Mit kühlem Kopf aus der Pandemie
Damit das Coronavirus weiter in größtmöglicher Freiheit eingedämmt werden kann, muss noch mehr gezielt dort gehandelt werden, wo es brennt.
Damit das Coronavirus weiter in größtmöglicher Freiheit eingedämmt werden kann, muss noch mehr gezielt dort gehandelt werden, wo es brennt.
Könnten wir auch ohne Impfzentren effizient voran kommen? Vielleicht sogar günstiger und schneller impfen? Das diskutieren wir unter anderem mit Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner.
Um Herdenimmunität zu erreichen, werden sich mehr Menschen impfen müssen, als dazu bisher bereit sind. Die Politik sollte jetzt anfangen, über Lösungen nachzudenken, um weitere Schnellschüsse zu vermeiden. Ein Gastbeitrag.
Der Bundesgesundheitsminister fordert, den Abwärtstrend bei den Zahlen zu verstetigen. RKI-Chef Wieler hält über 80 Prozent Immunität für eine weitgehende Rückkehr zur Normalität für notwendig.
Metin Yilmaz und seine Nachbarn im Hochhausviertel Chorweiler sind stärker gefährdet, sich mit Corona anzustecken. Die Stadt Köln hat deshalb die Impfreihenfolge aufgehoben. Ein Besuch bei der einmaligen Impfaktion.
Mit Leichtigkeit werden diejenigen ignoriert, die in der Pandemie den größten Beitrag leisten. Es gibt viele Gründe, die eine noch rasantere Produktion der Vakzine verhindern.
In Deutschland können sich künftig alle Menschen bei ihren Hausärzten mit dem Impfstoff von AstraZeneca impfen lassen. Die Priorisierung für das Vakzin ist damit aufgehoben, wie Gesundheitsminister Jens Spahn mitteilte.
Der Immunschutz gegen Sars-CoV-2 hält erstaunlich lange, Antikörper und Immunzellen sind Monate lang im Blut. Aber ist man damit auch immun? Und ist jeder mit Eintrag im Impfpass gleich gut geschützt?
Pandemien sind keine gesellschaftlichen Gleichmacher, wie behauptet wurde. Die Corona-Krise zeigt, wie eng Armut und Krankheit miteinander verbunden sind. Das hätte man wissen können.
Jens Spahn strebt eine sofortige Freigabe von AstraZeneca für alle Impfwilligen an. Die Entscheidung könne schon am Donnerstag fallen. Auch soll das Intervall zwischen Erst- und Zweitimpfung flexibler gehandhabt werden können.
Das Münchner Oktoberfest ist abgesagt, aber ein Mainfest in Frankfurt könne unter viel besseren Bedingungen stattfinden, sagen die Organisatoren. Die Betreiber von Jahrmarktangeboten wollen endlich wieder etwas verdienen.
Das Bundesverfassungsgericht setzt neue Maßstäbe im Klimaschutz. In der aktuellen Folge des F.A.Z. Einspruch Podcast sprechen wir über die Grundsatzentscheidung und ihre Konsequenzen.
79 Prozent der Deutschen haben sich in einer bundesweiten Erhebung positiv gegenüber einer Impfung ausgesprochen. Damit setzt sich laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ein „positiver Langzeittrend“ fort.
Hessen will sich für härtere Strafen für Impfpass-Fälscher einsetzen. Die neuen Daten zum Infektionsgeschehen fallen gemischt aus. Immerhin hellt sich die Corona-Landkarte etwas auf.
Viel spricht dafür, dass Geimpfte das Virus kaum noch verbreiten können. Macht es dabei einen Unterschied, welcher Impfstoff verabreicht wurde?
Mit einem „grünen Pass“ will sich Italien Mitte Mai wieder für Touristen öffnen. Mit dem Dokument soll die Zeit bis zu einer europäischen Lösung überbrückt werden. Datenschützer haben Bedenken.
Präsident Joe Biden hat den Vereinigten Staaten für den Sommer ein Stück Normalität versprochen: Am 4. Juli sollen wieder Grillfeste möglich sein. Dafür will das Land bis zum Nationalfeiertag 70 Prozent aller erwachsenen Amerikaner einmal geimpft haben.
