Ein Alibi für politischen Dilettantismus
Wissenschaft ist nur frei, wenn sie Distanz zur Macht hält. Will sie Büttel der Regierung sein, fällt das in der Pandemie besonders unangenehm auf. Ein Gastbeitrag.
Wissenschaft ist nur frei, wenn sie Distanz zur Macht hält. Will sie Büttel der Regierung sein, fällt das in der Pandemie besonders unangenehm auf. Ein Gastbeitrag.
Der CDU-Vorsitzende Laschet verteidigte den Impfstopp und nimmt Gesundheitsminister Spahn in Schutz. Indes entscheidet sich am Donnerstag, ob die Ema den Astra-Zeneca-Impfstoff weiterhin empfiehlt.
„Es kann jetzt keine weiteren Öffnungen geben“, sagte Sachsens Ministerpräsident der F.A.Z. In Brandenburg droht Ministerpräsident Woidke den Landkreisen einzuschreiten, wenn sie bei einer Inzidenz ab 100 keine Maßnahmen ergreifen.
Mehr Tempo ist in Tübingen nicht in Sicht: Die neuen Virus-Varianten könnten die laufenden Studien bei Curevac beeinflussen. Den Anlegern scheint das nicht zu gefallen.
In der aktuellen Sendung sprechen wir unter anderem über die Rückkehr der Netzsperren, eine geplante Ausweispflicht für Messengerdienste und eine Überwachungspraxis, die die Vorratsdatenspeicherung harmlos wirken lässt.
Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner schlägt im Interview mit der F.A.Z. eine neue Haushaltsordnung vor, will das Land neu gründen und hält die Impfkampagne für zu starr.
Schlange stehen, Papiere abgeben, Ärmel hochkrempeln – unser Autor hat die Corona-Impfung mit dem Impfstoff von Moderna schon bekommen und stellt fest: Der Weg zum finalen Pieks ist lang.
Die Weltgesundheitsorganisation hält an dem Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers fest. Die Vorteile lägen höher als die Risiken. Doch Studien und Angaben würden weiter geprüft.
Die Corona-Pandemie hat Deutschland weiter fest im Griff – allerdings geben Impfungen und eine mögliche Öffnung der Wirtschaft Anlass zur Hoffnung: Die sogenannten Wirtschaftsweisen rechnen 2021 mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 3,1 Prozent.
Die Lieferbeziehungen mit den Vereinigten Staaten liefen nicht so, wie sie sollten, sagt Christoph Krupp. Das betreffe Grundkomponenten für die Impfstoffherstellung.
Wenn man es allen recht machen will: Deutschland ist bei der Corona-Bekämpfung äußerst zögerlich. Dabei sind gerade jetzt pragmatische Entscheidungen und entschlossenes Handeln gefragt.
Knapp hundert Milliarden Euro wird die Europäische Union in den nächsten sechs Jahren für die Wissenschaft ausgeben. EU-Kommissarin Mariya Gabriel erläutert die Prioritäten im Interview.
In der deutschen Impf- und Testpolitik hatte die größtmögliche Sicherheit immer Vorrang vor pragmatischem Handeln. Am Ende steht eine übermäßige Vorsicht, die – man muss es so klar sagen – wahrscheinlich Menschenleben kostet.
Auch nach seiner Amtszeit als Präsident bleibt Donald Trump ein wichtiger Bestandteil der amerikanischen Öffentlichkeit. In einem telefonischen Interview mit „Fox News“ zeigt er sich von den Impfungen begeistert.
Der Vizepräsident der EU-Kommission Margaritis Schinas drückt beim Impfpass aufs Tempo. Ein Interview mit einem Getriebenen, der fürchtet, dass die Privatwirtschaft uns ihre Lösungen sonst „überstülpt“.
Die winzige portugiesische Insel Corvo hat geschafft, wovon die meisten Gegenden der Welt gerade träumen: Dort ist beinahe die gesamte erwachsene Bevölkerung gegen das Coronavirus geimpft.
Mehr Tempo, weniger Bürokratie, und die Entscheidung der EU-Behörde abwarten – das empfiehlt der CDU-Vorsitzende, nachdem Astra-Zeneca vorerst nicht mehr verimpft wird. Sorgen und Kritik werden lauter.
„Wir werden kurz nach Ostern eine Situation haben wie um Weihnachten herum“, sagte der Virologe Christian Drosten. Wegen der sich ausbreitenden Mutante werde sich die Situation dann „drastisch erschweren“.
Die Länder müssen die Impfkampagne umsetzen – eine Rechnung mit vielen Unbekannten. Die Aussetzung von Impfungen mit Astra-Zeneca macht alles noch komplizierter, auch in Hamburg.
