeden Deutschen zweimal zu immunisieren. Fragt sich nur, ob die wirklich kommen.
China verbreitet gefährliche Falschinformationen über den Impfstoff von Biontech. Bei europäischen Impfskeptikern verfängt das.
Pharmakonzerne stehen am Pranger, weil die Corona-Impfstoffe nicht so schnell geliefert werden wie erhofft. Aber nur ein Hersteller hat wirklich geschlampt.
Hessen verzeichnet weniger neue positive Corona-Tests als vor einer Woche. Die zentrale Kennziffer sinkt weiter. Eine weitere erfreuliche Nachricht kommt aus Mittelhessen.
Vor dem Impfgipfel sprechen Jens Spahn und Armin Laschet mit Curevac und Bayer. Bis zum Jahresende stünden mehrere hundert Millionen Dosen zur Verfügung, verspricht Curevac-Chef Haas. Der Gesundheitsminister mahnt, in der Debatte realistisch zu bleiben.
Ende des Jahres sollen mehrere hundert Millionen Impfdosen zur Verfügung stehen. Die EU-Kommission hat bei Curevac 220 Millionen Dosen vorbestellt.
„Priorisierung bedeutet nun einmal, dass einer etwas nicht bekommt, damit es ein anderer bekommen kann“: Ein Gespräch mit Thomas Mertens, dem Vorsitzenden der Ständigen Impfkommission, über die Tücken der Impfreihenfolge.
Gegen Ende des Jahres 2021 könnte der Westen geimpft und wieder offen sein – während die Volksrepublik ihre Grenzen weiter fest verschlossen hält.
Vor dem Corona-Impfgipfel von Bund und Ländern hat das deutsche Pharmaunternehmen Biontech die Lieferung von bis zu 75 Millionen mehr Impfdosen seines Corona-Vakzins für die Europäische Union im zweiten Quartal versprochen.
Die Sehnsucht der SPD nach einem Impfplan zeigt, worin die Schwäche der Pandemie-Politik liegt: Alles soll, business as usual, nach einem Plan laufen. Dieses Virus lässt sich aber nur mit Einfallsreichtum bekämpfen.
Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte auf Twitter, das Unternehmen werde die EU mit zusätzlichen neun Millionen Impfdosen im ersten Quartal versorgen.
Neue Hoffnung auf mehr Impfstoff: Der Mainzer Hersteller stellt den Europäern mehr Mittel in Aussicht – wenige Stunden vor dem Impfgipfel.
Anne Will wollte eine Bilanz nach einem Jahr Corona-Pandemie ziehen. Da hätte man ein heftiges Pro und Kontra erwarten dürfen. Das aber blieb aus. Es kennzeichnet die Lage.
Wer Patentrezepte für die Priorisierung von Impfungen anbietet, stelle sich hinten an: Juristen haben die Warteschlange als Modell der gerechten Verteilung erforscht.
Die deutschen Kinder- und Jugendärzte verlangen, dass auch Kinder und Jugendliche beschleunigt geimpft werden – um ihre Isolation zu beenden. Im Interview spricht der Verbandspräsident über falsche Prioritäten und Versäumnisse der Impfstoffforschung.
Nordrhein-Westfalen kann seinen Krankenhäusern nicht so viele Impfdosen zur Verfügung stellen wie geplant. „Wir bekommen nicht einmal die Hälfte der bestellten Dosen“, sagt ein Krankenhaus-Geschäftsführer.
In Deutschland ist die Reihenfolge für die Corona-Impfungen festgelegt. Doch der Impfstoff von Astra-Zeneca soll hierzulande noch nicht an die älteste Risikogruppe verteilt werden. Das hat Folgen.
Bayerns Ministerpräsident fordert außerdem eine Prüfung russischer und chinesischer Impfstoffe für eine mögliche Zulassung in der EU. Das Gesundheitsministerium meldet indes die Lieferung von 5 Millionen weiteren Impfdosen bis zum 22. Februar.
Nicht alle Wissenschaft ist medientauglich, und Einigkeit unter Forschern senkt das Interesse. Bei welchen Themen aber wird der wissenschaftliche Konsens betont?
Die EU-Kommission gibt grünes Licht für den Einsatz des Covid-19-Impfstoffs von Astra-Zeneca. Zuvor hatte ein EMA-Ausschuss nur eine bedingte Zulassung des Impfstoffs empfohlen.