Einige Konzerne impfen schon, viele kleinere Unternehmen legen jetzt los. Die Mitarbeiter fragen sich, wann sie dran sind und welchen Impfstoff sie abkriegen. Das Interesse an einer Impfung ist meist hoch – doch es gibt auch Skepsis.
Internet, Züge, Impfkampagne – all das dürfte gerne schneller sein. Nur auf der Autobahn gibt es kein Halten. Wieder einmal wird das Tempolimit diskutiert, und dies sind die fünf Knackpunkte der aktuellen Debatte.
Wer gegen Corona geimpft ist, für den sollen die Einschränkungen von Grundrechten nicht mehr vollständig gelten. Nun muss der Beschluss noch Bundestag und Bundesrat passieren.
Bayern öffnet bald Biergärten, Kinos sowie Hotels und Ferienwohnungen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ruft aber weiter zu höchster Vorsicht auf.
Bisher haben noch nicht einmal alle eine Aussicht auf einen Impftermin und das Land denkt schon darüber nach, Impfzentren zu schließen. Sollte es nicht viel mehr darum gehen, weitere Impfmöglichkeiten zu schaffen?
Markus Söder +++ Strahlungsaktive Substanzen +++ Impfdosen +++ Gleichbehandlung aller Patienten
Mit dem Fortschreiten der Impfkampagne stellen sich neue Fragen: Darf ein Arbeitgeber darauf pochen, dass sich Mitarbeiter impfen lassen? Darf er Geimpften Vorteile gewähren? Die F.A.Z. liefert Antworten auf die wichtigsten Themen.
Schon bald sollen auch die Betriebsärzte in die Impfkampagne eingebunden werden. Der Pharmakonzern Sanofi zeigt schon jetzt, wie das funktionieren könnte – und welche Rolle Vertrauen dabei spielt.
Dänemark stellt auch die Corona-Impfungen mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson dauerhaft ein. Im April hatte die dänische Regierung bereits die Impfungen mit Astrazeneca eingestellt.
Im F.A.Z. Podcast für Deutschland spricht der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach über die positive Entwicklung der Fallzahlen und Impfquote und die einzige Sorge, die er noch hat. Außerdem spricht ein Aerosolforscher über neue Freiheiten an der frischen Luft.
Weniger neue Corona-Fälle und Tote im Zusammenhang mit Covid-19 meldet das RKI für Hessen. In vier Unternehmen hat ein Pilotverfahren des Landes zum Impfen durch Betriebsärzte begonnen.
Unterdessen soll die Impfkampagne an Fahrt gewinnen.
An einer Impf-Anarchie kann niemand ein Interesse haben. Eine belastbare Regelung muss her. Denn die Geschützten haben einen Anspruch auf ihre Freiheiten.
Menschen mit Migrationshintergrund sind besonders von Corona betroffen. Das hat viele Gründe. Vor allem: Es ist ein Unterschied, ob jemand mit Großfamilie in einer Zweizimmerwohnung lebt oder zu viert im Reihenhaus.
Die Zeichen stehen auf Urlaub: Der Fortschritt in der Impfkampagne, ein digitaler Impfpass und die zahlreichen Testungen machen den Tourismusbeauftragten der Bundesregierung optimistisch.
Clarissa Grußdorf ist Krankenpflegerin auf einer Intensivstation. Im Interview spricht sie über ihren Arbeitsalltag, das Ansehen ihres Berufs – und warum sie mehr verdienen will als eine Apothekerin.
Wenn wir bei Geimpften die Vorsichtsmaßnahmen aufgeben, öffnen wir den Fluchtvarianten des Coronavirus Tür und Tor. Ein Gastbeitrag.
Arbeitnehmer sollen spätestens in einem guten Monat auch im Betrieb die Spritze gegen Corona erhalten können. Dafür sind laut Bundesgesundheitsministerium mindestens 500.000 Dosen pro Woche bereitgestellt.
Für Neid gibt es gute Gründe. Doch die spielen keine Rolle, wenn es um die Corona-Impfungen geht. Deshalb müssen Geimpfte ihre Freiheit bekommen, und zwar schnell.