Bisher teilt die Europäische Arzneimittelbehörde die Bedenken um das Vakzin des Herstellers Astra-Zeneca nicht. Nichtsdestotrotz darf der Impfstoff hierzulande vorerst nicht zum Einsatz kommen. Dagegen regt sich Widerstand.
Die Entscheidung, Impfungen mit dem Mittel von Astra-Zeneca auszusetzen, hat in Wissenschaft und Politik viele überrascht. Die Folgen könnten gravierend sein. Noch weiß niemand, ob es damit überhaupt ein Problem gibt.
Welche Auswirkungen hat der Astra-Zeneca-Ausfall? Die geplante exponentiell wachsende Zahl von Impfungen, deren Kurve deutlich steiler sein müsste als die Ansteckungskurve, droht sich um Monate zu verschieben. Was tun, fragen wir den Virologen Alexander Kekulé.
Deutschland ist eines von mehr als einem Dutzend Ländern, die nach Berichten über schwere Blutgerinnsel nach einer Astrazeneca-Impfung den Einsatz des Corona-Vakzins ausgesetzt haben. Das Vertrauen in den Impfstoff dürfte weiter darunter leiden.
Der Impfstopp in mehreren EU-Staaten hat an der Einschätzung der Europäischen Arzneimittelagentur vorläufig nichts geändert. Die Chancen seien größer als die Risiken, sagt die EMA-Direktorin. Donnerstag soll eine neue Einschätzung erfolgen.
Experten prüfen derzeit, ob zwischen der Impfung und aufgetretenen Fällen von Blutgerinnseln ein Zusammenhang besteht.
Geht von dem Astra-Zeneca-Impfstoff wirklich eine ungewöhnliche Gefahr aus? Die Suche nach den medizinischen Ursachen wird schwierig. Experten sagen: Das Problem hätte auch ohne Impfung auftreten können.
Frankreichs Präsident steht in der Kritik, nachdem er mit Verweis auf Berlin die Astra-Zeneca-Impfungen überraschend ausgesetzt hat. Der Gesundheitsminister begründet die Kehrtwende mit dem Zwang zu „europäischer Koordination“.
Zu Beginn der Corona-Pandemie wurde Jens Spahn zum Star. Doch dann sagte er mal zu viel und mal zu wenig. Für die Aussetzung der Astra-Zeneca-Impfungen wird er harsch kritisiert – und sogar sein Rücktritt verlangt.
Brasilien, das erst im Januar mit Impfungen begann, ist eines der am stärksten von der Pandemie betroffenen Länder. Mehr als 11 Millionen Menschen haben sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, rund 280.000 sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. In der vergangenen Woche erfasste das Land erstmals mehr als 2000 Coronatote an einem Tag. Das Gesundheitssystem ist vielerorts zusammengebrochen.
Führende Intensivmediziner fordern einen neuen Lockdown. Ein Gespräch mit dem Präsidenten der Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin und dem Leiter des deutschen Intensivregisters.
Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery zieht einen vorläufigen Stopp für Corona-Impfungen mit dem Präparat von Astrazeneca in Zweifel. Dass Menschen Thrombosen und Lungenembolien bekommen, müsse nicht unbedingt etwas mit der Impfung zu tun haben. Die WHO will nun über das Präparat beraten.
Die Politik wollte über die Landtagswahlen und ein besseres Pandemiemanagement reden. Dazu kam es nicht. Stattdessen bekommen die Wähler einen Eindruck davon, was bei uns wirklich schief läuft.
Wie es nach dem Impfstopp für das Astra-Zeneca-Vakzin weitergeht. Und welche Erfolge die Berliner Polizei im Kampf gegen Clan-Kriminalität feiert. Der Newsletter für Deutschland.
Deutschland und andere Länder setzen die Impfungen mit Astra-Zeneca vorerst aus, ein möglicher Zusammenhang mit Blutgerinnseln soll geprüft werden. Weltärztepräsident Ulrich Montgomery warnt vor einem Image-Schaden für den Impfstoff.
Noch kann niemand sagen, ob der Impfstoff von Astra-Zeneca in seltenen Ausnahmefällen eine Gefahr ist. Richtig wäre es deshalb gewesen, die Ergebnisse der Prüfung abzuwarten und bis dahin behutsam weiterzuimpfen.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat alle Corona-Impfungen mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca in Deutschland ausgesetzt. „Die EMA wird jetzt entscheiden, ob und wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung des Impfstoffes auswirken“, so Spahn.